Stefans Homepage



 

Der Mensch und sein Umfeld

Der Mensch wurde nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Doch da er gegen Gott rebellierte, verlor er seine Beziehung zu Gott. Da Jesus am Kreuz für die Menschheit starb, kann er sie wiederfinden. Doch viele Menschen lehnen Jesus ab, weil er ihnen zu radikal ist. Wenn man ihn nämlich ernst nimmt, kann man sein Leben nicht so führen wie bisher; er verändert es. Wenn die Einzigartigkeit von Jesus abgelehnt wird, hat das Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Über den Werteverfall brauchen wir uns nicht zu wundern. Auch nicht, dass viele Menschen sie trotzdem suchen, denn der Mensch braucht nun einmal gute Werte. Der einzige Weg für eine Reformation der Gesellschaft ist Jesus. Erst wenn jeder einzelne sich von ihm verändern lässt, kann eine stabile, zukunftsfähige Gesellschaft entstehen.

                          



Vergib das Unheil
Und es geschieht wieder aufs Neue,
dass der Kampf gegen Gottes gute Ordnungen neue Höhepunkte erreicht.
Entgegen jeder Vernunft werden Ehe und Familie fortgesetzt zerstört,
in dem Homosexualität, ja Perversion,
ihr gleichgestellt wird.
Unser Land sagt sich von Gott ab
und entscheidet sich für das Unheil,
das auf alle wartet, die sich gegen den Ewigen erheben.
Ich kann nur auf Knien flehen:
Herr erbarme dich!
Lass dich des Unheils,
das du beschlossen hast gereuen
und schenke eine Umkehr.
Lass eine evangelische Kirche,
die einst eine Reformation hervorbrachte,
und jetzt an erster Stelle Unheil verbreitet,
Buße tun über ihre Sünden.
Lass uns alle unsere Lauheit und Bequemlichkeit bereuen
und ganz zu dir umkehren.
Sieh an
Und ziehe die tief Gefallenen zu dir.
Herr vergib, Herr vergib, Herr vergib.

© by Stefan Fröhlich 07.07.2017
Im Gedenken an das Unrecht vom 30. Juni

Verlorener Sohn
Du bist in die große, weite Ferne gegangen,
weil du endlich was erleben wolltest
und hast dir dein Erbe auszahlen lassen.
In Saus und Braus lebtest du in der großen Stadt
ein wildes Leben mit Partys, Alkohol und leichten Mädchen.
Freunde scharten sich um dich,
den Partylöwen und Nachtclubhelden.
Dein Abstieg begann plötzlich und unerwartet,
als du bemerktest, dass dein ganzes Geld verschwunden ist.
Niemand will mit dir noch zu tun haben,
deine Kumpane haben dich ausgestoßen.
Auf der Straße bist du gelandet heimat- und obdachlos.
Du bettelst um Essen, das sonst Tiere fressen,
doch keiner will es dir geben.
In deiner Verzweiflung fragst du dich:
Warum bin ich eigentlich weggelaufen von zu Hause,
wo mir nichts fehlte, mein liebevoller Vater mir alles gab?
Ich sage dir: Komm heim, geh nach Hause!
Dein Vater wartet sehnsuchtsvoll auf seinen verlorenen Sohn.
Was willst du in der Fremde,
die Freiheit versprach und dir alles nahm?
Dein Vater wird dir vergeben, was du getan hast,
jeden Tag sitzt er vorm Haus und will dich in seine Arme schließen.
Du verlorener Sohn brauchst dich vor Zorn nicht zu fürchten.
Er will dich wieder als Sohn aufnehmen,
dir alles geben, was du brauchst.
Die Heimkehr ist schon vorbereitet und alle Freunde sind eingeladen. Was zögerst du noch?
Kehre um zum Haus des Vaters!
Dort bist du für immer zuhaus.
Nur musst du dein altes Leben verlassen und jetzt losgehen.

© by Stefan Fröhlich   14. Januar 2017


Gebet für verfolgte Christen
Mein Gott,
vergiss nicht die verfolgten
und leidenden Christen in aller Welt.
Tröste die, die im Gefängnis sitzen
und misshandelt werden.
Gib ihnen Kraft ihr Schicksal zu ertragen.
Bitte gib den dafür Verantwortlichen Einsicht,
dass du es bist, den sie dort verfolgen
und lass sie ihr Handeln überdenken.
Schenke den Verfolgten Mut
weiterhin Zeugnis von dir abzulegen.
Zeig ihnen, dass du an ihrer Seite bist
und sie nie alleine lässt.
Lass uns Christen im Westen
unsere Geschwister nicht vergessen
und für sie beten und einstehen vor dir.
Mein Gott, vergiss nicht die verfolgte
und leidende Gemeinde.
Mach uns bereit
selbst Unannehmlichkeiten für dich
auf uns zu nehmen
und führe uns alle
zu deinem Ziel der Vollendung.
Amen!

© by Stefan Fröhlich 21. Juli 2014

Heilsgeschichte
Von Anbeginn der Welt bis heute,
gilt Gottes guter Plan für uns Menschen.
Als Adam und Eva im Garten Eden versagten,
weil sie Satans Lüge mehr glaubten, als ihrem Schöpfer,
da kündigte Gott die Rettung schon an.
Der Mensch musste den Garten verlassen,
in Mühsal leben und eines Tages sterben.
Doch der Retter aus Adams Kindern würde kommen,
dem Feind den Kopf zertreten,
und dies mit dem Leben bezahlen.
Als in Noahs Zeit die Sünde überhand nahm,
da sandte Gott die Sintflut und nur Noah
und seine Familie blieben in der Arche am Leben.
Doch Gott schloss einen Bund,
dass keine Flut die Erde mehr vernichten werde
und dass der Retter aus Noahs Nachkommen kommen würde. Dann wählte Gott Abraham aus,
um aus seinen Nachfahren ein auserwähltes Volk zu machen, das für alle Völker ein Vorbild sein sollte.
Weil Abraham seinen Erben Isaak nicht verschonte,
löste Gott seine Versprechungen ein.
Abraham wurde zum Vater der Glaubenden.
Durch Mose schloss er mit dem aus Ägypten
befreiten Volk Israel einen Bund am Sinai,
mit dem er es vor allen Völkern erwählte.
Es sollte rein und heilig sein und nach Gottes Geboten leben. Doch weil es immer wieder von Gott abfiel,
musste Gott Strafe herabsenden.
Mit König David schloss er einen Bund,
dass einer seiner Nachfahren für immer König in Israel sei.
Auf Israel wartete das Exil in Babylon und seine Wiederkehr.
Und dann kam er der König,
den Propheten und Könige ankündigten,
so wie man ihn nicht erwartete.
In menschlicher Gestalt, doch ohne Sünde,
ein Wunderheiler, Lehrer, Botschafter und sanftes Lamm.
Wir erkannten ihn nicht,
weil er die Römer nicht aus dem Land jagte,
die Selbstgerechten und frommen Führer angriff
und ganz anders war, als wir es wünschten.
Danach schloss er einen Neuen Bund mit uns,
mit seinem eigenen Blut besiegelt,
der in die Herzen seiner Nachfolger geschrieben steht.
Er starb für uns am Kreuz
und brach den Todesfluch seit Adams Zeit.
Er bewirkte Erlösung für die Welt,
vergab die Sünden, schenkt eine neue Geburt;
seine Auferstehung beglaubigte seine Worte.
Er stieg zum Himmel auf,
sandte den Geist und gründete seine Gemeinde,
die aller Welt seine Heilsbotschaft verkünden soll.
Die Heilsgeschichte begann mit Jesus Christus
und sie endet auch mit ihm,
wenn er wiederkommt und alles neu beginnt.
Preist diesen Gott,
der sich uns elender und gefallener Menschen annahm
und uns zu seinen Kindern machte.
Amen.

© by Stefan Fröhlich 11. September 2016

Für eine verlorene Welt
Liebe.
Wir brauchen Liebe
für eine verlorene Welt.
Eine Welt in Sünden.
Menschen,
die weder Sinn noch Hoffnung haben.
Die eine tiefe Leere spüren,
obwohl sie sich äußerlich gelassen geben.
Kinder,
die in zerrütteten Familien leben
und immer nur Streit um die Ohren haben.
Menschen,
die aus ausgebombten Städten kommen,
auf der Flucht sind.
Denen nichts bleibt außer dem Elend.
Obdachlose, Bettler, Ausgestoßene,
die betrunken in Bahnhöfen hocken,
weil sie nichts anderes haben.
Jugendliche, die high auf Drogen sind,
um nicht an die Gegenwart denken zu müssen.
Mit Menschen, krank, voller Fragen,
voller Probleme, ohne Halt und Ziel.
Wir brauchen Liebe für diese Menschen.
Liebe, wie sie uns nur Gott geben kann.
Liebe,
um ihnen zu helfen;
zu geben, was sie wirklich brauchen.
Die Liebe,
mit der Gott uns
unendlich geliebt hat.

© by Stefan Fröhlich      vermutlich Januar 2002

Lass uns leuchten
Gib mir Liebe in mein Herz, o Herr.
Da ist eine Welt, die in der Finsternis verloren ist.
O zünde an dein Feuer, in meinem Herzen.
Lass es brennen, unaufhörlich;
Und nie verlöschen.
Denn das Licht vertreibt die Finsternis
Und wenn nicht wir das Licht weitergeben –
wer dann?
O Herr, gib uns Liebe, dass wir leuchten,
damit alle Menschen deine Herrlichkeit sehen
und dich. den Vater im Himmel, loben und preisen mögen.
Wie ein Hirsch nach frischem Wasser lechzt, so sehnt sich meine Seele nach dir.
Was sollten wir denn ohne dich auch tun?
Niemand gibt uns Frieden
und schenkt echte Freude als du.
Du hast uns Licht gegeben,
deshalb lass uns brennen, Herr,
voller Liebe, voller Leidenschaft für dich,
dass alle Menschen dich in uns erkennen mögen.
Herr, entzünde dein Feuer in unseren Herzen.

Sonst nichts
Viele Pläne, viele Ziele, viele Reichtümer,
viel Einfluss, Karriere, Macht und Geld.
Das zieht den Menschen unwiderstehlich an,
sich festzuklammern an einen Lebenssinn.
Er fliegt dahin wie ein flüchtiger Windhauch.
Niemand kann festhalten,
was wie Wasser in den Händen zerrinnt.
Wenn selbst gewählter Sinn wie Dampf verfliegt,
was hält denn für immer stand?
Es ist Jesus,
der allein genügt.
Es ist Jesus,
der alle Kosten aufwiegt.
Es ist Jesus,
der im Leid trägt.
Es ist Jesus,
der Sinn gibt.
Jesus allein besteht und sonst nichts.
Vieles will in meinem Leben wichtiger werden.
Vieles erscheint glanzvoller, heroischer als der schmale Weg.
Was wird am Ende des Lebens noch bleiben?
Liebe, Familie, Besitz,
Erinnerung und Wissen werden zurückgelassen.
Einer bleibt für alle Zeiten und wird nicht weichen.
Außer Jesus brauche ich nichts.
Seine Erlösung, seine Hoffnung und sein Friede
wiegen alles Leid und alle Schmerzen weit auf.
Am Ende bleibt, was er in mich hineinlegte.
Alles fließt dahin, aber Jesus bleibt.
Mag die Welt und ihr Glanz vergehen.
Jesus bleibt und sonst nichts.

© by Stefan Fröhlich   07. August 2016  15 Jahre Königsbergeinsatz

Ukraine
Grenzen werden neu gezogen,
Verträge und Völkerrecht gebrochen
ohne mit einer Wimper zu zucken.
Recht wird in Unrecht, Wahrheit in Lüge verwandelt
und ganze Regionen eines anderen Landes destabilisiert.
Soldaten, die es offiziell nicht gibt,
führen einen erbarmungslosen Krieg.
Ein gewissenloser Despot, der auf den Spuren Stalins wandelt,
der seine Gegner reihenweise umbringt,
der aus Machtgier Gebiete eigenständiger Länder annektiert
und auch dann lügt, wenn er mal die Wahrheit spricht.
Der wie sein Volk die ganze Welt betrügt,
von Frieden spricht, wenn er auch Krieg meint.

Ukraine, ich wünsche dir den Frieden,
auch wenn man ihn dir genommen hat.
Dass Gott dein Schicksal wenden wird
und der Gewalttäter nicht länger triumphiert.
Dass Witwen und Waisen in dir Trost finden,
dass deine Regionen nicht in Schutt und Asche sinken,
und deine Söhne nicht länger bei der Verteidigung sterben.
Dass deine Grenzen nicht wieder verrückt werden
und deine Eigenständigkeit nicht mit Füßen getreten wird.
Um Gottes Hilfe bitte ich für dich,
dass deine Binnenflüchtlinge Versorgung finden
und bald ihre Heimat wiedersehen dürfen.
Dass der Krieg ein Ende findet und Frieden in deinen Grenzen wohnt,
dass dein Volk in deiner Not zu Gott sich wendet,
von dem Hilfe und Schutz zu erwarten sind.
Dass fremde Staatenlenker sich nicht täuschen lassen,
dir beistehen kommen gegen deinen Gegner,
dass Invasoren die Krim räumen müssen
dass Tyrannen von ihren Thronen stürzen,
und ihre Völker und Nachbarn nicht länger bedrängen.
Um Frieden bitte ich für dich bei Gott dem Höchsten.
Möge der Friede bald zu dir kommen.
Ich bete für dich, Ukraine.

© by Stefan Fröhlich    17. Januar 2016

Gebet für die islamische Welt
Jesus, du bist für alle Menschen auf dieser Erde gestorben.
Ich will dich besonders für Moslems
aus den verschlossenen Ländern bitten,
damit du ihnen die Wahrheit offenbarst.
Sende ihnen Träume und Visionen,
in denen du dich als Gott erweist,
der allein sie aus ihrer Gebundenheit retten kann.
Lass sie das Evangelium im Neuen Testament lesen
und schließe ihren Herzen die Wahrheit auf.
Sende ihnen gläubige Christen vorbei,
die ihnen den Weg der Wahrheit zeigen.
Öffne ihnen die Tür, dass sie eintreten.
Hilf ihnen loslassen, was sie in Fesseln hält,
dass sie dich als alleinigen Herrn und Retter bekennen.
Der Preis der Nachfolge wird sie alles kosten,
doch einen anderen Weg zum Leben gibt es nicht.
Ich bitte dich Jesus für Menschen des Islams: Erwecke sie.
Lass sie Friede, Liebe und Hoffnung in dir finden.

© by Stefan Fröhlich 07. Februar 2016

Orientierung
Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmen in dieser Zeit.
So vieles wird verdreht, Gottes Gebote und sein Wort relativiert.
Krieg wird als Frieden deklariert.
Grenzen werden mit Gewalt neu gezogen.
Terror und Hass scheinen zu siegen.
Das Normale wird als unnormal hingestellt.
Zunehmend werden Perversionen akzeptiert
und zur Norm erhoben.
Wer anders denkt, redet und glaubt gilt als gefährlich.
Doch schon Jesus haben sie verfolgt,
weil er ehrlich die Wahrheit sagte und niemanden schonte.
Er machte klar:
Nichts von Gottes Wort wird vergehen, nicht ein I-Tüpfelchen.
Auch heute noch kann man nach seinen Geboten leben,
auch wenn das der schwerere Weg ist.
Kurzfristig mag dies als schlechte Entscheidung aussehen
Auf lange Sicht gesehen ist es die beste Wahl,
die ein Mensch je treffen kann.
Denn diese Welt, diese Meinungen, dieser Schein werden vergehen.
Und am Ende der Zeit bleibt nur der, der an Jesus glaubt.
Es kostet alles diesen Weg zu gehen,
doch viel mehr erhält man zurück.
Was am Ende bleibt, ist mehr, als was heute zu bedeuten scheint.
Jesus ist alles wert, alle Mühen, alle Leiden.
Er gibt dir Orientierung in orientierungsloser Zeit.

