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Israel

Jesus Christus wurde in einem Land geboren und gehörte einem bestimmten Volk an. Viele Jahre zuvor hatte Gott das Volk Israel aus allen anderen Nationen ausgewählt, dass sie ein possitives Vorbild für alle anderen Völker sein sollten. Deshalb sandte er seinen Sohn Jesus Christus in dieses Volk, weil man nirgendwo sonst seinen Tod am Kreuz verstanden hätte. Die Juden hatten durch ihre Erfahrungen mit Gott schon eine gewisse Vorbildung. Leider lehnten die meisten Jesus Christus als den Messias (hebr. Gesalbter) ab. Jesus kündigte die Zerstörung des Tempels an und dass man die Juden in die ganze Welt verstreuen würde. Doch nirgendwo wird gesagt, dass Gott die Juden endgültig verworfen hat. Viele Prophezeihungen kündigen die Rückkehr der Juden in ihr Land in der Endzeit an. Deshalb ist die Gründung des Staates Israel kein Zufall.  Noch  immer  haben  viele von ihnen Jesus nicht angenommen.  Doch der Prophet Sacharja kündigt die Umkehr der Juden so an: "Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben und ihm ihn klagen alle Geschlechter der Erde"

Am 7. Juni vor 50 Jahren eroberten die Israelis die Altstadt von Jerusalem. Damit war die geteilte Stadt wieder vereint. Der Tempelberg geriet zum ersten Mal seit fast 2000 Jahre in jüdische Hand. Dies war die Erfüllung biblischer Prophetie.


Jerusalems Einheit
Vor 50 Jahren war Jerusalem noch geteilt,
in einen Ost- und einen Westteil.
Der Riss zog sich mitten durch die Stadt.
Die Jordanier waren im Unabhängigkeitskrieg
widerrechtlich einmarschiert
und hielten Teile Jerusalems besetzt.
Aus der Altstadt wurden alle Juden vertrieben,
die Synagogen und das jüdische Viertel wurden zerstört.
Für Jahre durften Juden die Klagemauer,
den heiligsten Ort ihres Glaubens,
nicht mehr betreten.
Vor 50 Jahren geschah das Wunder
der Wiedervereinigung Jerusalems im Sechs-Tage-Krieg.
Israel gewann sensationell gegen fünf arabische Nationen
und eroberte die Altstadt und die anderen Stadtteile zurück.
Als am 7. Juni Soldaten an der Klagemauer beteten
und der Davidsstern über den Mauern wehte,
ging die Herrschaft der Nationen zu Ende
und nach fast 2000 Jahren kam der Ort wieder in jüdische Hand.
Heute können Menschen
aller Religionen ihre heiligen Stätten frei besuchen,
was zuvor nicht möglich war.
Jerusalem ist wiedervereinigt
im souveränen Staat Israel
und die Zeichen der Zeit deuten daraufhin,
dass der Messias in Macht und Würde wiederkehren wird.
Das was er dort begann, wird er gewiss zu Ende führen,
dass von Jerusalem aus alle Völker Jahwe anbeten werden.
Kommt ihr Völker nach Jerusalem
und betet den einzig wahren Gott an!
Juden und Heiden werden Jesus
den Friedefürsten dort gemeinsam preisen.

© Stefan Fröhlich     05. Juni 2017, in Erinnerung an den 07.06.1967


Heimkehr nach Zion
Das in der Zerstreuung lebende Volk Israel
fasste neue Hoffnung,
als in Basel der erste Zionistenkongress tagte.
Der europäische Antisemitismus und die Ausgrenzung der Juden hatten eine Reaktion nötig gemacht.
Die Rückkehrbewegung nach Zion in das Land der Bibel und der Väter gewann an Aufwind.
Nach 2000 Jahren Abstinenz
sollte ein Judenstaat gegründet werden,
an historischer Stätte im Heiligen Land,
auch wenn es,
aufgrund der machtpolitischen Spielchen
der europäischen Herrscher,
ausweglos erschien.
Viele Bemühungen liefen ins Leere,
und Theodor Herzl starb zu früh,
um das Wunder selbst zu sehen.
Die Balfour-Deklaration sprach den Juden das Recht
auf eine eigene nationale Heimstätte zu,
doch zunächst kam der schreckliche Holocaust.
51 Jahre nach dem Kongress
wurde der Judenstaat Wirklichkeit.
Es ist kein Märchen geblieben,
wie er es selbst sagte.
Gottes Treue zu seinem Volk ist grenzenlos.
Er hat es ins Land geführt
und das Unmögliche möglich gemacht.
Preist den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs,
der sein Volk nach Zion heimführte.

