Stefans Homepage

Glauben und Staunen


Es gibt vieles über das man als Christ staunen kann, auch wenn die Umstände um uns herum nicht gerade prickelnd sind und wenn irgendwo in der Welt wieder ein paar Völker sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Trotz allem gibt es, auch wenn alles um uns herum dunkel zu sein scheint, immer einen Hoffnungsschimmer. Darüber kann man nur staunen.

                
 


Alle Schätze
Mein Blick richtet sich auf dich,
mein Jesus,
denn du bist der Fels, der mich trägt.
Die Hoffnung meines Lebens bist du,
die unfassbare Gnade, die mich rettet,
der Glaube, den du mir schenkst,
die Liebe, die du auf mich ausgießt.
Wie ein Hauch vergeht diese Welt,
und alles was ihr wichtig ist.
So manches hält nicht stand.
Du bleibst bestehen für immer:
Ein Garten voller schöner Blumen,
ein Feuer lodernd in der Nacht,
ein keimender Pflanzensame,
ehrfurchteinflößendes Bergmassiv,
ein weiter Ozean der Liebe,
Sterne unterm Himmelszelt,
eine Quelle sprudelnd voller Leben,
ein Baum mit tiefen, starken Wurzeln,
die Brücke überm Abgrund aufgespannt,
das Kreuz, das meine Erlösung brachte,
die Insel der Rettung aus Seenot,
der Lebensatem, in mich eingehaucht,
die Perle, die im Acker liegt,
In dir sind alle Schätze verborgen.
Wertlos ist der Glanz der Welt,
weil reines Gold ich in dir finde.
Ich bin reich gesegnet,
in deiner Gegenwart:
Nichts mangelt mir.
Weide mich Jesus,
wie ein Hirte die Schafe seiner Herde,
frisches Wasser quillt aus deinem Wort empor.
Du sättigst mich für alle Zeit.


© by Stefan Fröhlich  15. Oktober 2016, Jubiläum, 500. Gedicht

Gefunden

Als deine Liebe mich fand,
da war ich wie einer,
der das Licht des Morgens erblickt.
Hell leuchtet dein Licht, dein Wort,
auf meinem Weg, den ich gehen muss.
Du kamst mir so nah, als du Mensch wurdest,
und selbst auf die Erde kamst.
Deine Liebe gibst du reichlich und ohne Zögern;
Die Menschen, die nach dir fragen, erfahren sie.
Du siehst bei mir bis auf den Grund,
so weit wie niemand sonst.
Und meine Sünden
und Verfehlungen nimmst du mir,
sie sind angenagelt an dein Kreuz.
Du wirfst sie weit weg bis in den tiefsten Ozean,
wo niemand mehr sie zurückholen kann.
Du hast mich gefunden,
du hast mich zu deinem Kind gemacht,
du hast deine Liebe in mein Leben gebracht,
der du doch die Liebe bist.
Als deine Liebe mich fand,
wurde die Nacht hell wie der Tag.

© by Stefan Fröhlich 3. Dezember 2014

Deine Liebe kennt keine Schranken
So oft reicht meine Liebe nicht aus,
um den Nächsten zu lieben,
und ihn anzunehmen, wie er ist.
Wie oft gehe ich achtlos an Menschen vorbei,
ohne ihnen mit ihren Problemen zu helfen,
und ihnen von deiner Liebe weiterzusagen.
So oft spüre ich so wenig Liebe,
darum bitte ich dich, Herr Jesus,
dass du mir deine Liebe mitten ins Herz pflanzt.
Meine Liebe ist schwach,
doch deine Liebe erlöst mich
und überwindet alle Schranken.
Du hast mich zuerst geliebt,
als ich noch nicht von dir wusste.
Jetzt will ich diese Liebe weiterfließen lassen,
zu denen, die dich noch nicht kennen.
Wenn die Liebe nicht von dir kommt,
so ist sie hohl, tot und leblos.
Deine Liebe weicht Steine auf,
sie sprengt Eis, Eisen und Granit.
Auch wenn ich diese Liebe nicht immer in mir spüre,
sie ist doch da und ich darf sie weitergeben
an Menschen, die noch nicht so sind, wie du sie willst
und in denen du doch siehst, was sie einmal sein werden.
Schenk dass diese Liebe ihre Herzen erreicht,
die keine Rasse, Alter und Geschlecht kennt,
und gebrauche mich unwürdiges Werkzeug dabei.
Deine Liebe kennt keine Schranken.


© by Stefan Fröhlich 13. März 2016

Für die Gnade
In einer Welt, die von Leistung bestimmt ist
und nur der zählt, der Erfolge aufweisen kann,
da brauchen wir nicht mehr, als nur die Gnade.
Die wesentlichen Dinge im Leben kann sich niemand kaufen.
Den höchsten Preis können wir nicht bezahlen,
denn alles Gold dieser Erde reicht nicht aus,
um die Schuld zu tilgen, die zwischen Mensch und Gott steht.
Keine Leistung kann dies abzahlen,
keine Frömmigkeit, kein Gebet und selbst kein Tod als Märtyrer.
Und dennoch ist die Schuld bereits beglichen durch den Richter,
der stellvertretend die Strafe auf sich nahm.
Der des Todes Schuldige erhält den Freispruch.
Das ist unverdient: Ja, das ist Gnade.
Es ist so ganz unheroisch, etwas anzunehmen,
wozu ich nichts beitragen konnte.
Es ist demütigend, sich seinen Bankrott einzugestehen.
Und das ist Gnade und grenzenloses Erbarmen,
dass Gott in Jesus selbst zu mir kam
und alles schon vollbracht hat,
dass ich gerechtfertigt vor ihm stehen darf.
Der Schuldschein ist zerrissen, die Anklageschrift vernichtet,
die Schulden sind ins tiefste Meer versenkt:
Für immer und ewig.
Wer auch immer du bist, wie oft du gesündigt hast,
welche Verbrechen du begingst:
Nimm die Gnade an, die dir das Leben schenkt.
Danke Jesus, mein Retter, für den Freispruch, für das neue Leben für die Gnade.
Und du: Lebe in der Gnade!

© by Stefan Fröhlich 12. Februar 2017

Du hältst mich
Fühle mich geborgen.
Weiß, du hältst mich fest in deiner Hand.
Unheil und Gefahren lauern unter mir,
doch du lässt mich nicht los.
Ruhe mich aus, fühle Frieden,
spüre Geborgenheit und Wärme.
Deine Liebe umgibt mich Tag für Tag.
Ob durch ein dunkles Tal,
reißende Ströme, brennendes Feuer
oder vereiste Gletscher der Weg mich führt:
Du bist bei mir.
Trägst und leitest mich dem Ziel entgegen.
Bin dein Kind.
Schließe mich fest in deine Arme ein.
Ich danke dir Gott dafür.

© by Stefan Fröhlich April, Mai 2002

Brich hervor
Hoffnung brich hervor
in dieser Zeit.
Dass Grau in Grau
in buntes Farbenspiel verwandelt,
dass Mutlosigkeit
in Schaffenskraft geändert,
dass Krieg an Raum verliert und
Frieden endlich einkehrt,
Dass Lügenreden demaskiert und
Wahrheit sich entfaltet,
dass Hass erlischt und
Liebe überflutet.
Woher kann diese Hoffnung mir nur kommen?
Sie kommt von dem,
der erst sie nur erschuf.
Sie kommt von dem,
der sie uns hat gestiftet,
als er am Kreuze für uns starb
und so den Urgrund uns dann legte.
Hoffnung brich auf in dieser Zeit.
O heile die verletzten Herzen.
Meine Hoffnung, Jesus, bist nur du.