© by Stefan Fröhlich 20. August 2016

Lass es regnen!
Lass Regen fallen, Herr,
in die Dürre dieser Welt!
Dort wo Menschen aus voller Kehle
nach dem Wasser des Lebens schreien.
Nur du kannst dieses Wasser fließen lassen.
Nur du kannst Leben spenden,
doch wir können es weitergeben.
Es soll fließen durch uns
als Kanäle auf die dürren Äcker dieser Menschheit.
Damit neue Gegenden zum Erblühen gebracht werden
und von deiner Liebe erobert werden.
Lass deinen Segen regnen;
Regne auf uns!
Und mach uns voll sattem Leben.
Lass uns nicht dürsten,
sondern im vollen Saft stehen.
Herr,
lass es regnen!

06.06.2011 © by Stefan Fröhlich


Das Morgenrot über dieser Welt

Lass das Morgenrot über dieser Welt bald schon anbrechen!
Schenke einen Neubeginn, einen neuen Morgen, der diese dunkle Nacht für immer soll besiegen.
Diese neue Erde und der Himmel,
lass sie bald schon kommen und die dunklen Kapitel der Rebellion gegen dich beenden!
Doch ziehe viele Menschen noch in dein neues Reich, lass sie nicht verloren gehen,
sondern sich vor dir, dem Retter, beugen!
Dann will ich mit Zuversicht auf diese Zukunft hin leben, und wissen, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich dich sehen werde.

© Stefan Fröhlich 28. Januar 2012

Flüchtlinge
So viele schlimme Dinge 
geschehen in unseren Tagen in der Welt.
Flüchtlingsströme verlassen 
von Krieg und Terror zerrüttete Länder.
Mein Gott, 
erbarme dich über die Menschen,
die alles verloren haben.
Bitte gib, 
dass das Sterben auf der Flucht übers Mittelmeer 
ein Ende findet.
Bitte gib, 
dass die Flüchtlinge in unserem Land 
Hilfe, Liebe und Annahme finden.
Lass nicht zu, 
dass wieder Flüchtlingsheime angezündet werden.
Der Hass soll nicht länger regieren!
Lass uns aufstehen gegen den Hass,
damit nie wieder Menschen 
wegen ihrer Herkunft 
zur Zielscheibe böser Angriffe werden.
Lass die Politiker für alles eine gute Lösung finden.
Hilf uns zu helfen und aufzustehen, 
wenn andere unterdrückt werden.

© by Stefan Fröhlich     29. August 2015

Nie wieder!
(Im Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs
am 8. Mai 2015 vor 70 Jahren)

70 Jahre sind vergangen,
seit der schrecklichste aller Kriege sein Ende fand.
So lange leben wir jetzt schon in Frieden
und das ist ein großes Geschenk.
Hitler stürzte Deutschland in einen Abgrund,
der die ganze Welt zu verschlingen drohte.
Blitzkrieg, Flächenbombardements, Kriegsverbrechen an Zivilisten, Konzentrationslager und Holocaust wurden zu Begriffen, die dem Grauen einen Namen gaben.
Nie hatten Ideologien, wie der Nationalsozialismus,
mehr Macht als damals,
wo viele mit Jubel folgten
und andere aus Angst ihre Meinung verschwiegen.
Hakenkreuzflaggen wehten im Wind,
eine Ausgeburt des Bösen,
Millionen Tote auf allen Seiten waren die Folge,
der Untergang des Dritten Reichs markierte das Ende.
Sechs Millionen Juden wurden ermordet,
als „Untermenschen“ abqualifiziert,
Osteuropäer galten als minderwertig
und sollten „Herrenmenschen“ Platz schaffen.
Österreich wurde angeschlossen, die Tschechoslowakei besetzt, Polen, Frankreich und die Sowjetunion überfallen.
Japan führte einen gnadenlosen Kampf gegen China,
doch noch heute mahnen uns Hiroshima und Nagasaki.
So viele Menschenleben wurden ausgelöscht,
so viel unschuldiges Blut ist geflossen,
so viele Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben,
so viele Städte versanken in Schutt und Asche.
Am Ende stand der Untergang,
die Alliierten gewannen den Krieg.
Die Verantwortlichen suchten sich der Verantwortung zu entziehen und viele davon begingen Selbstmord.
Das was bleibt sind unendliches Leid und viele Wunden,
die Menschen und Völker einander geschlagen haben.
Die letzten Augenzeugen sind immer noch betroffen,
ja bis heute wirken sich ihre Erlebnisse aus.
Doch 70 Jahre nach Kriegsende können wir Gott danken,
dass seitdem nie wieder ein solcher Krieg die Erde erschütterte
und dass wir in Europa weitgehend Frieden haben.
Friede ist nicht selbstverständlich,
Friede ist ein Geschenk von Gott.
Möge nie wieder ein solcher Krieg um uns wüten.
Nach 70 Jahren müssen wir uns aber mahnen,
dass Frieden auch von uns Anstrengungen verlangt,
dass wir mit unseren Nachbarn in Frieden leben
und vergeben sollen, was uns auch geschah.
Eines bleibt bestehen:
Nie wieder soll ein solches Unheil
von deutschem Boden ausgehen!

© Stefan Fröhlich 3. Mai 2015

Menschen gewinnen
So sehr auch die Pforten der Hölle
deine Gemeinde zu überwältigen suchten,
hielt sie doch stand.
Denn du bist ihr Herr und du lebst,
also wird auch deine Gemeinde leben.
Der Kommunismus wollte sie zerstören,
Nationalsozialismus und Islam.
Und doch fanden viele Kommunisten und Moslems zu dir.
Dafür sei dir Preis und Ehre!
Jesus, erscheine noch vielen Moslems
in ihren Träumen
und zeige dich ihnen,
als der, der du bist.
Gottes Sohn, der aus Liebe für uns starb und
uns in sein Reich der Liebe zieht.
Verändere du ihr Leben
und lass sie zu Multiplikatoren werden,
damit das Evangelium eine verlorene Welt gewinnt.

© by Stefan Fröhlich 18. Juli 2015

Im Gedenken an den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich
An die schrecklichen Ereignisse will ich denken,
an Vertreibung, Folter, Mord und Vernichtung.
Die Wahrheit soll nicht verschwiegen werden
und dafür erhebe ich meine Stimme.
Niemals lässt sich begreifen, wie Menschen so handeln konnten.
Es ist und bleibt ein Rätsel, weshalb dies alles geschehen musste.
Doch kein Opfer ist je bei Gott vergessen.
Er allein kennt ihre Namen und er weiß wie viele es waren.
Gott wird für Gerechtigkeit sorgen,
die Täter müssen sich vor ihm verantworten.
Warum aber ließ er es zu?
Warum hat er erst so spät dem Bösen den Riegel vorgeschoben?
Ich weiß es nicht
und auf dieser Welt werden wir es wohl auch nie erfahren.
Doch es gibt eine abschließende Gerechtigkeit
und für diese sorgt Gott allein.
Aus Respekt vor den Opfern will ich an diese Ereignisse gedenken.
Es darf nicht vergessen werden,
denn wer vergisst, wird die Vergangenheit wiederholen.
Möge Gott das Volk der Armenier,
die das erste christliche Land der Welt waren,
vor ihren Feinden schützen.
Wir alle müssen unsere Stimme erheben:
Nie wieder darf aus Angst ein Volk vernichtet werden.
Gott, hab Erbarmen mit allen, die schuldig geworden sind.
Schenk, dass die Nachkommen der Opfer, vergeben können.
Gib Frieden und Versöhnung, lass einstige Feinde Freunde werden.


© by Stefan Fröhlich 27. April 2015


Verfolgt
Mein Gott, du siehst wie Menschen,
die ihre Hoffnung auf dich setzen,
verfolgt werden weltweit.
Es ist schwer zu verstehen,
warum du das an deinen Kindern geschehen lässt.
Ich denke da an die Christen aus den orientalischen Ländern,
denen Vertreibung und Vernichtung droht.
Ich denke an die Christen in Nordkorea,
die als Staatsfeinde
einem tyrannischen Regime ausgeliefert sind.
Doch wenn ich in deinem Wort nachlese,
so hast du uns nichts anderes vorhergesagt.
So wie sie dich verfolgt haben,
so werden sie es auch mit uns machen.
Herr hilf,
dass ich unsere verfolgten Brüder und Schwestern
nicht vergesse,
sondern für sie einstehe in Taten und Gebet.
Amen.

© by Stefan Fröhlich 26.10.2013

Vergebende Liebe
Deine Liebe ist so groß,
dass auch dem größten Feind vergeben werden kann.
Du gibst Menschen Kraft, zu tun,
was eigentlich gegen ihre Natur ist.
Denn dein Volk kann vergeben,
auch wenn es unter der Welt leidet,
wenn es gefoltert und getötet wird.
Herr, gib den verfolgten Brüdern und Schwestern Kraft durchzuhalten,
zu vergeben, zu lieben und ein Zeugnis zu sein,
dass die Welt diese Liebe erkennt.
Sie werden nicht fallen, denn sie stehen auf einem Felsen, der nicht wankt.
Sie werden nicht straucheln, denn die Macht des Herrn wacht über ihnen.
Er wird sie begleiten ins Paradies.
Dort werden sie in der vollendeten Liebe leben.

© by Stefan Fröhlich

Erbarmen
Mein Jesus,
sieh an die Not der Menschen,
die um des Glaubens willen für dich leiden.
Ermutige sie, tröste sie
und richte das Geknickte wieder auf.
Zerstöre die Macht der Feinde,
zerbrich das Kriegsgerät der Hasser
und lass die Feindschaft zusammenbrechen.
Hab Erbarmen mit den Kindern,
hab Erbarmen mit den Frauen,
hab Erbarmen mit den Männern.
Mein Gott, vergiss deine Kinder nicht.
Ich weiß,
deine Kraft hilft zum Ausharren bis zum Ziel.
Und wenn wir erst dort angekommen sind,
werden wir dich anbeten in alle Ewigkeit.
Eine große Schar der Erlösten wird dir zur Ehre singen
mit Menschen aus allen Zeiten, Nationen und Sprachen.
Das Lob wird nie enden.
Dein heiliger Name sei gepriesen.

© Stefan Fröhlich 21. Februar 2015

Felsenzerschmetterer
Geformt durch Wind und Wasser,
stehen Klippen am Meeresrand.
Unermüdliche Arbeit durch beständige Kräfte
hat ihr Werk getan.
Tag für Tag, Nacht für Nacht, reibt der Wind Körnchen für Körnchen; die Wellen schlagen an der Küste hoch.
Luft und Wasser sind
beide an sich schwach,
doch wenn sie angetrieben werden,
können sie Granit zerstören.
Stück für Stück,
langsam, aber stetig,
drängen sie vorwärts,
und ihre Kraft schlägt am Ende durch.
Und wenn auch du eine kleine Kraft hast
und glaubst, du könntest nichts ausrichten,
verzweifle nicht.
Wenn sich Menschen von Jesus Christus gebrauchen lassen,
haben sie die größte Durchschlagskraft,
die selbst den stärksten Felsen zerschmettert.
Vergiss nicht, deine Kraft ist klein, aber Jesus ist groß!

© by Stefan Fröhlich

Herbst
Die Zeit, wo die Blätter fallen.
Der Winter steht mit Riesenschritten vor der Tür.
Das Leben wird vom Tod abgewechselt.

Die Hoffnung scheint im Nirgendwo verschwunden.
Es ist Zeit Abschied zu nehmen und Zeit zu gehen.
Doch weder Herbst noch Winter bilden das Ende.
Am Schluss steht kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt.
Es ist nur der Beginn eines Neuanfangs.
Die Veränderung läutet eine neue Zeit ein.
Spätestens wenn der Frühling kommt

oder ein neuer Morgen anbricht,
wird sie für jeden sichtbar werden.
Das Leben besiegt den Tod,
was in Schwachheit gesät wird, wird in Stärke geerntet.
Ein kleines Senfkorn beginnt ganz unscheinbar,
und wird später die ganze Welt beeindrucken.
Die Liebe hat den Tod überwunden,

so werden die Zeichen des Todes
zu einem neuen Zeichen reifen.

Das Zeichen, dass der Neuanfang
schon begonnen hat, zu wirken.

Es ist nicht mehr lang, bis es sichtbar werden wird.


© by Stefan Fröhlich 25.10.2014
15 Jahre „Herbst und Frühling“, 10 Jahre “Auf den Morgen warten“


Für die Wahrheit
Wir leben in einer verwirrenden Welt,
wo Realitäten gedreht werden,
dass sie Menschen mit Einfluss passen.
Bilanzen werden geschönt, Steuern hinterzogen, Menschen hinters Licht geführt, Statistiken gefälscht, Wahrheit in Lüge verwandelt.
Es gilt als ausgemacht, dass es absolute Wahrheit nicht mehr gibt.
Der Ehrliche ist immer der Dumme.
Was ist schon Wahrheit, fragte sich einst ein bekannter Statthalter.
Es war nur eine rhetorische Frage, die er stellte,
doch er stand vor ihr, denn die Wahrheit ist eine Person.
Sie wird abgelehnt, ausgelacht und verhöhnt.
Und doch siegt die Wahrheit über eine Welt der Lüge.
Sie verschafft den Menschen Befreiung aus ihrer Verstrickung.
Sie schafft Gerechtigkeit den Unterdrückten.
Sie hilft den Suchenden, dass sie finden.
Es ist die Wahrheit, die das Leben ist.
Sie deckt auf und sie heilt.
Sie reißt auf und vergibt.
Sie zeigt sich hart und sanft zugleich.
Suche sie und du wirst sie finden!
Sie ist es wert sie zu ergreifen und nie mehr loszulassen.
Für sie zu leben und zu sterben, ist alles was sich lohnt.
Denn wer an ihr festhält und in ihr lebt,
tut dies nicht umsonst.
Die Wahrheit ist das Leben.
Sie ist absolut, ohne Fehl und Tadel.
Sie ist eine Person: Jesus Christus.
Für die Wahrheit!

© by Stefan Fröhlich 17.02.2014

Abgetrennte Wurzeln
Kehre um zu deinen Wurzeln,
ehemals christliches Abendland!
Bist du dir denn nicht bewusst,
dass du selbst die Ursache deiner Krise bist.
Du hast dich abgewandt von der Quelle des Lebens
und willst abstreifen, was du als Fesseln bezeichnest.
Du hast deine eigenen christlichen Wurzeln abgeschlagen
und wunderst dich, dass du verdorrst.
Du schimpfst über gierige Banker und korrupte Politiker,
doch die geben nur das wider,
was in der Gesellschaft ohnehin schon gang und gäbe ist.
Du verabscheust sexuelle Straftaten
und hast doch selbst jede sexuelle Moral ins Gegenteil verkehrt.
Du bist entrüstet über Kriegsverbrecher
und lässt doch unzählige unschuldige Kinder von Abtreibungsärzten ermorden.
Kehre um zu deinen Wurzeln,
zu dem was einst dein Zentrum gewesen ist.
Kehre zurück zur Wahrheit der Bibel,
die einst das Fundament der Reformation gewesen ist.
Denke um und kehre wieder zu klaren Wertmaßstäben zurück!

Zur Quelle des Lebens, die auch deinen Durst stillt.
Und wenn du diese Warnungen nicht beachtest,
so wird es dir gehen wie jedem Baum,
der seine Wurzeln abtrennte,
verdorrte und verging,
so als sei er nur ein Traum.