© by Stefan Fröhlich 11.09.2017

Erinnerung
7o Jahre sind nach Auschwitz vergangen,
als im Holocaust ein ganzes Volk vernichtet werden sollte.
Vor 70 Jahren wurde das Konzentrationslager befreit,
das Grauen hatte ein Ende, doch viele Fragen blieben zurück.
Erst langsam öffnete sich die Welt für die Wahrheit
über das, was sich dort abgespielt hatte;
Es bleib ein ewiges Mahnmal.
Wir müssen die Erinnerung hochhalten,
das sind wir den vielen unschuldigen Opfern schuldig,
damit dieser Wahnsinn sich nie wieder ereignet.
Mein Gott, hab Erbarmen! Mein Gott, hab Erbarmen,
dass nie wieder ein solches Verbrechen auf der Welt geschieht.
Viele fragen sich, Gott, wo du in Auschwitz warst,
ob du überhaupt damit zu tun haben wolltest
und ob es dich überhaupt geben kann.
Doch ich weiß, dass du dort warst, in den Reihen der Opfer.
Das was die Bösen mit den Kindern, Frauen, Männern, Alten
und Kranken taten, das haben sie dir angetan.
Die Tränen der Opfer sind deine Tränen,
die du über das Leid deines auserwählten Volkes vergießt.
Du kennst jeden einzelnen der Sechsmillionen Namen,
die wir nicht alle kennen können,
und keiner ist je bei dir vergessen.
Aber wie können Menschen so unbarmherzig sein,
denn sie sind es, die für Auschwitz verantwortlich sind
Wie kann man sich selbst so entmenschlichen,
dass man Menschen nicht mehr als Menschen behandelt?
Wie kann man schlimmer wüten als Tiere,
barbarischer als Barbaren?
Welcher dämonische Geist kann sich nur Konzentrationslager,
Zwangsarbeit, Vernichtung und Gaskammern ausdenken?
Das Böse ist real und es kämpft um diese Welt,
doch seine Macht hält nur noch für eine kurze Zeit.
Auch der schlimmste Wahnsinn wird ein Ende finden,
auch wenn wir uns fragen, warum es so lange dauern musste.
Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott nichts entgleitet.
Wir wissen nicht, warum er das alles zuließ,
aber wir wissen, dass Gott Großes tun kann.
Aus der Asche lässt er Blumen wachsen
und tote Knochen erweckt er wieder zum Leben.
70 Jahre nach Auschwitz sind die Juden
längst wieder heimgekehrt in ihr Land
und sind als Volk aus der Asche gestiegen.
Mein Gott, lass nie wieder zu, dass den Juden so etwas angetan wird!
Lass nie wieder zu, dass einem Menschen, ob Juden, Armenier,
Sinti und Roma, Tutsi aus Ruanda, Bosnier oder Christen
so etwas angetan wird!
Wir wollen uns erinnern und nicht schweigen,
damit die Welt Auschwitz nie vergisst!

© by Stefan Fröhlich

27. Januar 2015, Holocaustgedenktag.
70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Abrahams Kinder
Sie sind doch beide Abrahams Kinder, Isaak und Ismael.
Sie sind Brüder und doch im Streit getrennt.
Wie viel Blut ihrer Söhne und Töchter ist schon geflossen?
Wie viel Hass, Leid und Gewalt ist schon über sie gekommen?
Die Situation ist hoffnungslos zerfahren,
scheinbar unlösbar verwickelt
Es fing damit an, dass Gott einen von ihnen zur Segenslinie bestimmte.
Ihm galten die Verheißungen,
dass aus ihm ein Volk werden würde,
in dem der Retter der Welt geboren werden sollte.
Gott wählte den Sohn der Freien, und nicht der Magd,
zu Abrahams Nachfolger.
Ismael war kein Träger der Verheißung,
doch auch mit seinen Nachkommen hatte Gott Gutes im Sinn.
Seit 4000 Jahren gibt es diesen Streit zwischen Juden und Arabern,
um Gottes Segen, um das Land und um die Verheißung.
Gott bestimmte, dass das Heil von den Juden ausgehen sollte
und von ihnen sollte es zu allen Völkern fließen.
Auch die Araber wurden in diesen Segen mit den Völkern eingeschlossen.
Ihnen galten bestimmte Verheißungen Gottes,
nur nicht dieselben, die er Israel gegeben hatte.
Wenn sich diese Brüder versöhnen,
dann wird die ganze Welt davon profitieren.
Bis dahin wollen wir für den Frieden der beiden Brüdervölker beten,
dass Liebe den Hass besiegt,
und Jesus Christus, der Retter der Welt,
ihre Herzen miteinander verbindet.