© by Stefan Fröhlich    24. Februar 2017


Dich ehren

Dir gebührt alle Ehre, dir allein Herr.
Das All hast du geschaffen,
die Erde und die Menschen
und führst alles deinem guten Ziel zu.
Hilf mir, dass ich dich ehre
mit all meinem Leben
all meinen Gedanken und all meinem Sein.
Denn dir steht der Ruhm zu
du starker Held, großer Gott,
liebender Vater, barmherziger Heiland,
Der du die Sünde hasst und den Sünder liebst
und aus Liebe sie in ein Leben mit dir rufst.
Du machst Heilige aus Sündern,
der du vor aller Zeit heilig und abgesondert bist.
Du thronst im Himmel
und bist doch gegenwärtig hier bei uns.
Dich will ich ehren für immer.

© by Stefan Fröhlich 22. Juli 2016


Meine Stärke
Du bist meine Stärke;
der Gott, auf den ich hoffe.
Mein Herz neigt sich dir zu.
Hilf mir zu kämpfen,
den guten Kampf des Glaubens.
Umgib mich mit deinem Schutz
und lass die Pfeile des Feindes abprallen.
Dein Wort ist mein Fundament,
darauf will ich mein Leben bauen.
Alles, was ich habe, ist von dir geliehen.
Einst werde ich es dir zurückgeben,
wenn die Zeit gekommen ist.
Nach diesem Leben wartest du schon auf mich.
Hilf mir dir zu folgen
und auf dich allein zu hoffen.
Bring mich sicher bis ans Ziel.
In meiner Schwäche schenkst du mir deine Stärke.
Hilf mir im Kampf zu siegen,
bis dein Ziel mit mir erreicht ist.

© by Stefan Fröhlich 12. Oktober 2015



Christ werden
Diese Welt rast mit voller Wucht auf einen Abgrund zu.
Wir Menschen sitzen in diesem Zug, der bald abstürzen wird.
Zwar glauben wir frei zu sein,
weil wir Gott und seine Gebote über Bord warfen.
Doch wir sind nicht frei,
wir sind tief gefangen im Reich des Bösen,
durch die Sklaverei unserer Schuld.
Tagtäglich brechen wir Gottes guten Standard,
den unser Schöpfer uns gab, damit wir frei leben können.
Wir laufen im Hamsterrad der Selbstzerstörung
durch Tabak, Drogen, Alkohol, Pillen, freie Liebe, Geldsucht, Hass, Unversöhnlichkeit, Hochmut, Stolz, Okkultismus.
Unsere Verstrickungen spannen ein tödliches Netz.
Das Schlimmste aber ist die Rebellion gegen Gott,
die im Garten Eden unter Adam und Eva begann
und uns von Gott und seinem Reich ausschließt.
Am Ende des Lebens steht Gottes Gericht über jeden Menschen.
Gerettet wird nur der, der sich in seiner Lebenszeit für Gott entschieden hat.
Bedenke dabei: Es gibt ein zu spät!
Wer die Entscheidung verpasst,
wird für auf ewig von Gott getrennt.
An diesem Ort gibt es keine Feiern, an diesem Ort gibt es keine Freundschaft, dort gibt es keine Liebe.
In der Hölle sind viele, doch ist jeder auf ewig allein.
Es gibt einen Ausstieg von der Fahrt in den Abgrund,
das ist Jesus Christus.
Er ist stellvertretend für uns gestorben,
hat aus grenzenloser Liebe am Kreuz für uns gelitten,
die Strafe auf sich genommen,
die wir verdient hatten.
Wir können durch ihn zu Gott kommen.
Vertraue dich ihm an, er vergibt dir die Schuld für immer!
Fang ein Leben mit ihm an, er wird es neu gestalten und ihm Sinn geben.
Entscheide dich für ihn, und es vollzieht sich ein Herrschaftswechsel,
aus dem Reich des Bösen trittst du ins Licht.
Du wirst schädliche Verhaltensweisen ablegen
und er selbst gibt dir die Kraft dazu.
Jesus hat die Pforte des Himmels weit aufgestoßen.
Du brauchst nur noch einzutreten.
Doch warte nicht zu lange: Es gibt ein zu spät!
Du weißt nicht, wie lange dein Leben noch geht.
Du weißt nicht, wie viele Chancen du noch bekommst.
Wer sich für Jesus entscheidet, beginnt ein Leben als Christ.
Am Ende dieses Weges wartet Gott,
ein liebender Vater, sehnsuchtsvoll im Himmel auf dich.
Er will dich in seine Arme schließen
und dich in seiner Familie willkommenheißen.
Geh das Wagnis des Glaubens ein!
Eine bessere Investition kann es nicht geben.
Er fragt dich: „Willst du mir folgen?“

© by Stefan Fröhlich 24. Mai 2015, Pfingstsonntag

Fülle des Geistes
Erfüll mich mit dem Geist,
dass ich von dir rede.
Dass ich deinen Willen lebe.
Löse meine Lippen,
bring meine Hände zum Handeln.
Lass mich deine Werke tun in dieser Welt.
Dein Geist soll in mir Raum gewinnen
und alle Dunkelheit verdrängen.
Ich gehöre dir voll und ganz.
Gib Mut und Hoffnung.
Schenk mir Liebe, um zu lieben.
Dein Wort soll mein Leben ausmachen.
O räume alles aus,
was an mir dir nicht gefällt.
Nimm Stolz und Hochmut fort,
gib Demut, du mein Leben.
Der Heilige Geist soll mich führen und leiten
auf dem Weg des Lebens bis zum Ziel.
Fülle mich ganz mit dir.
Amen.

© by Stefan Fröhlich    2. März 2017, Weierhof, Bolanden

Nachfolge
Mein Denken soll ganz dir gehören.
Hilf mir dir ganz nachzufolgen
in meinem Fühlen, Denken und Wollen.
Hilf mir den unangenehmen Weg, den schmalen, zu gehen.
Lass mich nicht diesen abkürzen.
Ich will mir dir leben.
Du bist mein Leben und alles, was ich habe, Jesus.
Wenn ich dich habe, dann fehlt mir nichts.
Nimm, was hält.
Zieh mich hin zu dir.
Ich will handeln, wie du gehandelt hast.
Deine Liebe fließt hin zu mir.
Bewahre mich Herr vor dem Gericht.
Lass mich vertrauen in jeder Situation meines Lebens.
Deine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Hilf mir ein Zeugnis zu sein in dieser Welt.
Ich will gehen, wohin du mich haben willst.
Amen.

© by Stefan Fröhlich


Erfüllt im Geist
Fülle mich neu mit deinem Geist,
lass mich deine Liebe spüren.
Deine Gnade soll mein Leben bestimmen,
nimm fort, was noch hält.
Nichts darf Anspruch auf mein Leben haben,
außer dir allein, mein Gott.
Nimm meine Sehnsüchte, meine Ängste;
Gestalte sie um in dein Bild,
so wie du mich machen willst.
Durchflute mich ganz voller Liebe und Gnade,
Lass sie mein Leben bestimmen!
Dein Geist soll mich regieren und leiten;
Erfülle mich ganz neu mit ihm.

© by Stefan Fröhlich 24.02.2014

Fackeln der Liebe
Du hast ein Feuer angezündet
in den Herzen derer, die dich lieben.
Herr, lass es brennen und lodern
und nicht ersticken.
Lass die Welt und unsere Umgebung
davon Kenntnis nehmen,
mit welcher Liebe du dich für uns verzehrt hast.
Zünde an das Feuer deiner Liebe in Herzen,
die kalt sind, wie Stein oder Eis
und lass noch viele Rettung in dir finden.
Doch hilf uns auch
unserer Aufgabe gerecht zu werden,
denn wir sind die Werkzeuge durch die du handelst.
Du hast uns zu deinen Händen gemacht,
damit wir Menschen helfen
und zu dir führen sollen.
Hilf uns, dass wir das Feuer nicht ausgehen lassen,
sondern die Fackeln der Liebe weiter tragen.