© by Stefan Fröhlich  09. Mai 2013

Sonst nichts
Viele Pläne, viele Ziele, viele Reichtümer,
viel Einfluss, Karriere, Macht und Geld.
Das zieht den Menschen unwiderstehlich an,
sich festzuklammern an einen Lebenssinn.
Er fliegt dahin wie ein flüchtiger Windhauch.
Niemand kann festhalten,
was wie Wasser in den Händen zerrinnt.
Wenn selbst gewählter Sinn wie Dampf verfliegt,
was hält denn für immer stand?
Es ist Jesus,
der allein genügt.
Es ist Jesus,
der alle Kosten aufwiegt.
Es ist Jesus,
der im Leid trägt.
Es ist Jesus,
der Sinn gibt.
Jesus allein besteht und sonst nichts.
Vieles will in meinem Leben wichtiger werden.
Vieles erscheint glanzvoller, heroischer als der schmale Weg.
Was wird am Ende des Lebens noch bleiben?
Liebe, Familie, Besitz,
Erinnerung und Wissen werden zurückgelassen.
Einer bleibt für alle Zeiten und wird nicht weichen.
Außer Jesus brauche ich nichts.
Seine Erlösung, seine Hoffnung und sein Friede
wiegen alles Leid und alle Schmerzen weit auf.
Am Ende bleibt, was er in mich hineinlegte.
Alles fließt dahin, aber Jesus bleibt.
Mag die Welt und ihr Glanz vergehen.
Jesus bleibt und sonst nichts.

© by Stefan Fröhlich 07. August 2016 15 Jahre Königsbergeinsatz

Buße
Herr, wir haben gesündigt und Schuld auf uns geladen.
Wir haben nicht so gelebt, wie wir sollten
und gegen deine Gebote verstoßen.
Gott, verzeih uns unsere Fehler und Schwächen
und richte uns wieder auf,
damit wir in deinen Ohren zu einem Wohlklang werden.
Vergib, wo wir den anderen nicht gesehen
und uns um unsere eigenen Interessen gekümmert haben.
Gott, sei uns gnädig.
Richte alle die einen gebeugten Rücken haben wieder auf
und heile die, deren Herzen zerbrochen sind.
Lass uns wieder zum Gebet, zur Bibel und zur Liebe zurückfinden
und dich als unseren Gott einzig und allein anbeten.
Nimm fort, was mit dir um den ersten Platz im Leben ringt
und nimm die Stellung ein, die nur dir gebührt.
Herr, wir haben gesündigt.
Wir wollen Buße tun,
für alles was wir falsch gemacht haben.
Sei uns gnädig und erbarme dich über uns.

© by Stefan Fröhlich 29. Oktober 2007

Vorsicht,
Glaube ist gefährlich!

Wenn du denkst, dass Glauben keine Folgen hat,
dann hast du dich getäuscht.
Vorsicht, Glaube ist gefährlich!
Er kann Traumgebilde wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen lassen,
Er kann Welten aus ihren Angeln heben,
und er kann Leben radikal verändern.
Wenn du glaubst, du könntest so weiterleben wie bisher, dann hast du dich hochgradig getäuscht.
Er wird auch dich verändern,
und deinem Leben einen neuen Sinn geben
in einem Ausmass,
wie du es nie für möglich gehalten hast.
Also überschlage gut die Kosten,
bevor Du dich entscheidest,
zögere nicht und lies die Warnhinweise.
Aber wenn du dich für ihn entschieden hast,
dann kann man dir nur gratulieren.
Du hast die beste Wahl deines Lebens getroffen,
und du wirst nie wieder in dein altes Leben zurückkehren wollen.
Bedenke, was es alles zu gewinnen gibt
und was du alles geschenkt bekommst.
Glaube ist gefährlich,
weil nichts mehr so bleibt, wie es war,
und das im positivsten aller positiven Sinne.

© By Stefan Fröhlich 15.11.2009

Wind und Wellen
Was ist besser, mein Gott,
als in deiner Nähe zu sein?
Halte mich fest und lass mich nicht mehr los!
Lass mich in deiner Nähe bleiben
und nicht nach dem streben,
was nicht hält was es verspricht.
Rau bläst der Wind vielen entgegen,
die auf dein Wort vertrauen und zu dir halten.
Das Meer der Völker wogt und schäumt,
deine Boten will es vernichten.
Es werden mehr Christen verfolgt, denn jemals zuvor;
ein Ende ist nicht in Sicht.
Die Mächte des Bösen holen aus zum letzten Schlag
und doch wird es ihnen nichts nützen.
Denn du stillst jeden Sturm
und wenn du gebietest so schweigt er dann.
Wind und Wellen sind starke Mächte,
doch dir, meinem Herrn, können sie nicht das Wasser reichen.
Zuletzt führst du alles doch zu einem guten Ende.
Du bist mein Fels in der Brandung,
der Retter in der Not.
In deiner Nähe zu sein, bedeutet Leben,
außerhalb wartet nur der Tod.
Nichts kann mich von dir trennen,
kein Abgrund, keine Strömung, kein Wind und keine Wellen.
So lass mich froh sein in dir
und hilf mir auf dich zu vertrauen.
So oft habe ich Angst und fürchte mich vor dem Morgen.
Doch in deine Hand bettest du mich ein,
in deiner Nähe werden Wind und Wellen still.

© by Stefan Fröhlich
27. Juni 2013
Schlagsdorf, Insel Fehmarn, Ostsee

Ebbe
Endlose Weite.
Lange Felder voller Schlick.
Das Wasser fließt ins offene Meer,
angezogen vom Mond.
Eine wüste Landschaft ist zurückgeblieben,
Öde und lebensfeindlich.
Doch wer genauer hinsieht, erkennt,
dass hier dennoch Leben herrscht.
Es hat sich nur zurückgezogen
und wartet auf die nächste Flut.
Obwohl alles so leblos erscheint,
wimmelt es im Boden nur so von Leben.
Bald wird das Wasser zurückkehren
und das Wattenmeer
wieder in seinem Element sein.
Wenn dir dein Leben auch öde erscheint,
vertrau auf Gott.
Er hält dich in seiner Hand
und zieht sich nicht vor dir zurück.
Ja, Gott führt dich wieder zum Leben hin.

Neuharlingersiel, 29.7.2004 © by Stefan Fröhlich

Dort wo die Nacht am dunkelsten ist
Dort wo die Nacht am dunkelsten ist,
da scheint das Licht am hellsten.
In einer Geschichte von Leid und Not,
von Rebellion gegen Gott,
ist das Licht zu finden,
dort wo es niemand wähnt.
Der Mensch kämpft um Macht und Ehre,
um Ehrgeiz und hochfliegende Pläne
und ist doch selbst sein eigener schlimmster Feind.
Doch auch in der Nacht unserer verstockten Herzen
scheint das Licht zu uns.
Es sucht sich seinen Weg
jenseits von Hass und Gewalt.
Es gewährt Vergebung,
scheinbar jenseits der Vernunft.
Gerade in der finstersten Nacht,
wo das Böse es verfolgt,
da leuchtet das Licht am stärksten in
Verfolgung, Elend und schlimmster Unterdrückung.
Es zeigt uns den Weg,
trotz Brutalität, Inquisition, Terror, trotz Kreuzzügen, Kommunismus und Holocaust.
Sie konnten dein Licht nicht löschen,
denn jeder Docht, der für dich brennt,
setzt andere nun in Brand,
selbst wenn man ihm sein Leben dafür nimmt.
Und wenn auch noch Ströme
vom Blut der Menschen fließen,
dein Licht wird den Weg uns weisen zu deiner Liebe.
Dort wo die Nacht am dunkelsten zu sein scheint,
dort wo die Liebe am stärksten unterdrückt wird,
da scheint das Licht am stärksten
und lässt die Dunkelheit vergehen.

© by Stefan Fröhlich    Heimerzheim, 21. September 2012


Sammle die Verirrten!
Mein Gott,
sammle die Verstreuten
und bringe wieder auf den richtigen Weg die Verirrten.
Denn deine Gnade ist groß,
größer als das Weltall in seiner Unendlichkeit.
Du bist voller Erbarmen und deine Treue hat kein Ende,
auch wenn wir uns aus eigener Schuld verlaufen haben.
Doch viele wollen diesen Schritt zu dir nicht gehen.
Sie glauben,
dass sie für den Weg zurück nicht gut genug seien.
Doch du bist kein Gott der Perfekten.
Niemand kann gut sein, wenn er zu dir kommt,
doch verändert wird er danach leben.
Darum sammle die Verirrten und heile ihre Wunden!

© by Stefan Fröhlich
5. August 2012 Balatonszemes, Ungarn


Erwecke deine Gemeinde
Herr, erwecke deine Gemeinde wieder neu.
Zünde das Feuer wieder an,
das unzählige Menschen in Brand gesteckt hat,
doch bei vielen wieder zu erlöschen droht.
Wecke auf, was eingeschlafen ist!
Lasse brennen, was vor kurzem erst in Brand gesteckt wurde. Und mache die Toten wieder lebendig,
deren Feuer ganz erloschen ist.
Ja, ich weiß du kannst das tun,
denn deine Kraft ist unermesslich
und deine Liebe kennt keine Grenzen.
Lass wieder heiß werden, was lauwarm ist.
Hilf Sünden, die uns hindern, zu beseitigen
und fülle alles wieder neu.
Mein Gott, erwecke deine Gemeinde! Mein Gott, erwecke mich! Mein Gott, erwecke uns alle!
Und zieh uns zu dir in das Licht.
Die Zeichen der Zeit weisen auf Sturm.
Es kommen harte und bedrohliche Zeiten auf uns zu.
Wenn wir in dir bleiben, dann stehen wir fest.
Doch wie so oft, droht die Glut wieder zu erlöschen. Deshalb erwecke unsere toten Knochen
und überziehe sie neu mit Fleisch.
Mach aus unseren Herzen wie Stein,
wieder ein fleischernes, nicht blutleeres Herz.
Herr, erwecke deine Gemeinde!

Lange genug
Lange genug hab ich dir getrotzt
und bin eigene Wege gegangen.
Lange genug habe ich mich vom Egoismus leiten lassen.
Lange genug hab ich nur meine Bedürfnisse gesehen.
Lange genug stand ich im Mittelpunkt meines Lebens.
Ich wollte meine eigenen Ziele erreichen
und meine Träume durchsetzen.
Jetzt liege ich zerbrochenen Herzens auf meinen Knien.
und bitte ich dich um Vergebung.
Ich danke dir, dass du mich zerbrochen hast.
Sonst hätte ich meine Fehler nie eingesehen.
Du allein weißt, was das Beste für mich ist.
Du allein kannst mein Leben sinnvoll gestalten.
Du allein gibst Hoffnung, Liebe und echten, tiefen Frieden.
Nimm meinen Stolz, meinen Egoismus, meine Träume
und wirf sie fort;
weit weg, dass sie niemand wieder zurückholen kann.
Ich brauche sie nicht mehr
Bei dir habe ich es viel besser.
Du bist die Nummer Eins in meinem Leben!
Ich ordne mich deinem Willen unter.
Führe mich, Herr!
Keinen Schritt will ich gehn ohne dich; keinen Atemzug tun, ohne deine Gegenwart zu spüren.
Ich preise deine Liebe, Herr!

©  by Stefan Fröhlich

Im Abseits
Die Nacht greift leise um sich,
es verfinstert sich in dieser Welt.
Krieg, Terror, Bosheit und Unterdrückung
nehmen immer mehr zu.
Die Menschheit steuert ins Elend,
doch sie merkt es kaum.
Schnelles, voreiliges Handeln geht
vor Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Die Wahrheit wird immer mehr
durch Lügen ersetzt.
Medien und Mächte manipulieren
die Mehrheitsmeinung,
in dem sie die Fakten verdrehen.
Unter dem Vorwand Menschenrechte zu wahren, kann jedes Menschenrecht
beliebig außer Kraft gesetzt werden.
Diejenigen, die Gott die Treue halten,
werden ins Abseits gestellt.
Sie geraten ins Kreuzfeuer der Kritik
und werden mit aller Macht angegriffen.

Doch eines Tages wird Gott dem Bösen ein Ende bereiten.
Wenn die Wahrheit durchbricht,
wird die Treue belohnt.
Wer dann so fortschrittlich war,
Gott treu zu bleiben,
für den hat er eine neue Zukunft vorbereitet.

© by Stefan Fröhlich 20. Juni 2012

Wie eine Kompassnadel

Wie ein Baum, der seine Wurzeln in Richtung Grundwasser wachsen lässt.
So wie eine Kompassnadel immer nur noch Norden weist.
Wie die Dunkelheit verschwindet,
wenn das Licht in die Welt eintritt,
so lass mein Leben immer auf dich ausgerichtet sein, Herr.
Denn es gibt nichts, was wertvoller ist, als dein Blut,
dass du für mich vergossen hast, um für meine Schuld zu bezahlen.
An dir kommt niemand vorbei.
Früher oder später wird jeder bekennen,
dass du allein Gott bist.
Deshalb will ich mein Leben für dich leben;
Es gibt keine größere Sache als diese.
Lass mich mit meinem Fühlen, Wollen, Denken, Reden
und Handeln wie eine Kompassnadel auf dich zeigen, Herr.
So wie ein Tonband nur dass wiedergibt, womit es besprochen wurde,
lass mich deine Botschaft weitergeben.
Lass mich ein Werkzeug sein, in deiner Hand,
ein Spiegel deiner Größe
und lass mich mein Leben allein auf dich fixieren.

© by Stefan Fröhlich

Die Telefonverbindung
Da ist eine Leitung;
ein heißer Draht nach oben.
Kommunikation mit dem Schöpfer des Weltalls,
dem Gott, der dich durch und durch kennt,
den wir noch nicht sehn,
der aber umso näher ist.
Er ist an deiner Seite, egal was geschehen mag
und hält dich in seiner Hand.
Seine Hilfe kannst du in Anspruch nehmen
in jeder Situation deines Lebens.
Nicht aus allem holt er dich heraus,
doch er gibt die Kraft durchzustehn,
und lehrt dich Lektionen,
die du sonst nicht lernen könntest.
Und wenn er machtvoll einschreitet,
dann kannst du nur staunen
vor seiner Größe und Allmacht.
Dieser große Gott nennt dich seinen Freund.
Also verzage nicht,
auch wenn du im tiefsten Schlamm steckst!
Vertrau ihm, denn er kann dir helfen!
Die Telefonverbindung nach oben ist immer frei
und nie besetzt.
Also ruf an: Er wird dir antworten.
Besser, als du dachtest.

© by Stefan Fröhlich

Das Band
Egal, wo ich bin, ob nah oder fern von dir:
Kein Ort ist dir zu weit, um mich nicht von dort abzuholen.
Egal, wo ich mich aufhalte, überall bist du mir nah,
ob in Afrika, Asien, Europa Australien oder Amerika.
Ja, deine Liebe umfängt mich überall;
Einen gottverlassenen Ort gibt es gar nicht.
Und wenn ich im ewigen Eis festsäße
oder durch den tropischen Regenwald irrte,
du bist bei mir selbst in größter Not.
Auch im finsteren Tal des Todes stehst du mir bei
und hältst mich an deiner Hand.
Ja, Jesus, du verlässt mich nicht
und wenn ich mich von dir entferne, gehst du mir nach.
Nein, du drängst dich nicht auf,
aber du redest leise, unaufhörlich
und bringst mich zurück in deine Gemeinschaft.
Das Band, mit dem dich mit mir verbunden hast,
ist so stark,
dass weder Herrscher, noch Gewalttäter,
weder Engel, noch Dämonen,
egal wer oder welche Macht auch immer,
es zerreißen kann.
Nichts kann mich von dir trennen,
denn du hältst mich fest, auch wenn ich falle.