© by Stefan Fröhlich 14.09.2013


Frieden und Ruhe
Vater im Himmel,
schenke deinen Volk Israel Frieden und Ruhe,
in dem Land, dass du ihnen gegeben hast.

Du weißt,
wie viele Raketen auf ihr Land abgefeuert werden,
wie viel Leid sie schon erfahren mussten.
Mein Gott, bitte bringe doch die Feinde zur Besinnung, dass sie ihr böses Tun bereuen und umkehren.
Zeige dich ihnen, als der, der du bist
und lass sie zum Frieden bereit werden.
Vergiss die Kinder nicht,
die am meisten unter den Angriffen leiden.

Heile ihre Wunden und das Trauma
und lass sie den Vorzug des Friedens erstmals erleben.
Du wirst dein Volk nie vergessen.
Du bist an ihrer Seite und wirst es
gegen alle Anfeindungen verteidigen.


© by Stefan Fröhlich   25. August 2014


Schicksalswende

Jerusalem wird zertreten sein von den Völkern,
bis die Zeit der Nationen zu Ende geht.
Dann wird Gott sein Volk zurückholen in ihre Heimat, aus allen Ländern der Erde, wohin er sie zerstreut hat. Dann wird ihr Land wieder blühen, Wüste und nackte Erde verwandeln sich in blühende Gärten.
Denn Gott, der Herr, kann seine Versprechungen nicht brechen. Er wird sie ganz gewiss erfüllen.
Und er wird ihnen neue Herzen schenken,
sie sollen die Worte Gottes darin eingepflanzt bekommen und danach leben.
All ihre Bedränger wird Gott bestrafen für die Vermessenheit und ihren Hass auf das Bundesvolk. Doch jeder kann umkehren und Hass wird in Liebe verwandelt.
So werden die Völker nach Jerusalem heraufziehen und zusammen mit seinem Volk den Allmächtigen preisen. Ja, er wird ihr Schicksal wenden.

© by Stefan Fröhlich   05. November 2012

Ruhe für Israel
Noch um eines bitte ich dich, Gott.
Schütze dein Volk Israel vor seinen Feinden.
Gib ihm die Ruhe in seinem Land,
nach der es sich von Herzen sehnt.
Dass Liebe und Frieden
über Hass und Krieg siegen.
Führe sie zur Ruhe,
in dem Land
das du Abraham versprochen hast.
Sie sind zurückgekehrt nach 2000 Jahren;
ein großes Wunder ist geschehen.
Doch immer noch sind sie umringt,
von einem Heer der Feinde,
das sie ins Meer treiben will
und aus dem Land, das du ihnen gabst.
Doch du wirst sie verteidigen
und nie wieder ausreißen!
Und du kannst Liebe streuen
und aus Hass Versöhnung machen.
In deine Hände lege ich das Schicksal des Staates Israel und seiner Nachbarn.  

© by Stefan Fröhlich   20. März 2013


Vergreift euch nicht!
Höre, o Israel.
Dein Gott ist der Eine.
Neben sich duldet er keine anderen Götter.
Doch der Herr ist auch dein Schutz und dein Trost,
auch wenn wieder einmal das Völkermeer tost.

Und Gott spricht zu Israels Feinden:
Vergreift euch nicht an meinem Volk!
Vergreift euch nicht an Israel, meinem Sohn!
Denn sonst werde ich deinen Sohn nehmen,
wie ich es mit den Ägyptern getan habe.
Euer Land soll wüst werden,
weil auch ihr mein Land verwüsten wollt.
Doch der Krieg, den ihr in mein Land tragt:
Er soll euch nicht mehr loslassen
und euer Land zerstören.
Doch ich rede Freundlich zu euch,
wenn ihr umkehrt und den Kampf gegen mich beendet.
Denn wer Gegen Israel kämpft,
der kämpft gegen mich.
er ist mein Sohn
und ich werde ihn nicht im Stich lassen!
Ich werde alle Verheißungen einhalten,
die ich ihm gegeben habe.