© by Stefan Fröhlich 23.10.2005, Runkel

Ströme der Gnade
Gnadenströme durchfluten mein Leben;
Sie bewässern den Garten meiner Seele.
Die Blumen blühen.
Als Zeichen der Vergebung,
strecken sie ihre Köpfe aus zum ewigen Licht.
Deine Liebe ist wie Salbe für mein Herz,
sie heilt die aufgebrochenen Wunden.
Wenn ich ihn nur ausspreche,
dann vergeht dein Name wie Honig in meinem Mund.
Deine Freundschaft ist das einzige,
das mir alles bedeutet.
Bis in den Tod hast du dich geopfert;
Hast mir Befreiung von Schuld und Sünde geschenkt.
Du stillst meinen Durst nach Leben in Fülle,
nirgends finde ich es außer bei dir.
Mein Retter in der Not sandte Ströme der Gnade;
Sie tragen fort den Schmutz meiner Seele.
Es grünt und blüht in mir,
weil du mich befreit hast.

© by Stefan Fröhlich

Auf Jesus sehen
Dein Glanz strahlt auch in der Nacht
und wer auf dich schaut, der hofft nicht vergebens.
Wenn auch das Leben dunkel erscheint
und sich Mutlosigkeit breit macht,
ist der Glaube das, was mich trägt.
Es lohnt sich nur auf dich zu sehen
und nicht auf den Wind und die Wellen,
die mich bedrohen.
Du, Jesus, bist an meiner Seite
und stehst mir bei.
Das Böse hat nicht das letzte Sagen,
sondern letztendlich wird sich jeder Mensch vor dir beugen müssen.
Wer dir vertraut, wird seine Belohnung empfangen.
Deshalb will ich froh darauf hin leben,
wohl wissend, dass du für mich sorgst.
Bei dir bin ich geborgen, komme was mag;
In alle Ewigkeit werde ich bei dir sein.

© by Stefan Fröhlich

Für immer dein
Für immer bin ich dein, mein Jesus.
Du hast mich erkauft mit deinem Blut,
gerettet aus dieser verkehrten Weltzeit.
Ich bin dein Eigentum in Ewigkeit,
niemand kann mich aus deiner Hand reißen.
Forme mich um, mein Herr,
zu dem du mich machen willst.
Zieh mich nah an dein Herz,
bring mich ganz sicher an dein Ziel.
Für immer bin ich dein, mein Jesus,
der du für mich den Preis bezahlt hast.
Lass mich so leben, denken, fühlen,
dass es dir Ehre macht.
Fülle mich mit deinem Geist,
nimm all die Dunkelheit fort.
Sei das Licht meines Lebens,
der Heiler meiner Seele.
Dein bin ich für immer.

© by Stefan Fröhlich    9. April 2016

Du bleibst bestehn
In diesen unruhigen Zeiten hält nur der stand,
dessen Fundament auf Gottes Wort gegründet liegt.
Macht, Ansehen, Erfolg und Reichtum wehen dahin,
wie der Sand unter meinen Füßen.
Das was bleibt, darauf setzen wenige Menschen,
doch Hoffnung finde ich nur bei dir
Wohin sollte ich gehen,
um Worte des ewigen Lebens zu finden?
Wohin sollte ich fliehen,
wo du mir nicht zuvorkämest?
Wie sollte ich leben,
ohne deine Worte der Wahrheit?
Nur bei dir finde ich einen,
der mich liebt, wie ich bin,
und das in mir sieht,
was ich sein werde.
Lass mich standhalten an deiner Seite.
Gründe mein Herz fest in dir.
Deine Worte sind Leben.
Nichts bleibt bestehen,
außer in dir.

© Stefan Fröhlich   18. Juni 2016

Alles was ich brauche

Der Grund,
warum ich noch dabei bin,
ist nur einer: Jesus.
Ich will Jesus und sonst nichts!
Niemand schenkt mir seine Liebe,
so wie er,
keiner empfängt mich mit offenen Armen
und nimmt mich an, wie ich bin.
Wie könnte ich nicht andere Menschen lieben,
wo Gott doch soviel in mich investiert hat
und für sie und mich sein Leben gab?
Ich brauche Jesus und sonst nichts
und das gibt mir Mut weiterzulaufen.
Nicht alles kann ich tun
und nicht alles muss ich erreichen,
denn Jesus wirkt das Gute durch mich,
und es gibt noch andere Menschen
die an seinem Reich mitbauen.
Doch ich will an meinem Platz das tun, was ich kann,
damit die Welt erkennt, was sie braucht: Jesus.

4. März 2007       © by Stefan Fröhlich


Suchendes Herz
Ich such dein Angesicht bei Tageslicht und Abenddämmerung.
Bei dir möchte ich sein in deiner Gegenwart
und nur aus der Beziehung zu dir schöpfe ich Kraft.
Du hast den Bruch zwischen uns angefüllt mit deiner Liebe;
das Kreuz ist der Weg zu dir
Dein Herz war offen für mich
und in Demut gebe ich mich dir nun hin.
Gib mir ein suchendes Herz,
das nicht aufhört nach dir zu fragen.
Lass mich nicht den Tag verschlafen,
wenn die Nacht schon bald hereinbricht.
Lass mich ein Zeugnis sein
von deiner Liebe für und für.
Bei dir bin ich sicher, Herr, in Ewigkeit.

© by Stefan Fröhlich

Du sprichst
Wenn du sprichst, wird aus Finsternis Licht.
Wenn du sprichst, wird der Sturm zur sanften Brise.
Wenn du sprichst, wird mein Hunger ganz gestillt.
Wenn du sprichst, verwandelt sich Hektik in tiefe Ruhe.
Wenn du sprichst, erweckst du die im Glauben Verstorbenen zum Leben.
Wenn du sprichst, dann will ich schweigen
und darauf hören, was du sagst.
Dein Wort bedeutet Leben und dir zu folgen all mein Glück.
Da du mich liebst, will ich danach leben.
Da du mir beistehst, will ich mutig stehen.
Weil du mir vertraust, will ich dir vertrauen.
Du bist der einzige, der sein Vertrauen nie missbraucht.
Weil du mir Hoffnung gibst, so darf ich hoffen.
Und nach diesem Leben, geh ich zu dir.
Du lebst und ich darf leben.
Dein neues Leben hast du mir ganz geschenkt.
Daran soll mein Herz sich halten,
wenn auch Sturm mir drohen mag,
Du bist mein ein- und alles.
Wenn ich dich habe, brauch ich nichts außer dir.
Alles bedeutest du mir. Amen.

© by Stefan Fröhlich 18. Juli 2015

Sommer
Der Sommer geht dahin,
der Herbst wird bald einziehen.
Zeiten kommen, die ungemütlich sind,
doch bei Jesus bin ich für immer geborgen.
Du kennst die Zukunft.
Du weißt. wohin ich gehe.
Du lenkst meine Schritte.
Du bringst mich bis ans Ziel.
Schenk mir mehr von deiner Hoffnung,
lass mich deine große Liebe spürn.
Füll mich ganz mit deiner Gnade,
lass mein Herz ganz überfließen.
Ich will dir zur Ehre leben.
Ich will Hoffnung weitergeben.
Ich will, deine Liebe spürbar machen.
Ich will, dass andere deine Gnade erfahrn.
Ich weiß, der Sommer wird wiederkehrn.
Dann wird die Kelter von Wein überfließen
Und Hoffnung wird einst die ganze Welt regiern.
Wenn du wiederkommst und alles neu machst,
dann bleibt der Sommer für immer hier.


© Stefan Fröhlich    29. August 2015

Jubel
Alle Welt jubelt dir zu,
unser Herr bist alleine du.
Das Leben hältst du in deiner Hand,
die Zukunft ist dir wohlbekannt.
Leite du nun mein Leben,
ich will es dir ganz geben.
Ändere meinen Sinn,
ich gebe dir mein Herz jetzt hin.