© by Stefan Fröhlich WDL, Freizeit 4

Der Weinstock

Sonnenstrahlen bescheinen den Weinberg,
in dem in Reih und Glied die Weinstöcke sprossen.
Doch einer von ihnen ist der größte
Und es gibt nichts, das ihm gleich ist.
Er überragt alle anderen
und seine Früchte
sind die köstlichsten,
die ein Mensch je genießen kann.
Du und ich, wir sind die Reben an diesem Weinstock
und es ist die Liebe Gottes,
die wie ein Kanal, durch uns hindurchfließt.
Doch leiten wir sie in die Früchte weiter,
dass Menschen um uns her,
sich daran erfreuen können
oder sind wir wie ein Tümpel ohne Abfluss?
Dieser Weinstock gibt uns, was wir brauchen,
doch nur, wenn wir ihn ihm bleiben,
können wir Frucht tragen.
Der Weingärtner schneidet alle Reben zurück,
die keine Früchte tragen.
Lasst uns in seiner Nähe bleiben,
damit die Welt erkennt, dass er der Herr ist,
der eine, der Leben spendet
und es in Fülle gibt!

© by Stefan Fröhlich

Das Geschaffene bewahren
Das was du geschaffen hast, war am Anfang sehr gut.
Doch das, was wir daraus gemacht haben,
ist nicht mehr sehr gut.
Wir wurden dazu eingesetzt,
um das Geschaffene zu pflegen und zu bewahren.
Doch wir haben uns von dir losgesagt
und so kam der Tod in diese Welt.
Nicht nur für uns, sondern auch für Tiere und Pflanzen.
Die Natur war nicht schuld daran,
und doch musste sie durch unseren Fall leiden.
Und auch heute zerstören wir das einst perfekt Geschaffene und verseuchen unsere Umwelt.
Wirtschaftlichkeit steht vor Nachhaltigkeit.
Nach Geld zu gieren, steht über pflegen und bewahren.
Es muss ein Umdenken geschehen!
Nicht nur, um die Umwelt zu schützen,
sondern um zum Schöpfer umzukehren.
Wir werden diese Welt nicht vor dem Untergang bewahren. Doch wir können und sollen
verantwortlich damit umgehen,
um die Erde lebenswert zu erhalten.
Denn das ist unser Auftrag,
den uns unser Schöpfer einst gegeben hat.

© by Stefan Fröhlich 23. Mai 2012


In den Sand gesetzt
Das Leben ist kurz, nicht mehr als ein flüchtiger Windhauch.
Es ist so schnell vorbei, wie es begonnen hat.
Zurück bleibt eine kleine Randnotiz im Lauf der Geschichte,
die nur von kurzer Dauer gelesen wird, ehe sie verblasst.
Die größten Träume und Visionen sind schon bald dahin,
und niemand schert sich mehr darum,
egal wie elektrisierend sie einmal zu sein schienen.
Und dennoch braust das Leben nur so dahin
in großer Hektik und voller Eile.
Die Menschen begreifen einfach nicht, dass ihre Ziele,
denen sie heute noch so emsig nachjagen,
ihnen morgen nichts mehr bedeuten werden.
Warum mühen sie sich so ab, um zu halten, was nicht lange hält,
und um zu fangen, was sie niemals erhaschen können?
Doch der Lauf der Geschichte bleibt nicht stehen und die Inhaltslosigkeit hat kein Ende.
Die Aufschriften auf den Paketen, denen sie nachjagen,
mögen sich ständig ändern.
Doch die leeren Konzepte und Phrasen,
die diese Pakete beinhalten, ändern sich nie.
Und so achten nicht viele darauf, dass auch sie vergänglich sind,
und dass sie ihr Leben und das der Kommenden auf Sand gebaut haben.
Ja, sie bauen ganze Wolkenkratzer, Städte und Länder in den Sand
und wundern sich, wenn sie beginnen abzusacken.
Der große Knall ist vorprogrammiert, wenn das Lügengebilde sich selbst zerstört.
Es wird nicht mehr lange dauern.

© by Stefan Fröhlich    Heimerzheim, 06.November 2010

Höre seine Stimme
Sie ist nicht laut im Strudel dieser Zeit,
viele vernehmen sie nicht,
weil sie sich ins Getöse der Hektik stürzen,
und doch ist sie da und redet ohne Unterlass.
Höre doch auf seine Stimme,
geh in die Stille und lausche eifrig.
Wenn du sie hörst, dann wirst du sehen,
dass sie Leben verändern und umkrempeln kann.
Ignoriere sie nicht,
das ist gefährlich,
denn sonst lebst du in falschen Bahnen
und gleitest auf einen steilen Abhang zu.
Verlass den Zug des Todes
und steige auf den Zug des Lebens,
du wirst deine Entscheidung nie bereuen.
Denn es ist die Liebe,
die ihn antreibt, zu uns zu reden
und uns zu warnen.
Er möchte nicht, dass wir in die Irre gehen
und in der ewigen Gottesferne landen.
Er hat gute Pläne mit uns,
also höre ihr zu.
Seine Stimme spricht zu uns,
auch wenn der Alltag sie oft überlagert.
Höre doch auf seine Stimme.

© by Stefan Fröhlich 21.11.2009

Halte fest
Halte fest – denn es gibt noch soviel zu gewinnen.
Halte fest – richte deinen Blick fest auf die Verheißung.
Halte fest – denn keine Macht kann dich von ihm trennen.
Halte fest – lass dich von ihm leiten jeden Schritt, den du gehst.
Halte fest – Erdbeben, Tsunamis und Orkane können dich erschüttern, aber nicht zerstören.
Halte fest – denn der Morgen graut;
Der Tag ist im Begriff die Nacht zu besiegen.
Halte fest – der Kompass zeigt dir die Richtung bis ans Ziel.
Halte fest – denn der Himmel wartet schon auf dich.
Halte fest – Gott wird dir die Siegeskrone überreichen.
Halte fest!

© by Stefan Fröhlich 04.10.2009, Uedem

Überwinder
Dir, Herr, sei Ehre und Ruhm,
der du uns befreist von unserer Schuld
und uns freikaufst von unserer Last.
Du gehst Wege mit uns,
die wir nicht verstehen
und Pfade, die wir nicht kennen
und doch bleibst du derselbe,
der große und eine Gott,
der die ganze Welt in seinen Händen hält.
Die Christen ließen sich nicht ausrotten,
obwohl sie verfolgt wurden.
Einmal werden die Überwinder glänzen wie Diamanten,
wenn wir das Ziel erreicht haben.
Härter als Diamant sind deine Zusagen, Herr,
und du führst uns mitten bis an das Ziel:
Die goldene Stadt bei dir.

© by Stefan Fröhlich 21.08.2009, Antwerpen

Reformation
Mutige Menschen standen auf
und verkündeten die Wahrheit aus der Schrift,
die lange Zeit nur der Geistlichkeit vorbehalten war
und unter Verschluss gehalten wurde.
Sie riskierten den Ausschluss aus der Kirche
und nahmen ihren eigenen Tod für die Wahrheit in Kauf.
Sie standen fest, wie eine Mauer,
weil Gott sie dort hingestellt hatte,
und sie nicht anders konnten.
Allein die Schrift, allein der Glaube, allein die Gnade,
waren ihre Prämissen.
Das einfache Volk konnte durch sie Gottes Wort kennen
und es mit eigenen Augen lesen.
Sie fanden einen Gott der Liebe, der sich den Menschen
aus Liebe naht und ihn aus Gnade rettet, wenn man an ihn glaubt.
Luther, Zwingli, Calvin und wie sie alle hießen.
Gott machte sie stark,
damit die Wahrheit wieder ans Tageslicht kam.

© by Stefan Fröhlich 31.10.2008

Die Saat der Märtyrer
Es erklingen Stimmen in dieser Zeit,
die leise aber beharrlich zu uns sprechen.
Es sind die Stimmen der Märtyrer
aus Vergangenheit und Gegenwart,
die ihr Leben für Jesus ließen.
Worin sie man sie schuldig erklärte,
war ihr Glaube an den auferstandenen Sohn Gottes.
Ihr “Verbrechen“ kostete sie das Leben.
Sie hatten die Kosten der Nachfolge überschlagen
und festgestellt, dass sie es wert war,
ihr Leben dafür zu geben.
Sie wurden gefoltert, geschlagen und grausam ermordet,
doch sie ließen nicht von ihren Überzeugungen ab.
Denn sie wussten, dass sie im Himmel viel mehr geschenkt bekommen würden,
als ihnen auf der Erde je hätte entgehen können.
Die Gemeinde Jesu Christi ist auf dem Feld der Märtyrer gewachsen,
deren Saat viele Menschen auf der Welt erreicht hat.
Menschen, die wiederum bereit sind ihr Leben als Samenkorn zu geben,
um es viel besser und größer wieder zu gewinnen.
Die unsichtbare Welt Gottes feuert uns an,
dass wir nicht im Glauben nachlassen,
sondern Jesus konsequent nachfolgen sollen.
Die Geschichte der Märtyrer fordert uns heraus
uns nicht in falscher Sicherheit zu wiegen,
sondern unser Leben in Gottes Hand zu legen
und wenn es seinem Willen entspricht, es auch zu verlieren.

05.11.2005 von Stefan Fröhlich

Krone des Sieges
Du bist das A und das O,
der Erste und der Letzte.
In deiner Hand liegt das Schicksal der ganzen Welt.
Alles ist dir zu deinen Füßen gelegt worden,
Kraft, Macht und Ehre gebühren dir.
Du trägst das zweischneidige Schwert,
das aus deinem Mund dringt,
dem niemand standhalten kann,
weder auf der Erde noch im Himmel.
Dir jubeln Engelschöre zu
und die Schar der Erlösten
wird einstimmen in den Lobpreis.
Du wirst das Böse vernichten,
Krieg, Terror und Leid werden ein Ende finden.
Eine Krone des Sieges wartet auf den,
der auf dich gestützt das Ziel erreicht.
Anbetend werden wir dir dort Lieder singen.

© by Stefan Fröhlich

Diamant
Wie ein Diamant strahlt die Zukunft, die ich bei dir haben werde.
Es geht in eine Stadt voller Licht und ohne Finsternis.
Leid und Schmerz sind dann vorbei.
Tod und Verderben kommen zu ihrem Ende.
Ein Wasserfall voller Gnade quillt dort hervor,
lebendiges Wasser strömt von Gottes Thron.
Es wird die Herzen der Menschen heilen,
die Wunden mit Heilung verschließen.
Bäume werden jede Jahreszeit Frucht geben,
und ewiges Leben hat sich durchgerungen.
Bis zu diesem Ort, ist der Weg nicht leicht,
Versuchungen und Anfechtungen sind viele.
Das Böse will dich daran hindern in das Reich einzugehen,
doch Gott ist es, der die Türen öffnet.
So halte fest an dem, was kommen wird,
und vertraue fest auf den Herrn,
Er bringt dich ans Ziel, in die Stadt aus purem Gold.
Es geht in die Zukunft, sie strahlt tausendfach wie zahlreiche Diamanten.

© by Stefan Fröhlich 19.02.2009


Wir warten auf dich
O Herr, komme bald
und vollende nun dein Werk,
das du in dieser Welt begonnen hast.
Sieh das Leid, die Tränen
und das Blut deiner Kinder,
die jeden Tag auf dieser Erde vergossen werden.
Herr, erbarme dich über deine Nachfolger!
Mach dem Elend ein Ende
und spreche Recht gegen ihre Unterdrücker!
Doch die Zahl der Feinde ist sehr groß
und sie wird immer größer werden
in diesem Zeitlauf.
O Herr,
vollende die Zeit.
Ziehe das Böse zur Rechenschaft
und schenke Durchhaltevermögen
deiner Gemeinde,
bis an den Tag, wo du wiederkommst
und alles neu machst.
O Herr, komme bald!
Wir warten sehnsuchtsvoll auf dich!

© by Stefan Fröhlich  20. Juni 2011

Komme bald
Mein Herr Jesus Christus,
komme doch bald auf diese Erde zurück.
Denn was wir hier haben ist Not, Elend und Krieg.
Ein Mensch kämpft gegen seinen Nächsten,
Friede ist ihnen fremd.
Ja, sie reden immer wieder vom Frieden,
doch was sie anbieten sind faule Kompromisse.
Doch bei dir gibt es wahren Frieden
und zu dir kann ich mich wenden.
Mein Gott, mach dem Bösen ein Ende,
es hat lange genug triumphiert!
Setz doch dem Leid ein Ende,
hilf stark zu sein, wenn Nöte und Verfolgung drohen.
Doch hole schon bald zu dir deine Gemeinde
und beende diese Weltzeit,
dass alle Menschen dich als starken Held sehen werden. Und jedes Knie wird sich beugen und jede Zunge bekennen, dass du der Herr bist.
Herr, komme bald,
doch lass noch viele Menschen zu dir finden,
dass sie nicht verloren gehen.
Herr, komme bald!

© by Stefan Fröhlich 30.04.2012

Ein guter Weg
Führe mich auf einem guten Weg.
Leite mich durch Leid
und andere Betrübnisse mit starker Hand.
Denn deine Worte sind wie Balsam für meine Seele,
deine Tröstungen heilen meine Wunden.
Du gibst mir Rat,
wenn ich dich danach frage.
Wenn die Erde wankt,
so hältst du mich fest.
Du gibst mir Hilfe,
wenn ich in Not bin.
Nichts ist für dich zu schwer,
dass du es nicht verändern könntest.
Doch mach mich weich und empfänglich
für deine guten Absichten.
Du lässt mich keinen Augenblick allein.
Mein Weg ist in deine Hände eingezeichnet.
Tag und Nacht stehst du für mich ein.
So führe mich auf einen guten Weg
und ich will ihn mit dir bis zum Ende gehen.

© by Stefan Fröhlich 27.08.2013

Wahre Helden
Wahre Helden sind ganz anders als man denkt.
Sie sind nicht unbedingt stark, schön, reich oder mutig.
Doch was sie auszeichnet, ist ihre Entschlossenheit.
Sie entscheiden sich für Gott auf einer Lebensreise im Gegenwind.
Durch nichts und niemand lassen sie sich abbringen.
Sie scheuen nicht den Ausschluss aus der Gesellschaft, Folter oder den Tod.
Dabei sind sie ganz gewöhnliche Menschen,
wie du und ich.
Sie wollen leben und etwas darin verwirklichen.
Doch wenn sie wählen müssen zwischen Verrat und Tod,
entscheiden sie sich für Jesus.
Wahre Helden werden nicht so geboren,
sondern von Jesus geformt.
Wenn sie fallen, stehen sie wieder auf.
Möchtest du nicht auch ein wahrer Held sein?

© by Stefan Fröhlich

Durch die Zeiten
Durch die Jahrzehnte und Jahrtausende:
Gott, du bleibst derselbe für alle Zeiten.
Nicht nur die Kinder Israels durften deine Güte erleben,
sondern auch wir dürfen sie heute noch genießen.
Du hattest mit unseren Vorfahren Pläne für ihr Leben,
und damit hat sich für uns bis heute nichts geändert.
Auch wenn der Plan für jeden Einzelnen durch die Zeitalter hindurch unterschiedlich war
und du jeden Christen anders führst,
so wissen wir doch, dass du uns zu einem guten Ziel leitest.
Deine Gnade hat kein Ende und dein Erbarmen hört nie auf.
Zu allen Zeiten hast du Menschen herausgerufen,
damit sie dir nachfolgen und deine Kinder seien.
Für sie bist du gestorben und hast ihnen ihre Schuld vergeben.
Und noch heute sehen wir Spuren von Menschen,
die aus dieser Gnade heraus gelebt haben.
Danke, dass wir von ihnen lernen und in ihnen deine Treue sehen dürfen.
Denn du bist und bleibst derselbe, gestern, heute und für alle Zeiten.