© by Stefan Fröhlich 29. Februar 2012

Zankapfel
O Herr,
die Feinde deines Volkes sinnen Anschläge gegen es.
Sie wollen Israel vernichten
und von der Landkarte tilgen.
Ihnen ist jedes Mittel recht,
sei es Terror, sei es Diplomatie,
um dein Volk in die Knie zu zwingen.
O Herr,
stehe auf und rede für dein Volk!
Zeig der Welt,
dass sie im Begriff ist, erneut deinen Augapfel anzutasten.
Schenk ihnen Einsicht über ihr verblendetes Tun
und lass aus Feinden Freunde werden!
Lass die Waffen schweigen
und das Schofarhorn Frieden verkünden.
Doch viele werden diesen Frieden ablehnen
und in ihr eigenes Verderben rennen.
Sie werden sich an diesem Laststein verheben.
O mein Gott,
schenke Gerechtigkeit für dein Volk!

© by Stefan Fröhlich 25.05.2011

Dein Friede wird kommen
In deine Hände hast du Jerusalems Mauern eingezeichnet
und seine Tore sind dir jederzeit vor Augen.
O Herr, hab Acht auf das Schicksal deiner Stadt,
wo du gezeigt hast,
dass Vergebung auch nach größter Verfehlung möglich ist.
Pflanze Samen des Friedens in die Herzen der Menschen.
die ihn noch nicht kennen.
Israels Schicksal ist das Schicksal der ganzen Menschheit
und unser eigenes.
Auch wenn wir dir untreu wurden
und dir ins Gesicht spuckten,
hast du mit dem Blut der Sühne für uns bezahlt.
Daher ist Jerusalem zu einem Symbol
der Hoffnung auf Frieden geworden.
Und auch wenn es durch menschliches Versagen
dort nie Frieden gegeben hat,
so wird sich die Verheißung dennoch erfüllen.
Blast das Schophar,
denn dein Friede, Jerusalem, wird kommen,
wenn dein König in dir wieder erscheint.

© by Stefan Fröhlich 24.02.2010

60 Jahre Israel
60 Jahre Israel – Gott ist treu. Die Wüste blüht, das Land lebt auf. Denn zurückgekehrt ist das Volk, das Gott sich als Eigentum auserwählt. Den Gaskammern entkommen, dem Terror der Nazis entronnen, einem Eisenvorhang weggenommen brachten sie Städte und Land zum Blühen. Mit den eigenen Händen aufgebaut, mit dem Blut der Gefallenen bezahlt. Israel, Gott steht dir bei, auch wenn deine Feinde um dich her noch so zahlreich sind. Fünf Armeen rannten ergebnislos an, denn der Herr ließ Wunder geschehen. Der Übermacht der Feinde hielt Israel stand, der Herr Zebaoth sandte unsichtbare Heerscharen. Das alles war El-Schaddais Güte, er brachte sein Volk nach 2000 Jahren heim. Jerusalem, zuerst geteilt, dann doch vereint, ich bete für deinen Frieden und deine Sicherheit. Die ewige Hauptstadt Israels ist die Stadt des größten Königs. Heute ist dieses Land führend in Landwirtschaft und Wissenschaft, und brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor. Doch sein einziger Schutz ist sein ewiger Herrscher, der uns das Buch des Bundes schenkte. Am yisrael chai – Israel, es lebt, und es wird leben, bis der Messias kommt. 60 Jahre Israel - Gott steht zu seinen Verheißungen - und ich wünsche dir Schalom für die Zukunft.

 © by Stefan Fröhlich im Mai 2008           14.05.1948 – 14.05.2008


Augapfel
Sie sprachen, sie wollten Israel auslöschen. Sie planten es zu vernichten und jedes Andenken daran auszutilgen. Sie griffen in ein Hornissennest: Mächtige, Politiker und Völker. Denn sie wussten nicht, dass sie Gottes Augapfel antasteten. Sie beteiligten sich im Kampf Gut gegen Böse, doch auf der falschen Seite, wurden gelenkt von den Mächten der Finsternis. So stark sie auch waren, über welchen Einfluss, welche Heeresmacht und welche Waffen sie verfügten: Sie verfingen sich im Fallstrick, stürzten und niemand konnte ihren Fall aufhalten. Gott, du hast Israel als deinen Sohn erwählt. Du wolltest dir ein Volk schaffen, das dir wohlgefällig lebt, und durch welches Völker den wahren Gott finden. Obwohl sie strauchelten und fielen, hast du sie nicht im Staub liegen gelassen. Sie mussten viel erleiden, doch am Ende wird es ihren Verfolgern schrecklich ergehen. Niemand kann Gottes Liebe zu seinem Volk mindern. Niemand kann es vernichten. Am Ende wird Gott mit Israel zum Ziel kommen, denn es ist sein Augapfel.