© by Stefan Fröhlich    07. Juni 2015, Halbendorf, Sachsen


Du bist da
So viele Menschen haben dich erfahren, Gott,
du bist da.
Auch wenn Menschen deine Existenz leugnen,
du bist da.
Deine Gegenwart gibt mir neuen Mut,
denn du bist da.
Wie auch immer ich mich fühle,
bist du doch da.
Wenn die Not drückend ist,
du bist da.
Als du am Kreuz für meine Schuld starbst,
warst du für mich da.
Du nimmst mir meine Sünde weg
und du bist da.
Auch wenn ich dich nicht sehen kann,
bist du doch da.
Nein, du verlässt mich nicht,
denn du bist da.
Und wenn ich eines Tages im Himmel bin,
dann bist du da
und ich werde für immer dort sein,
da wo du bist.

©by Stefan Fröhlich 21. Februar 2015

Ehre sei Gott
Ehre sei dir, König aller Könige.
Hochgepriesen seiest du.
Alle Ehre gebührt dir.
Alles hast du gemacht.
Dafür will ich dich loben.
Du bist so groß.
Bist voller Allmacht.
Rühmt und anbetet unseren Herrn!
Den Herrn der Ewigkeit.
Jahwe, du Herr der Herrlichkeit.



Glaube sieht mehr
Es ist der Glaube, der Flügel verleiht,
wo wir noch am Boden kauern und uns zitternd fürchten.
Es ist der Glaube, der uns Hoffnung erkennen lässt,
wo lauter Leid und Verzweiflung
anscheinend jeden Funken davon ersticken.
Es ist der Glaube, der uns sehen lässt,
wie unsere Ketten zerbrechen, wenn wir nur fest daran glauben,
dass es Wirklichkeit werden kann.
Es ist der Glaube, der Hoffnung auf Veränderung nie sterben lässt,
wenn wir mit aller Kraft dafür kämpfen.
Unser Glaube an unseren Schöpfer und unseren Erretter
verändert die Welt,
wenn wir uns selbst verändern lassen.
Wenn wir tatkräftig vorangehen,
und unsere Schritte von Gott lenken lassen,
dann lässt Glaube Träume und Visionen Wirklichkeit werden.
Er öffnet unsere blinden Augen
und zeigt uns das, was uns sonst verborgen bliebe.
Er äußert sich in Mut und Tatkraft
und geht doch selbst über alles das hinaus:
Erstaunlich und unbegreiflich.
Dieser Glaube verändert die Welt,
er lässt uns fliegen trotz aller Turbulenzen.
Er öffnet Augen, die voller Furcht erblindet sind.
Wenn wir von ihm uns verändern lassen,
dann verändern auch wir die Welt
und sehen sie mit neuen Augen.

© by Stefan Fröhlich, 400. Gedicht 22. Oktober 2012


Die Hoffnung
Solange Gott Gnade walten lässt,
solange wird es Hoffnung geben.
Selbst wenn es nur ein kleiner Funke ist,
wird er zu einem großen Freudenfeuer anwachsen.
Denn wir vertrauen nicht auf menschliche Waffen und Klugheit,
sondern auf die unermesslich große Kraft unseres Herrn.
Wir haben Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.
Wir wissen, dass der Herr existiert.
Wir wissen, dass ihm nichts unmöglich ist
und dass man im Glauben Berge versetzen kann.
Ja, wir haben eine Hoffnung,
die alles übersteigt,
was die Welt je bieten kann.
Selbst in der ausweglosesten Situation wird Gott Hoffnung schenken
und das Lebensschiff desjenigen,
der auf ihn vertraut,
wenn die Probe überstanden ist,
in ruhige Gewässer steuern.
Diese Hoffnung stirbt nie!

Was das Licht ist
Dein Licht leuchtet in mein Dunkel hinein.
Du machst all das Finstere hell.
Das Licht leuchtet so intensiv,
dass die Nacht zum Tag wird.
Das Licht siegt über jede Art der Dunkelheit.
Es dringt in die tiefsten Winkel und Ritzen
meines Herzens.
Du machst alles ganz licht und hell,
weil du das Licht bist.
Du kamst in diese Welt
und man wollte das Licht auslöschen.
Das Licht wurde gekreuzigt
und strahlt doch heller als jemals zuvor.
Ich weiß, du wirst auch jetzt siegen,
alle Dunkelheit muss für immer weichen.

© by Stefan Fröhlich 25. August 2014


Das Lob des Schöpfers
Voller Schönheit und großer Pracht
ist die Schöpfung.
Die Farben- und Formenvielfalt der Blumen
ist fast unaussprechlich groß.
Sie leuchten mit ihren Blüten uns entgegen
und laden zum Bestaunen ein.
Auch die Vielfalt der Tierwelt kennt keine Grenzen. Große und kleine,
in allen möglichen Variationen sind sie ausgeprägt.
Sie leben an Land, im Wasser und in der Luft.
Man kann nur staunen, was alles geschaffen ist
und wie wunderbar es angeordnet wurde.
Wer da nicht an einen Schöpfer glauben kann,
der ist blind auf beiden Augen.
Denn auch er selbst ist ein Schöpfungswerk und
führt damit seine eigenen Gedankengänge ins Absurde.
Wer den Schöpfer erkannt hat,
der wird ihn preisen sein Leben lang
und darüber hinaus in der Ewigkeit.

© by Stefan Fröhlich 17. September 2014


Geliebt
Siehe wie ich dich geliebt und aus dem Wasser gezogen habe. Schon ehe die Welt da war, habe ich dich in meine Hände geschrieben und mich auf den Tag gefreut, wo du das Licht der Welt erblicktest. Mein Kind, ich liebe dich so tief mit einer bedingungslosen Liebe, dass ich alles dafür gebe, um dich glücklich zu sehen. Ich habe sogar meinen geliebten Sohn für dich gesandt, dass er sich für dich opferte, damit die Trennung zwischen uns für immer überwunden wird. Du warst in einem hoffnungslosen Zustand und brauchtest meine rettende Liebe und ich gab sie dir in vollem Ausmaß. Nun gehe hin und gebe diese Liebe weiter, damit jeder Mensch, den ich geschaffen habe, sie auch erleben kann. Vergiss meine Liebe zu dir niemals, auch wenn du niedergeschlagen und verzweifelt bist. Sie ist nicht von deiner Leistung abhängig, denn ich schenke sie dir, ohne dass du etwas dafür tun kannst. Wenn ich dich angenommen habe, brauchst du dich nicht minderwertig zu fühlen. Darum freue dich und sei dir dieser Liebe immer gewiss. Mein Kind, du bist geliebt mit meiner bedingungslosen Liebe.

© by Stefan Fröhlich 21. Juni 2014




Vaterunser
Unser Vater im Himmel
- Danke, dass du uns so nahe bist.
Dein Name werde geheiligt.
- Wir wollen mit Ehrfurcht von dir sprechen
Dein Reich komme.
- Danke, dass du es jetzt schon aufrichtest.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
- Denn deine Pläne für uns und diese Welt sind gut.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
- Bitte versorge uns auch mit unseren täglichen Bedürfnissen.
Und vergib uns unsere Schuld.
- Vergib uns, wo wir gegen dich gesündigt haben.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
- Lass uns denen vergeben, die schuldig an uns geworden sind, weil auch du uns vergeben hast.
Und führe uns nicht in Versuchung.
- Bitte, lass uns der Verführungskraft dieser Welt nicht nachgeben.
Sondern erlöse uns vom Bösen.
- Befreie uns vom Bösen und all seinen Verstrickungen. Du allein kannst diese Bindungen trennen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.
- Denn dir gehört alle Macht im Himmel und auf der Erde. Niemand ist so stark, wie du es bist. Dies alles setzt du für deine Pläne des Friedens ein.
Wir geben dir dafür die Ehre,
unser Vater, in Ewigkeit.
Amen!
- So soll es geschehen!