21.03.2006         © by Stefan Fröhlich

Zu dir geht es hin
Wenn ich in diese Geschichte der Menschheit blicke,
dann sehe ich Blut, Tränen und Leid.
Gewaltmenschen schießen aus der Erde.
Sie erobern Weltreiche, sie bauen riesige Baudenkmäler
und verschwinden doch wieder vom Erdboden.
Ihr Ruhm verwelkt, doch Tausende folgen ihnen in den Tod.
Sinnlos vergeudetes Leben für hochfliegende Pläne.
Man sollte meinen, die Menschen hätten aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt.
Doch die Geschichte lehrt,
dass der Mensch aus der Geschichte wenig lernt.
Stürzt der Mensch erst einmal auf der einen Seite,
wird er das nächste Mal auf die andere Seite fallen.
Die Mitte bleibt ihm meist verwehrt.
Jeder Sieg des Rechts hat einen faden Beigeschmack.
Doch ein Sieger ist ganz anders als die anderen.
Nie führte er eine siegreiche Armee,
er baute nie ein Bauwerk für die Ewigkeit,
er eroberte nie ein Weltreich
und doch hat er die Welt ohne einen Schwertstreich gewonnen.
Er ist die bekannteste Persönlichkeit der Geschichte.
Tausende lieben oder hassen ihn.
Er ist der Anfang und das Ziel der Geschichte.
Es ging von ihm aus und zu ihm geht es hin.
Und auch ich will mit dir gehen bis zum Ziel.

© by Stefan Fröhlich 11. November 2011


Herr der Geschichte
Von dir ging alles aus,
zu dir läuft alles hin.
Unruhig ist mein Herz in mir,
bis es Ruhe findet in dir.
Zu dem Herrn der Geschichte zieht es mich hin,
denn nur du kennst Antworten auf die Fragen,
die niemand sonst beantworten kann.
Denn du lenkst unsere Weltzeit,
bis in jedes Herz und in jeden entlegenen Winkel.
Du kennst unser Streben nach Ehre, Macht und Ruhm
und du weißt doch,
dass davon Schutt und Asche nur übrig bleibt.
Auch das Böse hat nicht unendlich viel Macht
und es muss sich vor dir beugen.
Es liegt an einer Kette und kann nur soviel bewirken,
so lang du ihm die Kette lässt.
Dort wo die Nacht am finstersten ist,
da scheint dein Licht am hellsten.
Und du wirst die Geschichte
zu einem guten Ende führen.

© by Stefan Fröhlich 20. Februar 2013

Willkommen auf der Erde
Willkommen kleiner Erdenbürger auf unserer Welt.
Du weißt noch nicht von Leid, Kriegen, Hungersnöten und Tragödien.
Du weißt nicht was dich hier erwartet, machst dir darüber aber auch keine Sorgen.
Es braucht für dich nicht viel um glücklich zu sein: Ein Spielzeug, ein Fläschchen und alles ist in Ordnung.
Kleiner Mensch: Du bist von Gott gewollt, von ihm geschaffen.
Was deine Mutter für dich ist, will Gott auch für dich sein.
Kleines Kind du hast es gut: Du brauchst dich noch um nichts zu sorgen.
Aber wenn du einmal groß bist sei gewiss: Gott trägt dich auch dann.
Willkommen hier auf dieser Erde!

© by Stefan Fröhlich 

Afrika
Afrika – Kontinent der Gegensätze.
Endlose Savanne, trockene Wüsten, tropische Regenwälder und weiße Bergspitzen.
Er ist so vielfältig, groß und weit.
Herden von Tieren leben darauf.
Zebras, Gazellen und Gnus wandern auf ihren angestammten Bahnen.
Löwen dösen im Schatten alter Bäume,
auf denen sich Affen tummeln.
Leoparden schlafen auf Ästen,
erst wenn es dunkel wird, werden sie aktiv.
Elefanten, Giraffen, Nashörner ziehen an Wasserlöchern und lebensspendenden Flüssen vorbei,
in denen sich Krokodile und Flusspferde müde regen.
Nicht unterschiedlicher sind seine Menschen.
Hellhäutige Nordafrikaner, dunkle Süd- und Zentralafrikaner, kleine Pygmäen und Buschmänner.
Viele von ihnen sind dunklen Mächten auf den Leim gegangen
und haben noch nie von der guten Nachricht gehört.
Es gibt so viele Kriege, Armut und Elend.
Doch es werden immer mehr Menschen, die, die befreiende Kraft von Jesus Christus erleben
und von innen her erneuert werden.
Gott liebt Afrika.

© by Stefan Fröhlich Heimerzheim, 22. Juni 2007

Gottes Stempel
Deine Größe, Gott,
wird offenbar in den Werken deiner Schöpfung.
Jedes kleinste Lebewesen trägt den Stempel deiner Kreativität:
Von der Ameise bis zum Stern.
Alles was auf der Erde und darüber ist,
zeigt, dass du existierst:
Vom Stein bis zum Felsen.
Doch du bist nicht identisch mit der Schöpfung,
bist kein Teil von ihr.
Du bist unabhängig, stehst über ihr,
aber greifst in das Geschehen ein.
Danke, dass du alles in deiner Hand hältst
und dir nichts entgleitet.
Ich falle nicht vor der Sonne nieder,
glaube nicht an eine Zukunft aus den Sternen,
aber ich bete den Schöpfer an,
dessen Größe sich darin offenbart.
Von jeher wurdest du in der Schöpfung wahrgenommen,
doch die Menschen deuteten die Zeichen falsch
und verwechselten sie mit dem Schöpfer.
Doch ich will staunend dastehen und dich preisen.

© by Stefan Fröhlich 28.07.2007 bei Lagos, Portugal


Was uns hält
(während des Irakkriegs geschrieben)

Das was diese Welt noch zusammenhält,
trotz aller Kriege, allem Terror und allem Leid,
ist deine Liebe, Herr,
die uns nicht uns selbst überlässt,
denn losgelöst von dir zerstören wir uns
und unsere Umgebung;
ja wir Menschen schaffen es einfach nicht;
ohne dich stürzen wir die Welt noch mehr ins Chaos,
zwar hast du uns, weil du unsere Entscheidungsfreiheit respektierst, die Möglichkeit zum Bösen gegeben,
aber wir selbst sind für die Folgen verantwortlich,

doch wenn du eingreifst in das Leben von Menschen,
dann reißt du sie heraus aus dem Kreislauf der Zerstörung
und machst sie zu Friedensstiftern;
deine Liebe ist gegenwärtig,
auch in der aktuellen, brisanten, weltpolitischen Situation,
ja du gibst Hoffnung auf Frieden,
der nur von dir kommen kann,
denn menschliche Friedensversuche werden scheitern;
du gibst Liebe und Frieden, auch in der heutigen Zeit.

© by Stefan Fröhlich 


Stimme der Liebe
Die Dunkelheit umgibt die Welt.
Die Stimme des Hasses schreit nach Rache.
Das Böse triumphiert und das Gute liegt am Boden.
Doch die Liebe Gottes ist größer als der Hass, als die Rachsucht dieser Welt.
Das Böse scheint zu triumphieren,
doch ist ihm dazu nur eine gewisse Zeit gegeben.
Auch wenn der Feind zu siegen scheint, und seinen Fuß auf euren Hals setzt, werdet ihr mit der Kraft Christi ihn im nächsten Augenblick zu Boden werfen.
Eines Tages wird die Stimme des Hasses schweigen und die Stimme der Liebe sprechen.
Glücklich sind die, die sie jetzt schon hören können,
auch wenn der Lärm der Welt sie oft übertönt.
Seid still und lauscht.
Hört auf die Stimme der Liebe!

© by Stefan Fröhlich

Es gibt nichts Neues
Es ist immer wieder dasselbe,
wie eine alte Leier;
wie eine immer wiederkehrende Melodie.
Vielen erscheint sie neu,
doch in Wirklichkeit ist sie uralt.
Es gibt nichts Neues unter der Sonne,
auch wenn neue Namen, neue Erfindungen, neue Ereignisse in neuen Kombinationen auftauchen.
Es gibt nichts Neues:
Viele Menschen lehnen sich gegen Gott auf!
Sie wollen den nicht kennen,
der ihnen Sinn und Hoffnung geben kann.
Der sie herausholen kann aus der Sinnlosigkeit des Immerwiederkehrenden.
Der alles neu macht, wenn man ihn darum bittet.
Der jeden von uns kennt und dennoch liebt.
Sie wollen Gott nicht kennen!

Doch die ihn lieben, wissen,
dass wer die Trümmer seines Lebens
ihm anvertraut,
er daraus Dinge entstehen lässt,
die sie ihn in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft hätten.

© by Stefan Fröhlich 1. August 2002, Le Grau du Roi

Der Fluss
Die Sonne schickt ihre letzten Strahlen
über die Berghänge,
in die sich der Fluss tief eingegraben hat.
Er windet sich hin und her,
und fließt träge, wie eh und je,
seinem Ende zu.
Burgen, Schlösser, bizarre Felsen,
verträumte Ortschaften
und sonnenbeschienene Weinberge säumen sein Ufer.
Sehnsucht erfüllt das Herz,
denn der Fluss fließt dahin
und kennt seinen Ursprung und sein Ende,
doch die meisten Menschen ihren eigenen nicht.
Sie schreiben die wunderbare Natur
lieber Vorgängen der Evolution  zu,
als dem einen wunderbaren Schöpfer,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Doch wer Gott sucht, der wird ihn finden.
Seine Liebe ist groß und gleich bleibend.
Stärker, als jede menschliche Liebe.
O Mensch, such ihn doch, den,
der allein erfülltes Leben geben kann.

An der Loreley, 26.10.2002  
© by Stefan Fröhlich 

Dürres Land
Die Sonne knallt herab.
Wasser gibt es fast keines.
Risse ziehen sich durch den dürren Boden. Vertrocknete Bäume stehen vereinzelt umher.
Unerträglich sind diese Temperaturen.
Die Gegend ist wüst und leer.
Nur ab und zu fällt ein Tropfen vom Himmel,
ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das Land braucht Wasser.
Deutschland braucht Wasser.
Lebendiges Wasser.
Ohne Gott geht unser Land zugrunde.
Ohne Gott ist nichts mehr zu retten.

Herr schicke Ströme lebendigen Wassers auf uns.
Erquicke dieses dürre Land.
Sende die Kraft des Heilgen Geistes.
Dass aus dieser Wüste ein Blumenmeer;
ein wasserreicher Garten wird.

Herr, segne Deutschland.

© by Stefan Fröhlich 

Schatten der Vergangenheit
Schatten ziehen sich durch das Leben jedes Menschen.
Die Vergangenheit ist allgegenwärtig, sie lässt keinen los.
Sie hält gefangen und hindert am wahren Leben.
Ihre Schatten fallen auf die Gegenwart und trennen von Gott.
Sünde, Fehler, Schuld und Versagen stehen zwischen jedem Menschen und einer Beziehung mit Gott.

Doch Gott kann den Weg freiräumen.
Er vergibt die Schuld denen,
die ihn um Vergebung bitten
und rechnet sie nie wieder an.
Er hat am Kreuz für alles bezahlt.
Er schenkt neues Leben,
Leben in Freude.
Versöhnung mit der Vergangenheit,
Freiheit, trotz aller äußerlicher Umstände.
Jesus ist der Schlüssel zum wahren Leben
und lässt die Schatten der Vergangenheit verfliegen.


Kaliningrad (Königsberg), 2. August 2001
       © by Stefan Fröhlich 

Wie sehr wünsche ich der Welt Frieden
Wie sehr wünsche ich mir Frieden für die Welt.
Dass Kriegsparteien ihre Waffen niederlegen,
Terroristen zur Einsicht kommen
und Rebellen zu friedlichen Mitteln greifen.
Wie sehr wünsche ich mir Frieden für die Gesellschaft,
dass Politiker aufhören sich mit Worten zu zerfetzen,
dass der Streit in den Familien erstirbt,
und dass Gewalttäter nicht länger triumphieren.
Wie sehr wünsche ich allen Menschen den Frieden, den Gott gibt.
Doch solange sie den Ewigen ablehnen, kann es keinen Frieden geben.
O, wie sehr wünsche ich der Welt Frieden.

© by Stefan Fröhlich 

Kehre um, Deutschland
Du wurdest einmal christlich genannt
und auch jetzt bist du es dem Namen nach,
doch in Wirklichkeit hast du dich ganz weit von Gott entfernt.
Deutschland, ich trauere um dich,
denn du hast große Schuld auf dich geladen.
Du wolltest lieber das Leben genießen,
Profit war dir wichtiger als moralische Werte,
anstatt auf Gott bautest du auf Wohlstand,
aber auch der wird dir genommen, wenn du nicht umkehrst.
Sieh wohin es dich gebracht hat!
Deine Wirtschaftsmanager wirtschaften in ihre eigenen Taschen.
Deine Beamten und Politiker nehmen Bestechungsgelder an.
Deine Regierung verspricht heute dies,
morgen das und tut am Ende ganz was anderes.
Panisch versuchen sie dich aus der Krise zu führen und reiten dich mit ihrem Handeln immer mehr hinein.
Nicht wenige deiner Theologen relativieren Gottes Wort,
das einzige was dich noch retten kann,
und nennen Böses Gut und Gutes Böse.
In allen Gesellschaftsschichten herrscht Verwirrung,
vor allem auf dem Gebiet der Sexualität.
Alles wird verdreht und wer das Böse anprangert,
gilt als altmodisch und verschroben.
Deine Jugendlichen suchen sich selbstgewählte Idole, die sie anhimmeln und anbeten können,
die innerlich aber genauso kaputt sind, wie sie selber.
Deine Christen wissen, wo es langgeht,
und doch tun sie viel zu wenig dafür.
Nicht nur deine Wirtschaft geht zugrunde, nicht nur deine Arbeitslosenzahlen steigen,
Nein, auch deine Familien zerrütten immer mehr,
und deine Scheidungsraten steigen permanent.
Deine Leute fliehen vor der Wirklichkeit in Süchte, Okkultismus und fernöstliche Religionen.
Deine ungeborenen Kinder wirfst du in den blutrünstigen Rachen des Todes.
Wann wirst du einsehen, dass es nur so weit kommen konnte, weil du dich von Gott,
der allein wahres Leben geben kann, abgewandt hast.
Du erkennst die Zeichen der Zeit nicht
und es wird noch schlimmer kommen,
wenn du nicht umkehrst.
Deutschland, ich trauere um dich.
Doch wenn du umkehrst wird sich Gott
dir wieder gnädig erweisen.

© by Stefan Fröhlich 

Blinde Augen
Die Dunkelheit naht.
Sie braut sich auf über der Welt.
Die Blinden sehen es nicht,
denn sie wollen es nicht sehen.
Die Tauben hören es nicht,
weil sie sich ihre Ohren zuhalten.
Sie leben in dieser Welt
und erkennen nicht die Zeichen dieser Zeit.
Obwohl sie es mit ihren Augen sehen,
können sie es doch nicht glauben.
Was lange vorhergesagt war,
geschieht vor unseren Augen.
Doch die Augen der Menschen sind verbunden.
Sie reden von Frieden und meinen den Krieg.
Sie reden von Liebe und wählen den Hass.
Sie sprechen von Freiheit und sind nur Gefangene
ihrer selbst.
Das wahre Licht stoßen sie von sich
und wählen lieber die Finsternis.
Sie haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Denn sie haben Augen und sehen nicht.