 © by Stefan Fröhlich
 

Auf den Schwingen des Adlers
Auf den Schwingen des Adlers kehrt sein Volk heim; Mit Schiffen fahren sie über den Ozean in ihr Land. Fahrzeuge bringen sie in das Land ihrer Väter, das Gott ihnen gegeben hat. Aus allen Nationen der Erde kehren sie zurück, denn der Herr sammelt sie wieder. Ja, sie wurden hart bestraft. Lange waren sie heimatlos, wurden herumgestoßen, abgemetzelt und zu Sündenböcken gemacht. Doch Jahwe hat sein Volk nicht vergessen. Er holt es wieder heim, allen Widerständen zum Trotz. Nun sammelt er sie zum Gerichtstag, der über die Erde kommt, wo er seine Feinde endgültig bestrafen wird. Ja, er erweist sich seinem Volk wieder gnädig. Noch kennen ihn nicht alle. Noch haben viele Jeschua, als Messias, nicht erkannt. Doch es wird geschehn, was keiner für möglich gehalten hätte. Sie werden erkennen, wer sich für ihre Schuld durchbohren ließ und sie wieder nach Hause gebracht hat. Alle Völker werden kommen und den Herrn anbeten. Sein Volk kommt wieder. Ja, es kommt auf den Schwingen des Adlers.

© by Stefan Fröhlich


Israel - Gottes Volk
Herr, behüte dein Volk. Beschütze Israel vor seinen Feinden. Bitte gib dauerhaften Frieden im Land. Tröste dein Volk! Sei bitte mit ihnen, denn du bist ihr heiliger Gott. Du, heiliger Gott, hilf du den Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Halte deine schützende Hand über Israel und seine Hauptstadt Jerusalem. Steh du ihnen bei, Gott. Ich weiß: Du wirst es tun.

© by Stefan Fröhlich

Stadt des Friedens
Jerusalem – Die Stadt in die der König auf einem Esel einzog. Welche Stadt gleicht ihr, in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Wo ist ein Ort, an dem sich Gottes Wirken häufiger zeigte, als an in der Heiligen Stadt. Stumme Zeugen aus allen Zeiten reden noch in unsre Zeit hinein. Diese Stadt, aus der das Evangelium in alle Welt getragen wurde und die doch selbst nicht erkannte, was zum Frieden dient, deren Erde gefüllt ist mit dem Blut Tausender Menschen, die hier gewaltsam umgekommen sind. Sie ist die Stadt des großen Friedenskönigs Jesus. Wenn die Menschen ihn erkennen, wird Friede sein in ihren Mauern. Noch ist die Stadt gespalten, zerteilt und zerrissen. Doch wenn der Messias wiederkommt, wird er sie einen. Dann wird Jerusalem jubeln und wie ein Grashüpfer Luftsprünge machen, denn die Zeit der Trauer wird dann endgültig vorüber sein. Alle Völker werden zum Tempel kommen und den einen wahren Gott anbeten. Terror und Hass haben dann ein Ende und Jesus selbst wird die Erde regieren. Auch die Natur wird zur Ruhe kommen und in ihren ursprünglichen Zustand zurückfinden. Jerusalem wird das sein, was sie schon immer sein sollte: Die Stadt des Friedens, in der man zusammenkommt um den Herrn, unseren Gott und König, anzubeten.