© by Stefan Fröhlich 18. Januar 2014



Auf deinen starken Flügeln
Du trägst mich auf deinen starken Flügeln
durch jede Zeit,
sei sie gut oder schlecht.
Ich kann mich auf dich verlassen,
weil du an mich denkst zu jeder Zeit.
Wenn ich gehe, gehst du mit.
Wenn ich fühle, fühlst du mit mir.
Von wo der Wind auch weht,
bin ich in dir geborgen.
Von wo ein Strom auch schwillt,
wird er mich nicht ertränken.
Ich bin in deiner Hand,
nichts kann mich dir entreißen.
Weise mich und lehre mich
deine Gedanken des Friedens zu beachten.
Du trägst mich durch diese Weltzeit,
die bald vergehen wird
auf deinen Flügeln.
Ich bin bei dir geborgen
in Ewigkeit.
Amen.


© by Stefan Fröhlich
23. Juni 2013
Schlagsdorf, Insel Fehmarn, Ostse
e



Das Herz des Hirten
Gib mir Herr ein gehorsames Herz.
Zeige mir, was du möchtest und weise mir den Weg.
Lass mich nie mehr wieder in die Irre gehen.
Und wenn doch, dann suche mich, und geh mir nach.
Zieh mich dann auf deinen Weg zurück.
Sammle die Schafe, o Herr,
Sammle die Schafe, mein Herr
und bringe sie zu deiner Herde.
Schütze sie vor allen Gefahren
und zieh sie zu dir an dein Herz,
das Herz des Hirten,
der für seine Schafe alles gab
und sogar für sie starb.
Lass mich nah an deinem Herzen sein,
mein Hirte.

© by Stefan Fröhlich 3. November 2012


Zusammengefügt
Was getrennt war,
ist nun vereint.
Was nicht zueinandergehörte bildet eine Einheit,
wie ein Puzzle,
das ineinander gefügt wird.
Denn er hat das, was uns trennte, hinweggenommen.
Es gibt weder Griechen noch Juden,
weder Römer oder Skythen:
Alle sind eins in ihm.
Ob Deutscher, Amerikaner, Russe oder Japaner,
ob Europäer, Asiat, Afrikaner oder Ozeanier:
Die Trennung ist beendet,
durch den, der uns verbindet.
Denn er hat die Kluft
zwischen Mensch und Gott überwunden
und so verbindet er das,
was nicht verbunden werden wollte.
Doch diese Einheit in ihm,
deren Mittelpunkt er ist,
macht uns zu einem neuen Volk
ungeachtet welcher Nationalität oder Kultur man angehört.
Jesus, du bist der,
der das, was unmöglich schien, ermöglichte:
Du bringst Menschen zusammen,
die sich hassen
und Völker, die sich bekämpfen.
Diese Einheit sucht ihresgleichen
und man findet sie nur in dir.
Du bist der Magnet,
der das anzieht was gegensätzlich scheint
und der das eint,
was sich sonst abstoßen würde.


Dir gehört dieser Tag
Herr, ich beuge mich vor dir
und bekenne meine Schuld.
Vergib mir, wo ich am Tag
gegen dich gesündigt habe
in Worten und Gedanken.
Als demütig Bittender komme ich zu dir,
nichts habe ich dir zu bringen.
Hilf mir zu vertrauen dir,
hilf mir, dass ich hoffe nur auf dich.
Ich befehle mein Leben dir an,
es liegt nun in deiner Hand.
Gib mir Kraft dir zu folgen
und trotz Versagen weiterzugehen.
Schenk Gehorsam in mein Herz,
lass es allezeit darin bleiben.
Dir gebe ich diesen Tag
in deine Hand
und führe ihn so,
wie du es willst.

© by Stefan Fröhlich 10. Mai 2013



Woher kommt Hilfe?
Wo sollte ich sonst Hilfe herbekommen,
wenn nicht allein von dir?
Leere Versprechungen helfen nicht.
Kommt meine Hilfe von den Bergen?
Kommt sie irgendwoher aus dem Weltall
als kosmische Kraft?
Nein, sie kommt vom Herrn,
der die Erde und das Weltall geschaffen hat.
Er ist keine ferne und unpersönliche Energie oder gar ein kosmisches Kraftfeld.
Nein, er ist hier unter uns
Und er lässt sich finden,
wenn jemand ehrlich nach ihm sucht.
Er möchte,
dass auch du ihn suchst und findest.
Hilfe finden kannst du nur bei ihm.
Darum mach dich auf und suche ihn!
Deine Hilfe kommt nicht von den Bergen
und nicht aus dem Weltall,
sondern von dem,
der das alles mit seinen Händen gebildet hat.

© by Stefan Fröhlich 23. Mai 2012


Dir zu eigen
Zieh mein Herz zu dir!
Nimm alles weg,
was dort nicht dir gehört.
Zünde die Flamme
deines Lichtes in mir an
und lass sie niemals wieder erlöschen!
Mein Herz zieh zu dir;
Hilf mir auf deinem Weg zu gehen.
Zeig mir,
was du mit mir erreichen willst
und lass mich diesen Weg zu Ende gehen.

Zieh mein Herz zu dir
und mach es dir zu Eigen,
ich will gehorchen dir,
meine Seele zu dir neigen.

© by Stefan Fröhlich 20. Juni 2012


Deine Pläne wachsen unbemerkt
Mein Herz sehnt sich nach dir,
mein Gott,
Du bist mein Schöpfer
und Erhalter meines Lebens.
Sei mir nicht fern,
nach dir will ich mich ausrichten;
Hilfe hast du für den Schwachen bereit.
Deine Pläne wachsen im Hintergrund,
von den meisten Menschen unbemerkt.
Du suchst das aus,
was in der Welt
als gering und unbedeutend gilt.
Denn dies zeigt deine Größe
und deine souveräne Macht über alle Welt.
Lass mich ein Teil sein in deinem Plan;
Lass mich denken, fühlen, handeln
für deine Ziele!
Gebrauche mich wie ein Rädchen im Getriebe
und lass mich nie mehr los!
Amen.

© by Stefan Fröhlich
6. August 2012
am Balatonsee, Ungarn


Ranken
Du bist all das, was mir von Natur aus fehlt.
Ich bin wie wilder Wein, der zu dir hinaufrankt,
denn du bist das Ziel, das erstrebenswert ist.
Du hast mehr Liebe, als es in der Welt je zu finden gibt.
Du bist barmherzig,
voller Anteilnahme an meinem Wohlergehen.
Dir lohnt es sich nachzueifern;
Du hast gezeigt, wie es geht
und es uns vorgelebt.
Du bist der Boden, der mich trägt;
du bist das Dach, das mich vor Regen schützt;
du bist der, an dem ich nicht vorbeikomme.
Wo ich auch hinlaufe: Du wartest schon auf mich.
Du bist der Duft, der mich umgibt;
du bist das Lied, das mich bewegt.
Dein Wort ist wie ein scharfes Schwert,
das mich durchleuchtet und durchschaut.
Wenn ich falsche Ziele und Motive habe:
Du deckst sie auf.
Zu dir rankt mein Herz sich hin,
denn du allein gibst Lebenssinn.


Liebe geben
Gott, hilf mir zu lieben.
Denn meine Liebe ist so begrenzt.
Es fällt schwer den Nächsten zu lieben
und erst recht den Feind.
Schenk mir die Kraft dafür.
Deine Liebe ist nie begrenzt.
Sie kennt keine Schranken.
Du hast mich zu dir hin geliebt,
bist für mich gestorben
und hast mich in dein Reich, deine Familie geholt.
Diese Liebe, die du mir geschenkt hast,
sie soll weiterfließen zu den Menschen,
die du alle liebst.
Schenk mir den Mut. Ich will gehen.
Mein Leben ist dir geweiht.
Es soll dir ganz gehören.
Führe mich, dass ich Liebe lerne und sie weitergebe.
Mit deiner Kraft will ich es wagen.
Amen.