© by Stefan Fröhlich

Beschützer und Befreier
Gott greift ein in unsere Zeit.
Menschen erleben einen Neuanfang,
eine Neugeburt.
Sie finden bei ihm echten, tiefen Frieden
und Geborgenheit.
Es gibt keine noch so schlimmen Dinge,
die Gott nicht zum Besten wenden könnte.
Der Kommunismus zerbrach an sich selbst.
Durch Terroranschläge kamen Menschen zum Glauben.
Menschen erleben in Zeiten größter Not, Gott, als ihren Beschützer und Befreier.
Ehre sei ihm für allezeit!

Kontraste
Auf dieser Erde geschieht nichts, was Gott nicht zulässt.
Ohne seinen Willen blüht kein Gänseblümchen auf und fällt kein Tautropfen vom Himmel.
Ohne ihn schwingt sich kein Adler in die Lüfte und kein Spatz fällt vom Dach.
Kein Stern funkelt gegen Gottes Willen am Himmel und kein Glühwürmchen produziert Licht ohne ihn.
Ohne das er es zulässt, wird kein Wolkenkratzer gebaut und kein Haus wird ohne ihn zerstört.
Ohne das Gott es zulässt, bricht kein Vulkan aus und ohne seine Zustimmung gibt’s keine Überschwemmung.
Ohne das Gott es zulässt bricht kein Krieg aus und verhungern Menschen nicht.
Ohne das Gott es zulässt, regieren weder Hass noch Liebe.
Warum lässt aber Gott schlimme Dinge in der Welt zu?
Der Mensch hat das Böse gewählt!
Er hatte sich gegen Gott entschieden
und das Böse ist die Konsequenz daraus.
Aber es gibt dennoch Hoffnung:
Gott entschied sich für uns.
Wer sich jetzt für ihn entscheidet
ist auf der Seite des Guten.

Mit Gott geht kein Mensch verloren!


© by Stefan Fröhlich

Krone der Schöpfung
Über allen hohen Bergen, tiefen Tälern, glasklaren Seen und weiten Ozeanen;
den trockenen Wüsten, wie den feuchten Regenwäldern, thront seine Majestät.
Romantische Flusstäler, in denen sich Ströme umherwinden,
sonnenbeschienene Weinberge, die zum Wandern einladen,
flaches grünes Land, so weit und frei, wie das Auge reicht,
das weite endlose Meer mit seinen Deichen, die vor Überflutung schützen.
Dürre Wüsten voller Sand und wenig Leben, doch von eigener Schönheit,
bizarre Felsformationen, die den Menschen zum Staunen einladen,
die wunderschönen Farben eines Regenbogens nach einem langen Regen,
ehrfurchtgebietende Wasserfälle, die nach einer langen Reise ins Tal hinabstürzen,
Eiswüsten mit klirrender Kälte, verlassen und doch von bezaubernder Schönheit,
alte Urwaldriesen, die ihre mächtigen Stämme zum Licht empor recken,
die Farbenspiele des Polarlichts.
Atemberaubende Schönheit auf dieser Welt.
Wunderbar konstruiert, aber nicht für die Ewigkeit gemacht.
Denn das Wesen, das diese Welt bewahren soll, gibt sie der Zerstörung preis.
Ihren Schöpfer hat es vergessen und geht verantwortungslos mit dem Anvertrauten um.
Die Krone der Schöpfung sieht die göttliche Schöpfungskraft und vergisst, dass sie selbst für die Ewigkeit geschaffen wurde.

November 2006        © by Stefan Fröhlich

Wer ist der Schöpfer?
Das Weltall hat seine Ordnung,
die Planeten ziehen auf ihren Bahnen.
Die Sonne scheint tagsüber,
der Mond und die Sterne leuchten nachts.
Kometen und Asteroiden fliegen durchs Weltall,
ohne ihr Ziel zu kennen,
Und doch hat im Weltall alles seine Ordnung.
Auf der Erde kommen Bäche rauschend aus Bergen,
und enden in Flüssen.
Flüsse münden in Meeren und Seen.
Berge entstehen durch Vulkane
und neue Inseln erheben sich aus dem Meer.
Wer steht dahinter? Wer lenkt alles?
In tropischen Wäldern leben exotische Tiere;
Schmetterlinge bereichern die Welt
mit ihren schönen Farben.
Tiger holen ihren Raub und laben sich daran.
Affen turnen im Geäst, Schlangen winden sich umher.
Sie alle warten darauf, dass jemand ihnen gibt, was sie zum Leben brauchen.
Wer ist es? Und wer schuf sie,
damit der Mensch sich daran erfreut?
Der Mensch erforscht das Weltall,
die Berge, die Meere, die Pflanzen, die Tiere
und sich selbst.
Doch seinen Schöpfer kennt er nicht!
Hält sich für ein Zufallsprodukt.
Die genialste Erfindung Gott des Schöpfers,
glaubt von alleine entstanden zu sein.
Was für ein Unsinn!
Was für eine Undankbarkeit!
Der Mensch erkennt Gottes Größe nicht an.
Die beste Erfindung Gottes!
Ja, wir wurden erschaffen nach seinem Ebenbild.
Wir lebten in Gemeinschaft mit Gott,
bis Sünde diese zerstörte.
Wir sind gefangen darin und kommen nicht mehr los.
Wir wehren uns, doch es ist vergeblich.
Wir suchen Lösungen, suchen eine Hintertür durch Religionen: Doch diese Hintertür gibt es nicht.
Wir haben aufgegeben zu suchen.
Wir werden ganz gewiss nicht finden.
Doch da leuchtet ein Licht auf.
Der Sohn Gottes wird Mensch.
Er stirbt für unsere Sünden am Kreuz.
Jesus spricht: „Ich bin die Tür.
Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!
Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid.
Ich will euch erquicken. Ich schenke neues Leben.
Was sucht ihr eine Hintertür? Kommt doch!
Die Haustür steht weit offen.
Der Vater wartet auf euch“.
Und unsere Reaktion?
Weisen wir dieses Geschenk von uns
oder nehmen wir es an?
Gehen wir durch das große Eingangsportal
oder suchen wir weiterhin eine Hintertür?
Jesus will, dass wir wieder in Gemeinschaft leben,
mit Gott dem Schöpfer.

Lübow, Mecklenburg-Vorpommern, den 9.7.2000

Die Ankunft des Schöpfers
Voller Sehnsucht seufzt die Natur nach ihrem Retter,
der die Geschöpfe vom Tod erlöst.
Es ächzt die Welt in ihren Angeln;
Sie erwartet die Ankunft ihres Schöpfers.
Und er kam, der Löwe aus Juda,
doch ganz anders, als man ihn erwartet hatte.
Er ist das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wurde,
um stellvertretend für unsere Sünden zu sterben.
Der Schöpfer von seinen Geschöpfen erniedrigt
und am Kreuz erhöht,
errang dort den größten Sieg.
Hoffnung durchflutet neu die Schöpfung;
Wenn auch alles vergeht, er schafft es neu.

05. Juni 2006, America, NL © by Stefan Fröhlich

Schönheit der Natur
Tiefblaue Seen, hohe Berge,
Schneebedeckte Höhen, glitzernde Kristalle;
Sonne, die sich im Wasser widerspiegelt;
Bäume rauschen im Wind.
Alpenblumen in hauchfeinen Spalten;
Vögel zwitschern im Wind.
Gemsen besteigen lautlos Höhen;
geheimnisvoll ist die Natur.
Häuser in einem tiefen Tal;
ein Bächlein sprudelt fein.
Gesteinsbrocken lösen sich von Felsen;
dann rollen sie hinab.
Eine Quelle bricht aus Fels hervor;
ein Reh äst scheu am Waldrand.
Wassertropfen perlen ab von Blättern;
Gräser wachsen grün und saftig.
Das Vieh weidet auf der Alm;
Harmonie bestimmt das Bild.
Berge, Tiere, Pflanzen, Seen;
wer hat sie geschaffen?
Gräser, Bäume, Vögel, Vieh;
warum existieren sie?
Menschen, Blumen, Hügel, Land;
Gott hat sie gemacht,
geformt nach seinem Willen,
hervorgegangen aus seiner Hand.
Preisen, Loben, Ehren, Lieben;
das sollen wir Menschen ihn.
Gott hat uns sehr viel gegeben,
deshalb danket ihm!

Die Schöpfung bewahren
Die Schönheit deiner Schöpfung, Herr,
erfreut mein Herz.
Alle deine Werke sind wunderbar.
Danke für jeden Sonnenschein,
der Nebelbänke verfliegen lässt.
Danke für die bunten Farben der Blätter,
die im Herbst die Bäume schmücken.
Danke für Weinberge,
danke für schöne Spaziergänge,
danke für Hügel und Täler.
Danke für die Landschaft,
danke für die Trauben,
danke für die Hoffnung,
mit der du mich beschenkst.
Lass die Schöpfung bewahrt bleiben,
denn der Mensch macht ihr hart zu schaffen.
Gib, dass wir achtsam mit ihr umgehen,
die Lebensgrundlage anderer nicht zerstören.
Danke für jedes Umdenken
und den Umweltschutz.
Dass diese Welt
auch den Kindern erhalten bleibt.

© by Stefan Fröhlich 1. November 2016

Sonne deiner Liebe
Über dem Meer da scheint die Sonne
und wirft ihre Strahlen auf den Strand.
Das Wasser schimmert türkisblau
und schwappt in Wellen an das Land.
Deine Größe, Herr, kennt keine Grenzen
und deine Liebe ist weiter als das Meer.
Vieles können wir nicht verstehen,
doch deine Gegenwart verlässt uns nie.
Lass diesen Urlaub unter deinem Segen stehen,
bewahre uns auf der Fahrt zurück.
Ich will staunen über deine Schöpfung,
von der Arbeit ruhen, dir die Ehre geben.
Nicht überall auf dieser Welt
gibt es friedliche Palmenstrände.
Lass Frieden und Hoffnung dort einkehren,
wo der Krieg herrscht.
Mauern sollen fallen
und Vergebung Beziehungen verändern.
Die Sonne deiner Liebe soll für diese Menschen aufgehen
und sie führen hin zu dir.

© by Stefan Fröhlich 26. Mai 2016 Sa Coma, Mallorca, am Strand

Freiheit
Er glaubte, frei zu sein und tat, was er wollte.
Freiheit bedeutete für ihn „Es gibt keine Grenzen“.
Nur was Spaß machte war angesagt
und das eigene Ich stand im Mittelpunkt.
Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zählte nicht.
Der Mitmensch diente nur als Mittel zum Zweck
und wenn er sich nicht fügte, musste er zum Schweigen gebracht werden.
Drogen, Zigaretten und Alkohol verstärkten das Freiheitsgefühl.
Er konnte tun und lassen, was er wollte.
Er glaubte, frei zu sein und doch war er gefangen.
Gefangen durch seinen Egoismus und dem Bestreben nach Selbstverwirklichung.
Gefangen von seinen Freiheitsidealen.
Gefangen von seinen Süchten.
Gefangen.
In Ketten gelegt.
Hinter Schloss und Riegel.
Im tiefsten Morast steckend.
Und dennoch gab es Hoffnung.
Da gab es einen, der die Ketten sprengte.
Der das Gitter zerbrach, den Morast absaugte.
Jesus Christus:
Die einzige Hoffnung.
Nur er konnte Ihm wirkliche Freiheit geben.
Freiheit - auf Dinge zu verzichten, die ihm schadeten.
Freiheit - Süchte abzubauen
Freiheit - anderen zu geben, anstatt nur zu nehmen.
Jesus gibt Freiheit.
Wag auch du den Schritt!

Der Schritt
Es war finster in ihm.
Er war gefangen in einem dunklen Kerker.
Er sah seine Schuld klar vor Augen,
die Last erdrückte ihn fast.
Er fühlte sich schrecklich, furchtbar allein.

Gab es keine Hilfe für ihn?
Keiner der sein Rufen hörte?
Und warum griff Gott nicht ein?

Er lag am Boden.
Da hörte er eine Stimme:
„Ich habe den Schlüssel zur Freiheit.
Du musst ihn nur annehmen.
Ich bin für dich gestorben,
mein Blut vergoss ich für dich.
Damit du frei werden kannst“

Eine zweite Stimme entgegnete:
„Tu nicht, was er sagt!
Hier ist es zwar nicht optimal,
aber hier hast du Sicherheit.
Wer weiß, was dich da draußen erwartet!“

Er zögerte, wartete ab.
Langsam blickte er durch das Schlüsselloch nach draußen.
Er sah weite Felder, unendliche Weite.
Und da draußen standen Menschen.
Sie waren nicht gefangen, wie viele andere.
Die Leute riefen ihm zu:
„Nimm doch den Schlüssel und komm heraus!
Wir waren früher auch gefangen,
doch jetzt sind wir frei.“

Er sah sich im Kerker um
und sah ein leeres Kreuz an der Wand.
„Das Kreuz ist der Schlüssel!“, rief jemand.
„Wag es ja nicht“, meldete sich eine furchterregende Stimme.
Im Licht wirst du erkennen, wie du wirklich bist.
Und das tut weh!“

Er zögerte

Und sagte dann: „Ich will frei werden!
Ich nehme den Schlüssel an!“

Er beugte sich vor Jesus Christus seinem Erlöser.
Jesus nahm ihm alle Schuld ab.

Er zögerte und fragte Jesus: „Was willst du dafür haben?“
Dieser sah ihn liebevoll an und antwortete:
„Einzig und allein dein Herz“.

Er lief zur Tür hinaus, freut sich nun am Sonnenschein und lebt sein neues Leben.
Er geht seinen Weg mit Jesus.
Auch andere Menschen gehen mit.
Sie haben gute Gemeinschaft untereinander
Und gehen durch Höhen und die Tiefen,
aber der Weg führt zum Himmel.

Und du?
Willst du nicht auch aus deinem Gefängnis herauskommen?

©  by Stefan Fröhlich

Weites Land
Mein Blick weitet sich:
Ich sehe freies Land ohne Hindernisse
und laufe los.
Ich renne
und werde nicht müde, ich bekomme immer neue Kraft.
Das Feld ist unendlich weit, ich erkenne keine Grenzen.
Ich spüre die Freiheit, rieche den Duft der Blumen,
und höre das Zwitschern der Vögel.

Noch vor kurzem war mein Umfeld begrenzt.
Ich konnte tun und lassen,
was ich wollte,
aber frei war ich nicht.
In den Ritzen des Gefängnisses wucherte Unkraut.
Ich wünschte davonzufliegen,
wie ein Adler,
doch die Fenster waren vergittert.
Ich fühlte mich todunglücklich.

Doch dann fand ich das Tor:
Das Tor zum Leben;
Das Tor zur Freiheit.
Und jetzt, wo ich nach Gottes Willen lebe,
gibt es Grenzen für mein Tun,
aber keine Grenzen für mein Leben.
Erst jetzt bin ich wirklich frei.

Ich laufe und stürze nicht.
Hindernisse, die sich mir in den Weg stellen,
lösen sich von selbst auf,
wenn ich auf Jesus vertraue.