© by Stefan Fröhlich 20.02.2005, Jerusalem

In seinem Land
Dort will ich gehen, wo er ging.
Ich will dort stehen, wo er stand.
Wo er sprach, will ich lauschen
und wo er gab, will ich von ihm nehmen.
Es ist sein Land, das er durchwanderte,
in dem Könige, Priester und Propheten von Gott Weisungen empfingen.
Dieses Land, das sehnsüchtig auf den Messias wartete,
und das, in dem er dann doch gekreuzigt wurde.
Doch es war Gottes Plan, um die Menschen zu retten.
Ja, er vergab denen,
die seinen Tod verursacht hatten.
Er liebte dieses Volk und sein Land,
und es schmerzte ihn sehr zu sehen,
wie sie in ihr Unglück rannten,
weil viele ihn nicht erkennen wollten.
Doch die Zeiten des Unglückes werden bald vorbei sein.
Sein Volk ist heimgekehrt nach Israel,
in das Land,
wo ich seinen Spuren folgen will.

© by Stefan Fröhlich

Seine Jünger
Er kam an den See
und wählte seine Jünger aus.
Sie sollten ihn begleiten, von ihm lernen
und immer um ihn sein.
Der Rabbi ließ sie nicht im Unklaren, wer er war.
Er stillte einen Sturm, vermehrte Brote und Fische, machte Wasser zu Wein, heilte Kranke und weckte Tote wieder auf.
Im grünen Galiläa wanderten sie mit ihm umher.
Die Jünger lernten mehr über den Auftrag des Boten, der sie lehrte,
wie man Menschen für das Reich Gottes gewinnt.
Seine Botschaft machte Menschen frei,
Sündern wurde ihre Schuld vergeben
und sie waren nun fähig in die Gemeinschaft mit Gott zurückzukehren.
Zuallererst investierte Jesus in seine Jünger,
damit sie seine Botschaft weitertragen konnten.
Nach seinem Tod und seiner Auferstehung führten sie den Auftrag fort und gewannen viele Menschen.
Doch dieser Auftrag ist noch lange nicht beendet.
Jesus beruft auch heute noch Jünger.
Wer will ihm folgen und seine Botschaft weitergeben?

© by Stefan Fröhlich 18.02.05 Tiberias/ See Genezareth




14. Mai 1948 - 14. Mai 2008 = 60 Jahre

Happy birthday Israel

Am 14 Mai rief der spätere erste israelische Ministerpräsident David Ben Gurion den modernen Staat Israel aus. Damit war etwas sehr ungewöhnliches geschehen, denn fast 2000 Jahre hatte es auf dem, von den Römern "Palästina" genannten Gebiet, keinen jüdischen Staat mehr gegeben. Das hing mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels im Jahre 70 nach Chr. zusammen. Obwohl immer Juden im Land lebten, war der größte Teil in alle Welt zerstreut und wurde aus Neid und Missgunst immer wieder verfolgt. Nach dem größten Massenmord aller Zeiten, der Ermordung von fast 6 Millionen Juden, geschah dann das Wunder. Die Geschichte weiß zu berichten, dass Staaten die von der Landkarte verschwinden, nicht wieder auferstehen, doch im Jahr 1948 geschah die Ausnahme. Eine Reihe von Neubauern, geflüchteten Wissenschaftlern und kampfunerfahrenen Musikern gründet einen antiken Staat neu. Das interessanteste ist: Dieser Staat überlebt, obwohl 5 arabische Armeen, gut ausgerüstet und zahlreich, bereit stehen, um sofort nach der Unabhängigkeitserklärung einzumarschieren. Ihr Ziel: Israel wieder von der Landkarte zu fegen. Die Überlegenheit drückt sich in Zahlen 200 gegen einen aus. 60 Jahre später ist das Staunen groß, denn Israel ist immer noch da, hat sechs Existenzkriege und noch mehr Terroranschläge hinter sich und ist noch immer quicklebendig. Sollte nicht doch ein lebendiger Gott dahinterstehen, der sein Volk sammelt, wie er es durch Prophezeihungen verheißen hat?

In der Bibel findet sich in Amos: "Dann wende ich das Schicksal meines Volkes Israel. Sie bauen die verwüsteten Städte wieder auf und wohnen darin; sie pflanzen Weinberge und trinken den Wein , sie legen Gärten an und essen die Früchte. Und ich pflanze sie ein in ihrem Land, und nie mehr werden sie ausgerissen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott."

Ich wünsche Israel Frieden, Frieden mit seinen Nachbarn und den Palästinensern, aber wohlwissend, dass dazu erst einmal Jesus der Messias (ein zweites Mal) wieder kommen muss. Aber jetzt schon gibt es hoffnungsvolle Zeichen, wenn sich Herzen verändern, die voller Hass aufeinander waren.

Es gibt noch Hoffnung.

Schalom Israel!

שלום ישראל!