Deine Liebe
Deine Liebe umgibt mich jeden Tag aufs Neue.
Sie trägt mich durch die tiefsten Tiefen hindurch
und führt mich auf höchste Höhen
bis in deine Herrlichkeit.
Deine Liebe, die nicht von Gefühlen abhängt,
gibt mir Gewissheit, dass ich zu dir gehöre.
Auch wenn ich untreu bin, stehst du zu mir.
Deine Liebe ging sogar soweit,
dass du dich selbst hingabst,
um für uns zu sterben.
Für uns sündige Menschen hast du dein Leben ausgehaucht.
Doch du bist auferstanden und zum Himmel aufgefahren. Du wirst die zu dir holen, die an deinen Namen glauben.
Danke Herr, denn du begleitest mich,
wohin ich auch geh
und führst mich durch Zeiten der Not.
Ja, deine Liebe ist so groß.
Viel stärker liebst du,
als ein Mensch einen anderen lieben kann.
Diese Liebe lässt mich leben.
Sie gibt mir Kraft, Mut, Zuversicht
und alles was ich brauche.
Amen!

Ich liebe dich, Jesus
Herr, gib mir ein reines Herz.
In Ehrfurcht will ich dich anbeten,
kniend vor deinem Thron.
Meine Seele schreit zu dir,
wo finde ich anders Hilfe?
Wo sonst soll ich hingehen?
Wo sonst finde ich Worte des ewigen Lebens?
Wenn ich dir nicht folge, laufe ich gegen die Wand, auf einen Abgrund zu!
Bei dir allein ist Frieden, der erfüllt.
Allein du kannst mir geben, was ich brauche.
Bei dir kann ich mich ausheulen.
Du bist mein Halt, der Fels in der Brandung.
Jesus, du bist mein Freund:
Du enttäuschst mich nicht!
Gib mir Demut, um mich richtig im Alltag zu verhalten.
Herr, ich liebe dich!

Du bist anders
Herr, du bist Herrscher über die ganze Welt.
Könige, Eroberer, Präsidenten und Diktatoren sind wie nichts vor dir.
Keinen Ratschluss, den sie fassen,
keine Entscheidung, die sie treffen,
keinen Gedanken, den sie haben,
gibt es, den du nicht zugelassen hast.
Feldherren, Regierungsoberhäupter, Generäle und Gewaltherrscher nimmst du dir als Werkzeuge
um deine Pläne umzusetzen.
Was du uns Menschen wissen lässt, das trifft ein.
Deine Worte sind wahr.
Du bist barmherzig, du vergibst.
Bist voller Gnade und Barmherzigkeit.
Deine Güte überschüttet alle,
die nach deinem Willen fragen.
Du bist ganz anders, als die Herrscher dieser Welt.
Und doch lenkst du sie.
Du bist König aller Könige, Herr aller Herren,
erhaben über alle Welt.
Millionen Engel dienen dir, herrlicher Herrscher
und dennoch nennst du mich deinen Freund.
Danke!

Lido degli Estensi, 18. Juli
©  by Stefan Fröhlich

Realität
Nein, du bist keine fixe Idee, die in den Köpfen weniger Freaks herumspukt.
Du bist keine Halluzination, die durch Rauschmittel oder Meditation nur ein Einzelner wahrnehmen kann.
Nein, du bist kein Teil einer Scheinwirklichkeit, die nur für bestimmte Personen existiert;
und für andere nicht, die an eine andere Wirklichkeit glauben.
Du bist kein Produkt der Phantasie,
für diejenigen, die an das Gute glauben wollen.
Nein, denn du bist real, Gott.
Du bist Realität, nicht nur für mich,
sondern für alle; gestern, heute und für alle Zeiten.
Viele wollen dich nicht erkennen, viele sehen an dir vorbei,
doch das ändert nichts an der Realität: Du bist da!
Es kommt nicht darauf an, ob man glaubt, dass du real bist.
Deine Existenz hängt nicht vom Glauben oder Unglauben Gläubiger und Ungläubiger ab.
Doch einen großen Unterschied macht der Glaube aus.
Wer jetzt schon deine Realität anerkannte
und dich als einen Freund kennen lernte,
der wird nicht aus allen Wolken fallen, wenn er dir am Ende aller Zeiten dann Auge in Auge gegenüber steht.
Wer nicht mir dir rechnete, wird dann eine böse Überraschung erleben, doch deine Kinder werden voll Freude zu dir laufen.
Glauben ist kein vages Vermuten oder ein naives Wunschdenken:
Es bedeutet schon heute in der Realität zu leben.
Wir haben einen Gott, der nicht einfach in der Vorstellungskraft lebt. Er ist wirklich und für alle Menschen Realität.

© by Stefan Fröhlich 8. April 2011

Sieg der Liebe
Wenn die Nacht weicht,
wird der Sieg der Liebe offenbar
über eine Welt in der noch das Böse regiert
und die Machtgierigen noch andere unterdrücken.
Doch dann, wenn das Morgenlicht die Erde berührt, werden die Verhältnisse umgekehrt.
Der Arme gehört dann zu den Reichen,
die Friedfertigen werden über die Erde herrschen,
der Lahme rennt, der Blinde sieht, der Hungernde schöpft aus dem Überfluss und die und die Weinenden werden für immer getröstet werden.
Die Toten werden zu neuem Leben erweckt,
die einen zum Leben, die anderen zum Gericht.
Dann wird die Sonne denen leuchten,
die ihre Hoffnung auf Gott setzten und in ihrem Leben Entbehrungen auf sich genommen haben.
Sie werden von nun an und ewig im reinen Licht leben.
Wenn die Nacht weicht,
wird der Sieg der Liebe offenbar.

© by Stefan Fröhlich Nimshuscheid (Eifel), 11. November 2006


Auf das Ewige schauen
Mächtig und erhaben, bist du Herr.
Du hältst alles in deiner Hand:
Das Zeitliche und das Ewige,
die Zukunft und die Vergangenheit,
das Glück, wie das Leid.
So oft verstehen wir deine Handlungsweise nicht.
Wir sind verzweifelt, weil wir sehen,
wie Schuldige und Unschuldige gleichermaßen umkommen.
Wir sind bedrückt, wenn wir die großen Naturkatastrophen mitbekommen
und fragen uns:
Wann wird es uns oder jemand, den wir lieben, treffen?
Dabei vergessen wir zu oft deine Gnade,
mit der du uns bewahrst, Tag für Tag.
Und wenn eines Tages das Unfassbare geschehen mag,
so finden wir Trost bei dir.
Diese schrecklichen Dinge hast du vorhergesagt
und wir müssen damit rechnen.
Herr, gib,
dass wir uns in diesem Leben nicht auf das Endliche fixieren,
sondern unsern Blick auf das Ewige richten.
Denn dann können wir schon jetzt in diesem Leben Freude haben,
wo sonst Trauer regieren müsste.

© by Stefan Fröhlich



Fundament
In Zeiten der Irrungen und Wirrungen
zeigt sich nur ein Fundament, das bleibt.
Es ist Jesus Christus – Eine Person und keine Idee.
Ein Glaube und keine Religion –
Gelebtes und nichts herbei Diskutiertes.
In Zeiten wie diesen, wo alles wankt und bebt
und nichts so bleibt, wie es war,
halte ich mich an dem fest, das ewig bleibt
und alle Zeiten überdauert.
Auf so vieles haben Menschen schon gebaut
auf Reiche, Helden, Herrscher, Bauwerke, Götter und Ideen.
Doch sie alle verschwanden im Sand der Geschichte
und künden als Notiz,
dass sie nicht das hielten, was sie versprachen.
Doch es gibt Dinge, die halten, was sie versprechen.
Das sind Dinge, die ewig sind, und von dem erzählen,
der sie gegründet hat.
Es gibt Liebe, die Hass besiegt, es gibt Hoffnung, wo jedes Hoffen zerbricht, es gibt Glauben, der Abgründe überwindet.
Das Fundament ist Jesus Christus. Er befreit von aller Schuld.
Er gibt Orientierung und schenkt Sinn.
Ein anderes Fundament, kann niemand legen,
als das, welches gegründet ist, in Jesus Christus.
Denn in ihm bricht eine neue Zeit heran,
die strahlend hinter den Bergen aufgeht.
Gottes Reich wird sich sichtbar
und in jedem Christen immer mehr Raum gewinnen,
wenn er seine Füße allein auf dieses Fundament stellt,
das „Jesus Christus“ heißt.