Jesus ist mein Retter:
Er hat mich befreit.
Er hat mir den Weg gezeigt.
Der Weg zu einem Leben mit ihm. Einem Leben,
das sich lohnt

©  by Stefan Fröhlich

Cool?
Du lebst dein Leben alleine für dich,
du brauchst keinen Gott, keine Liebe, kein Licht!
Bist cool in deiner Welt,
du bist ja der King.
Doch denk einmal nach,
ob das wirklich alles ist!
Wer hält dich dann fest, wenn alles um dich zerbricht?
Wenn deine Freunde dich verlassen,
weil du nicht mehr der coolste bist.
Doch denk einmal nach,
ob das wirklich alles ist!
Du fühlst dich recht sicher,
solang man auf deiner Seite ist.
Doch kommt einer her,
der stärker ist als du,
dann bist du nicht mehr cool,
nimmst die Beine in die Hand.
Doch denk einmal nach,
ob das wirklich alles ist!
Da ist noch Gott,
er will dein Freund und Helfer sein,
mit dem du alles teilst,
er lässt dich niemals mehr allein.
Er schenkt dir den Mut,
den du immer brauchen wirst,
auch wenn es dir beschissen geht,
ist er ein Freund, der dich versteht.
Vertraue auf ihn und geh auf seine Freundschaft ein,
das ist viel cooler, als immer cool zu sein.

© by Steve Fröhlich

Sagt es den Menschen
Es ist dunkel.
Wir sind hier im Licht,
doch die meisten Menschen sehen es einfach nicht.
Sie hocken inmitten der Finsternis,
sind sich ihrer Verlorenheit nicht gewiss,
Laufen falschen Träumen und Hoffnungen hinterher.
Wer sagt ihnen die Wahrheit? Wer?
Sagt den Menschen: Tretet her ins Licht!
Denn in der Finsternis gibt es ein erfülltes Leben nicht.
Allein er kann geben, was ihr braucht;
Er ist keiner, der euch zusammenstaucht.
Ihr seid wertvoll, ja geliebt;
er ist treu und vergibt.
Gott lässt sich finden, wenn ihr ihn sucht.
Wenn ihr ihn von ganzem Herzen und ganzer Seele nach ihm ruft.
Sucht ihn, solange es noch geht,
denn vielleicht ist es bald zu spät.
Ruft es laut in die Welt hinein:
Nur einer kann helfen, Jesus allein!

© by Stefan Fröhlich

Der Kampf
Wir kämpfen einen Kampf.
Jeden Tag aufs Neue.
Nicht gegen Fleisch und Blut,
sondern gegen das Böse.
Alleine können wir es nicht schaffen.
Doch wir haben einen mächtigen Gott.
Er hat das Böse bereits besiegt.
Gemeinsam lässt es sich besser kämpfen.
Wenn uns untereinander ermutigen, wirkt Gott mit seiner Kraft unter uns.
Gott hat uns andere Christen geschenkt mit denen wir gemeinsam auf das Ziel hinarbeiten können.
Alleine geht jedem irgendwann die Kraft aus.
Doch gemeinsam und mit Gott als Führer werden wir gewinnen, weil Gott bereits gewonnen hat.
Wenn unsere Kraft am kleinsten ist, dann ist Gottes Kraft am größten!

 Die größte Kraft
Die Finsternis kämpft gegen das Licht.
Sie will es zertreten, auslöschen, vernichten.
Es wird ihr nicht gelingen.
denn das Licht besitzt die größere Kraft.
Eine Kerze allein erhellt einen Raum,
ungeachtet davon welche Menge an Finsternis sich vorher darin befunden hat.
Die Menschen werden das Licht hassen,
ebenso wie die Fackelträger,
und ihnen mit Macht nach dem Leben trachten.
Das Licht geht den Weg der Demut und Gewaltlosigkeit.
Sie konnten den Mann am Kreuz nicht stoppen
und genauso wenig werden sie seine Nachfolger aufhalten.
Leuchte, du Lichtschein
und erhelle unsere dunkle Welt!

© by Stefan Fröhlich

Neuanfang
Sind wir neugeboren?
Wenn ja, dann ist das allein Gott zu verdanken.
Er gab uns einen Neuanfang.
Er, der für uns starb und dennoch lebt, will uns herausreißen aus unserem alten Leben.
Er will uns erneuern; uns ewiges Leben schenken.
Neue Maßstäbe für unser Leben setzen und in uns regieren.
Wenn wir neugeboren sind, lassen wir uns von ihm leiten und führen?
Wir können jederzeit einen Neuanfang mit Gott machen, wenn wir uns von ihm zu weit entfernt haben oder wenn wir erst jetzt erkennen, was Jesus für uns sein will.
Er schenkt neues Leben, eine Neugeburt.
Halleluja!

Der Gewinn
Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn.Er ist das Leben.
Er ist unser Leben.
Damit gehört es ihm.
Wir sind neue Menschen,
daher darf Jesus über unser Leben bestimmen.
Aber ist Sterben ein Gewinn?
Wenn das Samenkorn nicht in die Erde fällt, und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, wächst eine Pflanze daraus, deren Früchte man genießen kann.
Das heißt nicht, dass wir unser Leben sinnlos aufs Spiel setzen sollen.
Wir müssen verantwortlich damit umgehen. Es gehört Gott.
Aber unser altes Ich muss jeden Tag aufs Neue sterben.
Und wenn wir einmal sterben, so ist es kein Verlust für uns.
Er ist unser Leben.
Und durch ihn ist Sterben ein Gewinn.


© by Stefan Fröhlich

Die Entscheidung
Stell dir vor, du stündest vor der Wahl zwischen zwei Wegen:
Einer breiten, ausgebauten Straße und einem schmalen, dornenreichen Pfad.
Für welchen würdest du dich entscheiden?
Stell dir vor: Der breite Weg ist einfach zu gehen,
aber er führt in einen schrecklichen Abgrund.
Was hat man davon, wenn man ihn geht?
Der Weg ist schmal, der zum Leben führt.
Stell dir vor, dieser Pfad führt durch dunkle Täler,
aber auch auf sonnenbeschienene Höhen.
Stell dir vor, wenn du diesen Weg gehst,
hast du ein sinnerfülltes Leben.
Es sind zwar wenige, die ihn gehen,
aber unter ihnen herrscht großartige Gemeinschaft.
Stell dir vor, es gibt ein Ziel, für das es sich lohnt, alles stehen- und liegen zul assen.
Ein Ziel, für das es sich auch lohnt, andere einzuladen mitzugehen, auch wenn sie darüber lachen.
Stell dir vor, es gibt einen Gott, der am Ende dieses Weges wie ein liebender Vater auf dich wartet und dich in seine Herrlichkeit nimmt.
Stell dir vor, Gott ist auf diesem Weg immer bei dir und schenkt dir Kraft zu leben.
Wofür entscheidest du dich?
Für ein leichtes Leben und ewige Verdammnis
oder ein Leben auch mit Leid, aber danach in Gottes Herrlichkeit?
Wie entscheidest du dich?

Vor seinem Thron
Eines Tages werden alle Knie
sich vor Jesus beugen.
Jeder Mensch wird erkennen,
dass er der Herr ist.
Wohl denen, die sich schon jetzt vor ihm beugen,
weil Gott ihre Schuld vergeben hat.
Präsidenten, Ärzte, Soldaten, Hausfrauen, Generäle, Hirten,
Direktoren, Dissidenten, Diktatoren, Bauern, Lehrer, Astronauten, Wissenschaftler, Millionäre, Ölscheichs, Bettler, Kirchgänger, Kriegsverbrecher, Kapitäne, Rechtsanwälte, Menschenrechtler, Massenmörder, Pastoren, Pharisäer, Wahrsager,
Schüler, Azubis, Polizisten, Bergarbeiter und Piloten werden ihm zu Füßen liegen.
Für die meisten Menschen wird es zu spät sein.
Doch eine große Schar, egal welcher Hautfarbe, Rasse, Herkunft oder Bevölkerungsschicht,
die Jesus als Herrn und Erlöser angenommen haben,
werden jubelnd vor Gottes Thron stehen
und ihn anbeten.
Ihn den König der Könige!

Vertrauen
Vertrauen ist wie ein Glashaus.
Wenn man mit Steinen wirft, zerstört man es.
Vertrauen aufzubauen ist schwer.
Es zu zerstören dauert nicht lange.
Menschen enttäuschen,
aber Jesus nie.
Er hat das vollste Vertrauen verdient.
Du darfst dich seine Arme fallen lassen.
Er lässt dich nie im Stich.
Nie!!!
ER enttäuscht dein Vertrauen nicht.
Wenn auch Dinge nicht so kommen,
wie du es willst,
verzweifle nicht:
Gott weiß, was das Beste für dich ist.
Er will, das du dadurch lernst, ihm immer mehr zu vertrauen.
Gott hilft dir, zu überstehen
und holt dich da raus.
Setze dein ganzes Vertrauen auf ihn;
denn er enttäuscht dich nicht!
Und werde selbst ein vertrauenswürdiger Mensch!

© by Stefan Fröhlich

Vertrauen und Hingabe
Wenn wir unser Vertrauen auf Gott setzen, hat unser Leben einen festen Halt.
Wir dürfen wissen, dass Gott uns führt und nie im Stich lässt.
Wir dürfen erfahren, dass er rechtzeitig eingreift, wo wir in Schwierigkeiten stecken,
- und nie zu spät kommt!
Wir dürfen erkennen, dass der Herr uns gebraucht, wenn wir vorangehen und uns auf ihn verlassen.
Ein Leben voller Vertrauen, voller Hingabe zu Gott lohnt sich.
Er behält in allen Situationen die Kontrolle.
Und wenn etwas schief läuft, so ist das ein Teil seines Plans.
Ein Leben voller Hingabe und Vertrauen lohnt sich.
Schon in diesem Leben.

Liebevoll getragen
Du trägst mich auf Händen der Liebe.
Wenn ich durch dunkle Täler wandere,
steigst du sie mit mir hinab.
Keine Sekunde brauche ich mich zu fürchten;
Deine Nähe verleiht mir das Gefühl der Geborgenheit.
Auch wenn ich es so oft nicht vor Augen habe,
bin ich doch dein geliebtes Kind.
Du hast mir ein Erbteil gegeben,
das mir rechtlich gar nicht zustand,
doch ich wurde adoptiert in deine große Familie.
Ich wurde gekrönt mit Ehre und Würde;
Einmal werde ich mit dir regieren.
Ist mein Weg auch neblig und ungewiss,
so wartet doch eine herrliche Zukunft auf mich.
Bis dahin weiß ich mich getragen,
innerlich wie äußerlich,
auf deinen Armen der Liebe.

© by Stefan Fröhlich


Lobgesang
Der Lobgesang von Gottes Herrlichkeit soll laut erschallen,
Mensch und Tier sollen es hören.
Alles, was lebt, und sich regt, stimme in den Lobpreis mit ein.
Denn der Herr heilt die Wunden deines Herzens,
er hört den Hilfeschrei deiner gebundenen Seele.
Er reißt die Stricke, die dich halten, entzwei,
wenn du ihn in dein Leben lässt.
Jesus, der für dich am Kreuz gestorben ist,
er kennt die Sehnsucht deines Herzens,
wie du dich nach echter Liebe und Geborgenheit sehnst.
Und er kann dir geben, was du so sehr brauchst,
dass du es überall suchst, wo du es nicht finden kannst.
Doch er hat die Antwort auf deine Fragen,
er weiß um den Kummer deiner Seele,
wie deine Tränen jede Freude ertränken.
Er weiß, um den Schmerz, den dir andere zufügen,
doch er möchte dich auch heilen.
Gib dich ihm hin, dem Arzt der Herzen.
Er hat alle deine Krankheit für dich ans Kreuz genagelt.
Es ist nicht mehr deine Schuld, die du ihm gibst;
Er hat sie für dich auf sich geladen.
Begib dich jetzt in seine Gegenwart,
du wirst sie nicht mehr loslassen wollen.
Der Herr des Lebens gibt mehr,
als du dir je erahnen kannst.
Höre auf das, was dein Herz dir sagt,
er lebt, und kann dein Leben verändern.
Deinen Fragen und Zweifeln brauchst du nicht mehr nachzugeben,
du kannst Freiheit finden, bei dem, der lebendiges Wasser fließen lässt.
Komm heute noch zu ihm und bekenne deine Schuld
und merke auf, wie er dich befreit.
Dann stimme in den Lobpreis ein, dass die ganze Welt es hören kann und uns begleitet in dem Dank.

© by Stefan Fröhlich 23.06.2005

Tiefes Vertrauen
Mein Gott,
hilf mir dir zu vertrauen
in guten Zeiten wie auch in Zeiten der Not.
Lass mich nicht auf Dinge setzen,
die nicht halten,
sondern auf meinen Fels vertrauen,
der niemals in Wanken gerät.
Deine Kraft ist in den Schwachen mächtig
und durch das, was wenig gilt,
kannst du Großes bewirken.
Lass mich das nie vergessen!
Verhilf mir zu einem tiefen
unerschütterlichen Vertrauen
in deine Liebe, Treue und Gegenwart,
die mich beständig zu sich zieht.
Herr, lass mich nicht in die Irre gehen!
Wohin ich mich auch wende,
bei dir bin ich sicher in Ewigkeit.
Deine Gnade hat mir unverdient
das Leben geschenkt.
Ich traue auf dich.

© by Stefan Fröhlich 11. April 2014

Kartenhaus
Wir sind die Menschheit.
Wir können alles erreichen, was wir wollen.
Wir sind intelligent, bauen unzerstörbare Häuser,
schmieden unverbrüchliche Friedensverträge
und sind gegen alle Naturgewalten gewappnet.
Wir haben schon immer eine Lösung gefunden, wenn wir in Gefahr waren.
Wir wollen das Gute und weil wir es wollen, schaffen wir es auch!

Doch unser Kartenhaus wankt auf einmal;
Ein Erdbeben lässt es erzittern.
Die Wellen schlagen nach dem Traumgebilde
und der Wind trägt die letzte Illusion mit sich fort.

Wir dachten, wir könnten alles,
doch gegen die Naturgewalten kommen wir nicht an.
Wir können nicht einmal Menschen daran hindern,
sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
Schon gar nicht können wir einen Haufen Verrückter aufhalten,
die unschuldige Zivilisten mit sich in den Tod reißen.
Wir haben gedacht, wir könnten alles,
doch wir haben uns geirrt.
Immer mehr müssen wir uns unsere Hilflosigkeit eingestehen
und zugeben wie wenig Macht wir eigentlich besitzen.

Erdbeben, Wirbelstürme, Flutwellen, Vulkanausbrüche haben uns überzeugt, dass wir die Natur nicht kontrollieren können.
Kriegsgeschrei, Terroranschläge, Mord und Angstmacherei, haben uns gezeigt, dass wir die Menschheit nicht zum Guten zwingen können.
Flugzeugabstürze, Busunglücke, Reaktorunfälle und Weltraumunglücke wollen uns sagen,
dass wir die Technik nie völlig in den Griff bekommen können.
Nein, wir können noch nicht einmal unser eigenes Herz kontrollieren.
Ob Liebe oder Hass, Freude oder Trauer, Frieden oder Unruhe,
wir haben uns selbst nicht unter Kontrolle.
Warum suchen wir nur nicht den, der uns geschaffen hat
und am besten weiß, wie alles funktioniert?

© by Stefan Fröhlich

Im Kleinen treu
Da machte einer Karriere.
Zwar war er nur Sklave,
wurde aber von seinem Herrn als Verwalter über dessen Besitztümer eingesetzt.
Er tat seine Arbeit sorgfältig und genau;
und vergaß Gott dabei nicht.
Und Gott war es, der ihm Erfolg schenkte.