© by Stefan Fröhlich 28.12.2000 – 28.12.2010 10 Jahre Silvesterfreizeit

Gott wacht über seinem Wort
Immer wieder will ich staunen, Herr,
wie sorgsam über deinem Wort du wachst.
So viele Schreiber die Schrift auch kopierten,
wurde doch der Text treu bewahrt.
Dein Geist leitete die biblischen Autoren,
noch heute sprichst du zu uns durch dein Wort.
Obwohl so viele unterschiedliche Personen mitwirkten,
so hat die Schrift nur eine einzige Botschaft.
Es ist die Geschichte,
die du, Gott, mit uns fehlerhaften Menschen schreibst.
Dort steht von deiner Rettungsaktion,
wie Jesus aus Liebe für uns starb
und unsere Rettung erreichte.
Deine Wahrheit verändert Leben
vor 3000, 2000, 1000 Jahren und bis heute.
Noch immer ist die Bibel so aktuell, wie nie zuvor
und spricht zu Menschen aller Schichten und Kulturen.
Halleluja, denn Gott wacht über seinem Wort
gestern, heute und morgen.

© by Stefan Fröhlich   22. März 2015



Wort der Erneuerung
Wie die Luft nach einem Wolkenbruch
die Erde erfrischt,
so erneuernd ist die Botschaft deines Wortes.
Sie ist klar und unmissverständlich,
zwingt zu einer Reaktion.
Man kann sie mit Freuden annehmen,
oder auch höhnisch lachend verwerfen.
Man kann ihr Glauben schenken,
oder sie Stück für Stück zerpflücken.
Aber man kann nicht an Gottes Wort vorübergehen,
als wäre nichts gewesen.
Die Botschaft fordert heraus, sein Leben kritisch zu hinterfragen.
Deswegen wird sie auch so oft angegriffen.
Selbst Menschen, die sie verwässern,
kennen ihre klaren Aussagen,
aber sie fahren darin fort
und rechtfertigen damit ihre Handlungsweise,
die sie selbst nicht aufgeben möchten.
Doch wer diesem Wort vertraut,
wird rein gewaschen
durch die Wahrheit
und zum Leben befreit,
das seine Fülle nicht verbirgt.

© by Stefan Fröhlich 25. Mai 2006



Vortreffliches Gemälde
Du malst die schönsten Gemälde im ganzen Universum,
 denn du bist der Meistermaler schlechthin.
Deine Farben sind die der Natur und leuchten stärker als jeder Nachahmer es je erreichen kann.
Du malst in den Farben des Frühlings, in den Farben des Sommers, in den Farben des Herbstes und in den Farben des Winters.
Du färbst die Blätter grün und gelb und rot,
und lässt die Bäume in ihrer Pracht da stehen.
Auf deiner Malerstafette stehen rauschende Wasserfälle, im Sonnenlicht schillernde Strände, unnahbare und mächtig erhabene Berge, tiefe Täler und weite Ebenen, heiße Sand- und kalte Polarwüsten, tiefe Meere und enge Landzungen.
Du hast mit einer Liebe diese Welt gemalt, die ihresgleichen sucht, und sie sonst nirgends findet und auch nie finden wird.
Du schufst die Originale und nicht die Kopien
und doch spiegelt sich in jeder Nachbildung deine Schöpferkraft wieder. Doch du schufst nicht nur das Schöne und das Bunte,
sondern gabst auch die Möglichkeit zu Hass und Gewalt, zu deiner Ablehnung und Missachtung.
Doch wer dich annimmt, wird merken, dass du bald sein Leben malst in den schönsten Farben, die die Menschheit je gesehen hat.
Es werden auch Leid und Schmerz darauf zu finden sein.
 Doch bald schon wird diese begrenzte Wirklichkeit ablöst werden, von den bunten Farben deiner vollkommenen neuen Schöpfung.
Dann sind die letzten Pinselstriche gezogen und werden zu einem vorzüglichen Gemälde vollendet.

© by Stefan Fröhlich            14.11.2009, Uedem 



Wir sind Königskinder
Sei willkommen im Haus des Vaters,
der dich mit großer Freude in Empfang nimmt.
Du bist heimgekehrt aus der Verbannung,
aus dem Land der Finsternis,
in das Licht der Liebe Gottes.
Sieh, wie er dich umarmt, dir seinen Ring an deinem Finger aufsetzt.
Du hast dich ihm entziehen wollen
und seinen Palast verlassen
um als elender Schweinehirte zu enden.
Deine Gedanken der Reue waren der erste Schritt,
zurück in das Vaterhaus.
Du hast es nicht erwartet so empfangen zu werden und kannst dir nicht vorstellen, womit du es dir verdient hättest.
Nein, du konntest es dir gar nicht verdienen,
denn der Vater hat dich in seiner unglaublich großen Liebe zurückgezogen und in seinen Palast zurückgebracht.
Du kannst nun dort für immer bleiben, als rechtmäßiger Erbe eingesetzt, als Königskind, in der Hand des Vaters.
Ja, wir sind Königskinder, die zurückgekehrt sind,
dort wo Gott uns haben wollte.

© by Stefan Fröhlich                    14.11.2009

Überm Horizont
Komm, flieg mit mir über diese Welt!
Lass uns schweben bis zum Horizont und zu allem was dahinter liegt.
Die Sorgen und Nöte dieser Zeit werden ganz klein,
wenn der Blick auf das große Weite fällt.
Wichtig ist allein, da zu sein und zu sehen,
um zu staunen.
Nur du und ich sind hier, das ist was zählt.
Liebe fließt wie ein Wasserfall bunter Farben aus
und verwandelt uns.
Sie verändert uns in dein Bild, mit dem du uns geschaffen hast und das wir doch verloren haben.
Doch du lässt mich die Rebellion gegen dich beenden
und durch die Kraft der Vergebung zeigst du wieder,
was du in uns gelegt hast.
Jetzt sind wir hier am Horizont, der Lärm der Welt ist weit, über allem liegt das Lob und die Anbetung.
Doch du schickst mich nun zurück in diese Welt,
ihre Krisen, Kriege und Gottlosigkeit.
Denn noch viele Menschen sollen durch die Kraft der Liebe verwandelt werden und dein Bild in sich tragen.
Mein Vater, lass auch sie erleben, dass es mehr gibt über ihrem Horizont!
Lass auch sie verwandelt sein und lass sie fliegen überm Horizont!

© by Stefan Fröhlich    7. Oktober 2011


Wie ein Deich
Herr, du bist wie ein Deich,
der starke Sturmfluten abwehrt.
Du bist wie eine Burg,
die mächtig und erhaben ihren Feinden trotzt.
Deine Liebe ist wie ein weites Meer, das keine Grenzen kennt.
Deine Worte sind wie Blumen, die viele Beete schmücken.
Du bist wie ein sonniger Morgen und wie ein wunderschöner Sonnenuntergang.
Du bist wie eine Mühle, die lebenswichtiges Getreide klein mahlt.
Bei dir zählt nur das Herz und du nimmst jeden an,
der ehrlich und aufrichtig zu dir kommt.
Diese Bilder können nur ansatzweise zeigen, wie du bist und doch offenbaren sie Stück für Stück einen Teil deiner Herrlichkeit.