Doch dann kam der rapide Absturz.
Obwohl er unschuldig war, wurde er ins Gefängnis gesteckt, weil er nicht mit der Frau seines Herrn ins Bett ging und diese ihn daraufhin der versuchten Vergewaltigung beschuldigte.
Da saß er nun im Gefängnis.
Er war seinem Gott und auch seinem Herrn treu gewesen, dennoch war er hier.
Doch er vertraute Gott auch an diesem Ort.
Und Gott enttäuschte sein Vertrauen nicht.

Als dieser eine dem Regierungschef einen Traum deuten konnte, ernannte ihn der zu seinem Stellvertreter.

Gott hatte etwas Großes mit Josef vor, weil er ihm vertraute und treu war.
Gott nahm ihm zwar etwas, gab ihm aber um so mehr.
Wer auch im Kleinen treu ist, den belohnt Gott.

Gott ist stärker
(für einen Jugendgottesdienst in der Europaschule)
In der Höhle des Löwen,
auf feindlichem Territorium;
doch keinesfalls schutzlos dem Feind ausgeliefert.
Ohne Gott am Ende,
doch in der Kraft des Herrn stark.
So werden wir heute sein.
Selbst wenn wir stark angegriffen werden,
ist Gott auch im Feindesgebiet stärker als der Feind.
Lasst uns vorwärtsgehen im Vertrauen,
uns auf Gott verlassen;
denn er wird für uns kämpfen.
Gebt alles, denn es lohnt sich!

© by Stefan Fröhlich

Das Beste im Leben
Viel Geld, ein toller Schlitten, eine Bilderbuchkarriere, gute Freunde, Glück in der Liebe und vieles mehr.
Was steht an erster Stelle in unserem Leben?
Ist es Gott oder sind es Dinge, die uns von ihm trennen, wenn sie uns wichtiger werden als er?
Gott hat viel für uns getan.
Er starb am Kreuz für uns.
Obwohl wir den ewigen Tod verdient hätten, fällt uns nun das ewige Leben zu.
Sollten wir ihn nicht auch über unser Leben bestimmen lassen?
ER der uns errettet hat, weiß was gut für uns ist!
„Trachtet zuerst nach Gottes Reich und alles andere fällt euch dabei zu!“
Wir brauchen uns keine Sorgen um die Zukunft zu machen!
Wir brauchen nicht die Kontrolle über unser Leben behalten!
Denn wir haben einen Gott, der das Beste daraus macht!

© by Stefan Fröhlich 


© by Stefan Fröhlich


Feuer
Weiß sieht es aus.
Verschneit sind die Wiesen und Wälder.
Erfroren sind die Herzen, im Winter der Menschheit.
Grau ist der Himmel, schwarz die Zukunft.
Eiszeit herrscht.
Keiner kümmert sich mehr um den anderen.
Eingefroren das Mitleid, im Eis der Bürokratie.
Was gehen einem denn die anderen auch schon an.
Einsamkeit auf schneebedeckten Feldern
und in erloschenen Herzen.
Sommer, "Was ist das überhaupt?", fragt man sich
Doch da brennt ein Feuer, das nie erlischt.
Es wärmt erkaltete Herzen wieder auf
und stellt Beziehungen wieder her.
Das Feuer greift um sich und breitet sich aus.
Es zerstört nichts, gibt aber Licht und Wärme.
Jeder kann mithelfen, dass der Winter weicht.
Das Feuer brennt und brennt im Herzen
und lässt den Winter nie wieder zurückkehren.

© by Stefan Fröhlich

Vergänglichkeit
Gott dir sei Ehre, Lob, Preis und Dank
Freude die Fülle ist in dir.
Du bist mein Fels auf den ich hoffe

Jahrhunderte fließen hinweg,
Menschen werden geboren, leben ihr Leben,
hinterlassen Spuren -oder auch nicht- und gehen wieder.
Landschaften verändern sich.
Wo früher Flachland war, steht nun ein Berg
und uralte Berge zerbröseln und fallen in sich zusammen.
In der Wüste sprudelt Wasser, Leben entsteht neu
und fruchtbarer Boden wird zur Wüste.
Die Einöde wird zum Blumengarten,
und vegetationsreiches Land zur Steppe.
Reiche entstehen und zerfallen.
Herrscher kommen, weiten ihren Herrschaftsbereich aus,
erobern viele Nationen, regieren die ganze Welt
und gehen wieder.
Sie bauen Festungen, Schlösser, Burgen und Weltwunder,
die einige Jahrhunderte oder Jahrtausende halten
und dann zerfallen.
Selbst uralte Bäume, die, Waldbrände, Kriege,
und viele Generationen von Menschen gesehen haben
und so lang dem Zahn der Zeit getrotzt haben,
kommen nicht gegen den endlosen Zeitstrom an.
Sechshundert Jahre brauchten sie zum wachsen
und in nur einem sterben sie.
Menschen häufen Reichtum an, der doch so schnell wieder zerrinnt.

Was bleibt?
Grabsteine? Sagen, Legenden? Erinnerungen?
Vermoderte Baumstämme? Ruinen? Überreste früherer Kulturen?
Wer lenkt die Zeit?
Wer steht darüber?
Was bleibt ewig und was hat Bestand?
Du bist es Gott.
Du hältst die Zeit in deiner Hand.
Allein dein Wort bleibt ewig und es hat Bestand.

Gott, wenn auch Jahrhunderte verfließen,
Menschen kommen und gehen,
 du bleibst derselbe.
Deine Zusagen haben Bestand.
Wenn auch alles,  was jetzt ist, einmal vergehen wird,
so wie das, was einmal war, vergangen ist,
du vergißt mich nicht.
Du wirst trotz der Vergänglichkeit mit der Menschheit
und mit mir zum Ziel kommen und auch mit deinem Volk Israel.
Ich danke dir, denn jetzt darf ich wissen:
Auch die Zeit, ist dir untergeordnet, dir, der du uns liebst.

© by Stefan Fröhlich 

Wenn die Glocken läuten
Wenn die Glocken läuten
und man deinen Sarg zur Ruhe trägt.
Wenn die Trauernden auf dem Friedhof
Rosen auf dein Grab werfen;
man würzvolle Gedanken über dich erzählt.
Ja, was kommt dann?
Ist das letzte Kapitel damit geschrieben,
deine Existenz völlig ausgelöscht,
dein Sein nicht mehr vorhanden
oder geht es weiter nach dem Tod?

Ist damit doch nicht alles vorbei?
Gibt es einen Gott, der das letzte Wort hat
oder steht dahinter nur das Nichts?

Doch, es gibt einen, der die Macht über den Tod hat.
Jesus hat den Tod überwunden.
Doch wie entscheidest du dich?
Wählst du ihn und ein Leben bei ihm nach dem Tod
oder willst du in die ewige Finsternis?
Es ist zu wichtig, die Entscheidung noch aufzuschieben,
denn der Tod ist nur ein Übergang zum nächsten Leben.
Wie entscheidest du dich?

© by Stefan Fröhlich

Der neue Mensch
Alles ist neu.
Das alte Leben ist vorüber.
Jesus schenkt einen Neubeginn.
Alte Gewohnheiten wurden abgelegt.
Gott verändert und macht einen neuen Menschen aus mir.
Und dennoch bricht oft die alte Natur in mir durch.
Der alte Mensch versucht wieder an die Macht zu kommen.
Die sündige Natur des Menschen ist nicht noch nicht völlig verschwunden.
Aber dennoch ist Gott mit uns. Er kennt uns durch und durch. Er hat uns wunderbar gemacht. Stück für Stück verändert er uns. Er hilft uns in unserem Kampf gegen unsere sündige Natur und durchdringt uns mit seinem Geist.

Opfer
Wir haben unser Leben nicht nur für uns,
sondern weil Gott uns gerettet hat, sollen wir es für ihn leben.
Es ist schwer für Gott zu leben, aber es lohnt sich!
Märtyrer geben ihr Leben als Ganzes an Gott ab.
Wir aber müssen es ihm täglich in Raten abgeben.
Es ist nicht schwer sich als Opfer auf den Altar zu legen.
Aber auch dort zu bleiben, wenn das Feuer kommt, ist schwer.
Es ist schwer, aber es lohnt sich,
denn wir sind nicht allein:
Der Herr hilft uns.
Er schenkt uns immer soviel, wie wir gerade brauchen,
um zu bestehen.
Es ist schwer, aber es lohnt sich!

© by Stefan Fröhlich


Bitte um Schwachheit und Zerbrochenheit
Herr zerbrich mich.
Zerstöre mein Reich, damit deines aufgebaut wird.
Zerstöre falsche Vorstellungen und Illusionen in mir, damit du deinen Plan mit mir durchführen kannst.
Herr, durchkreuze meine Pläne, damit du deinen in die Tat setzen kannst.
Mach mich arm, hilflos, und schwach, so das ich erkenne, dass nur du mir helfen kannst.
Denn in der Schwachheit bist du mächtig.
Lass mich demütig werden und breche meinen Stolz und Egoismus.
Lass mich klein werden damit
du groß wirst.

Dank zum Jubiläum
Herr, ich will dir danken, dass du mich viel begabt hast.
16 Jahre ist es her, seit ich meine erste Geschichte geschrieben habe
und ich bereue es nicht, dir auf diese Art und Weise zu dienen.
Hilf mir demütig diesen Weg zu gehen und darauf zu warten,
bis die Zeit kommt, wo sie auch anderen zum Nutzen und Segen werden.
Du hast mir so viele gute und schöne Ideen geschenkt, wie ich deine Liebe zu den Menschen durch Geschichten ausdrücken kann und wie ich notwendige Wahrheiten über den Menschen weitergebe.
Gib, dass dies aus der richtigen Haltung geschieht und um dein Wort zu verkünden.
Lass die Geschichten so spannend sein,
dass die Leser ihre Bücher nicht mehr weglegen wollen
und die Geschichten ansprechend und lebensnah wirken.
Herr, ich will mein Bestes geben, damit dein Reich gebaut wird. Ich will dir danken, für alles was du mir geschenkt hast und dich bitten, dass du mir den Durchbruch schenkst,
damit auch andere an meinen Gedanken teilhaben können.

Stefan Fröhlich, 29.01.2007. Am 29.01.1991 schrieb ich meine erste Geschichte „Die hohe Mauer“.

Herr der Völker
Rund um den Globus leben Menschen,
weit verstreut in aller Welt.
Fremde Völker und Kulturen;
im Regenwald und in der Wüste.
Sie hangeln sich durch ihr Leben,
doch sie kennen den Herrn der Welt nicht.
Sie wissen nicht, wer sie wie Ton geformt
und dass sie aus seiner liebenden Hand entsprungen sind.
Er hat die Völker in ihre Länder gesetzt
und er hat ihnen ihre Grenzen gegeben.
Sie sind für ihn nicht mehr
als Sandkörner am Straßenrand;
Sie haben keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Schöpfers.
Er lenkt sie wie Figuren auf einem Schachbrett
und setzt sie ein, wie er will.
Und doch liebt er jeden Menschen
und möchte nicht, dass auch nur einer von ihnen verloren geht.
Es ist seine Güte,
die Völker am Leben lässt,
auch wenn sie ihn missachten.
Doch eines Tages wird seine Strafe folgen
und alle Völker werden sich vor ihm verantworten müssen.
Glücklich dürfen sich alle schätzen,
die ihr Vertrauen nicht auf militärische Bündnisse,
sondern auf den Herrn gesetzt haben.
Denn Jesus ist der Herr aller Völker
und sie werden ihm eines Tages alle untertan sein
und ihm dienen.

© by Stefan Fröhlich


Alle Nationen sollen Gott preisen
Verbreitet Gottes Wort in allen Nationen,
denn sie sollen den Herrn für seine Taten loben.
Verkündet es in Ägypten, Albanien, Algerien, Afghanistan;
in Andorra, Angola, Antigua und Barbuda, Aserbaidschan.
Lasst es hören in Armenien, Äquatorialguinea, Kasachstan;
in den Arabischen Emiraten, Äthiopien, Argentinien und in Bhutan.
Redet davon in Australien, Bahrain, Bosnien-Herzegowina;
in Kenia, Bangladesch, den Cookinseln und Kanada.
Berichtet es in Belgien, Barbados, Belize, Brunei;
auf den Bahamas, in Benin, Bolivien, Brasilien, Türkei.
Erhöht Gott in Bulgarien, Chile, China und Mali;
in Burkina Faso, Costa Rica, Dänemark, Dschibuti.
Gott ist groß; er hat alles in der Hand;
Verheimlicht nichts davon in Dominica und in Deutschland.
Ob in der Dominikanischen Republik, der Elfenbeinküste oder im Iran;
Sagt weiter Gottes überaus guten Plan.
Preist ihn in El Salvador, Estland, Eritrea, Nigeria;
in Frankreich, Finnland, auf den Fidschi Inseln und auf Saint Lucia.
Verherrlicht Gott in Georgien, Ghana, Taiwan;
in Griechenland, Großbritannien, Gabun und Kirgistan.
Jubelt ihm zu in Guatemala, Guinea, und Katar;
Guinea-Bissau, Haiti, Honduras, sowie in Myanmar.
Auch in Indien, Indonesien, Irak und Irland;
Soll Gottes frohe Botschaft allen werden bekannt.
Hebt seinen Namen hoch in Island, Israel, Italien, Jamaika;
in Japan, Jordanien, im Jemen, Oman, Kongo, in Nicaragua;
Lauscht seinen Worten in Kambodscha, auf Saint Vincent und den Grenadinen;
in Kolumbien, in der Demokratischen Republik Kongo und auf den Philippinen.
Feiert Jesus auch auf dem fernen Inselstaat Tuvalu;
in Tonga, Palau, Nauru, Samoa und Vanuatu.
Hört her in Nord- und Südkorea, Kroatien, Kuba, Burundi;
in Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Kiribati, Malawi.
Lobsinget im Libanon, Libyen, Weißrussland und Liberia;
in Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Zentralafrika und Namibia.
Betet ihn an in Madagaskar, Malaysia, auf den Malediven, im Kosovo;
auf Malta, den Komoren, in Marokko, Mauretanien und Montenegro
Glaubt an ihn in Mauritius, auf den Marshallinseln, Mazedonien, Trinidad
und Tobago, Mexiko, Mikronesien, Moldawien und auch im Tschad;
Die Botschaft soll erreichen Monaco, Mongolei, Mosambik, Sambia;
Neuseeland, die Niederlanden, Nepal, Niger und Gambia.
Nehmt sein Wort zu Herzen in Norwegen, Österreich, im Sudan;
in Papua-Neuguinea, Panama, dem Südsudan und Pakistan.
Kniet nieder in Paraguay, Peru, und in Grenada;
in Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien und Guayana.
Gott bleibt derselbe in Russland, Serbien, Turkmenistan, Surinam, Ecuador;
auf den Salomonen, in San Marino, São Tomé und Prinzipe, und in Osttimor

Erhöht den Namen Gottes in Saudi-Arabien, Schweden, Usbekistan;
in der Schweiz, im Senegal, auf den Seychellen und im Vatikan;
Klatscht laut in Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, der Slowakei;
in Slowenien, Spanien, Südafrika, Tadschikistan, Sri Lanka, Uruguay.
Freuet euch in Saint Kitts und Nevis, Syrien, Swasiland, Tansania;
in Kamerun, Kap Verde, Thailand, Togo, Vietnam, Somalia.
Gott kennt uns und hat alles im Blick
in Tunesien, der Ukraine, Uganda und in der Tschechischen Republik.
Er ist überall und jederzeit da
auch in Ungarn, Botswana, Venezuela, auf Zypern und in den USA.
So lobt ihn ihr Völker und Nationen in allen Sprachen.
Ihr sollt endlich aus eurem Schlaf erwachen.

© by Stefan Fröhlich

31.10.2000 und 02.11.2015
Überarbeitung einer älteren Version