© by Stefan Fröhlich 16.08.2009, Aagtekerke, Walcheren


Ein Leuchtturm - Dein Wort steht fest
Herr, leuchte mir den Weg,
wie ein Leuchtturm Schiffen den Weg in den sicheren Hafen weist.
Zeig mir die Welt, wie du sie siehst,
lass sie mich mit deinen Augen sehen.
Klar, wie Wasser, sind deine Anweisungen,
ja dein Wort ist mir beständig Speise.
Dein Wort ist so haltbar wie Salz,
als es früher Nahrung konservierte,
und wie Sand am Meer sind deine Verheißungen, die sich erfüllen.
Wie eine Muschel an ihrer Muschelbank fest sitzt,
will ich in deinem Wort bleiben.
Ich halte mich fest an dir
und schenke dir mein Vertrauen,
denn nur dein Licht kann das Dunkel der Erde mir erhellen.
Nur du schenkst Freude und einen neuen Sinn.
Zu dir will ich Zuflucht suchen
und für immer bleiben.

© by Stefan Fröhlich
19.08.2009 Domburg, Halbinsel Walcheren, in der Nordsee

Sonne deiner Liebe
Über dem Meer da scheint die Sonne
und wirft ihre Strahlen auf den Strand.
Das Wasser schimmert türkisblau
und schwappt in Wellen an das Land.
Deine Größe, Herr, kennt keine Grenzen
und deine Liebe ist weiter als das Meer.
Vieles können wir nicht verstehen,
doch deine Gegenwart verlässt uns nie.
Lass diesen Urlaub unter deinem Segen stehen,
bewahre uns auf der Fahrt zurück.
Ich will staunen über deine Schöpfung,
von der Arbeit ruhen, dir die Ehre geben.
Nicht überall auf dieser Welt
gibt es friedliche Palmenstrände.
Lass Frieden und Hoffnung dort einkehren,
wo der Krieg herrscht.
Mauern sollen fallen
und Vergebung Beziehungen verändern.
Die Sonne deiner Liebe soll für diese Menschen aufgehen
und sie führen hin zu dir.

© by Stefan Fröhlich    26. Mai 2016   Sa Coma, Mallorca, am Strand

Der Fels, der mich trägt
Wenn die Wellen auch hochschlagen,
so kann es doch den Felsen nicht schrecken,
auf den ich mein Haus baue.
In Sturm und Wind hält Jesus stand,
der Herr,
der mein Fundament für alle Zeiten ist.
Was sollte mich schrecken,
wenn ich dich an meiner Seite weiß?
Wohin sollte ich mich wenden,
als an dich?
Es gibt eine beständige Leitung
nach oben in den Himmel,
die immer für mich offen ist.
Du hörst Gebet in allen Lagen des Lebens.
Mein Fels lass dich noch von anderen finden,
die ziellos im Ozean des Lebens treiben,
bevor sie schließlich kentern
und Haien zum Opfer fallen.
Dieser Fels trägt mich
in die Ewigkeit heim zu dir.

© by Stefan Fröhlich   29. Mai 2016   Sa Coma, Mallorca

Der Fels
(Jubiläumsgedicht)
Nichts ist unmöglich, dem der da glaubt,
wenn er dies im Namen Jesu tut.
Berge wanken, Klippen bröckeln,
Städte zerfallen und Reiche vergehen,
doch der Fels Jesus bleibt in Ewigkeit bestehen.
Er ist ein Fels, bei dem die Hilflosen Hilfe finden,
Ein Fels, wo gestresste Menschen Ruhe finden.
Ein Fels, an den sich viele klammern,
weil er niemanden im Stich lässt,
der ihm vertraut.
Er bringt Berge zum Einstürzen,
Gewaltherrscher zu Fall
und Menschen zur Umkehr.
Eroberer, Weltmächte, Ideologien
und Weltanschauungen kommen und gehen,
Doch eines Tages sind sie vergessen.
Allein Jesus bleibt.
Bei ihm bekommen Menschen neues Leben.
Bei ihm finden sie echten, tiefen Frieden.
Bei ihm finden sie Liebe, die sie so nötig brauchen.
Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte:
Und er ist alles, was wir brauchen.

© by Stefan Fröhlich Heimerzheim, 13. April

Wasser in der Wüste
Zeig mir den Weg durch die Wüste,
der über Berge und durch Täler führt.
Dürres Gras und nackte Felsen säumen diesen Weg aus dem Ödland.
Denn noch ist alles lebensfeindlich und kahl,
wenige Sträucher und verkrüppelte Bäume finden hier ein zuhause.
Doch es wird die Zeit kommen,
da werden Ströme lebendigen Wassers die Wüste durchfluten.
Überall wird neues Leben erwachen
und die Wüste zum Blühen bringen.
Blumenteppiche überziehen dann die Wegesränder;
Was vorher dürr war, steht nun im vollen Saft.
Man wird keine Wege mehr hinaus suchen,
sondern viele Menschen werden hineineilen,
um das Wunder zu bestaunen,
wenn in Erfüllung geht, was die Propheten vorhergesagt haben.
Die Wüste wird blühen.

© by Stefan Fröhlich


Die größte Kraft im Universum
Du hast die größte Kraft im Universum und bist die größte Macht der Welt, doch dein Interesse richtest du auf kleine und vergängliche Menschen.
Wir leben nur sehr kurz, so kurz wie ein Windhauch.
Kaum bläst er übers Land, flacht er schon wieder ab.
Trotzdem sind wir dir unheimlich wichtig und du willst uns gebrauchen deine großen Ziele zu verwirklichen.
Du bräuchtest uns nicht und doch erwählst du uns zu deinen Agenten.
 Wir können uns sicher sein, dass wir mehr wert sind, als die Erde und alle Planeten, denn für uns hast du den Himmel für eine Weile verlassen und bei uns gelebt.
Wir durften deine Herrlichkeit sehen und sie wird wieder auf die Erde zurückkehren.
Du bist die größte Kraft im Universum.
 
© by Stefan Fröhlich


König aller Welt
König aller Welt,
der du dir nicht zu schade warst,
dich klein zu machen wie ein Mensch.
Du bist unser König,
und tratest doch wie ein Diener auf.
Damit gabst du uns ein Beispiel,
was Größe wirklich ist.
Nicht die Könige dieser Erde,
finden vor dir Ansehen,
sondern Menschen,
die demütig dienen.
Du bist der größte aller Könige,
vor dir wird jedes Knie sich beugen
und doch dienst du uns
aus freiem Entschluss,
König aller Welt.
Dein Name sei gepriesen
vor allen Menschen
und alle Welt soll es hören,
dass du allein regierst.

© by Stefan Fröhlich 22. März 2015


Lobpreis
Lobet Gott, den mächtigen Herrscher, der von seinem Thron aus die Welt regiert.
Die ganze Natur soll ihn erheben, den Allmächtigen, den Ewigen, den Friedefürst, den einzigen und wahrhaftigen Gott.
Lobt ihn ihr schlanken Birken, ihr starken Eichen, ihr hohen Bambusgräser, ihr gigantischen Mammutbäume und ihr winzigen Gänseblümchen.
Blüht zu seiner Ehre anmutige Dahlien, edle Rosen, farbenfrohe Orchideen. Springt hoch zu seinem Lob, ihr flinken Gazellen, ihr kräftigen Kängurus und ihr kleinen Springmäuse.
Trompetet seinen Namen hinaus ihr Elefanten, am fernsten Polarkreis ehren ihn die Eisbären.
Zwitschert ein Loblied ihr winzigen Kolibris, ihr stolzen Rotkehlchen und ihr unscheinbare Buchfinken.
 Der anmutige Flug des Adlers zeugt von Gottes Macht und Stärke.
Erfreut die Welt mit euren bunten Farben, ihr Doktorfische, Salmler und Guppys.
Preist ihn ihr Völker, ihr Nationen und unterwerft euch seiner Macht.
 Lobt ihn ihr Menschen, Arme wie Reiche, Mächtige und Einflusslose, die Starken wie die Schwachen.
 Erhebt ihn und betet ihn an, Politiker wie Wähler, Ärzte und Patienten, Berühmte wie Unbekannte.
 Lobet ihn mit Posaunen, Harfen und Flöten, preist ihn mit Schlagzeug, Keyboard und E-Gitarren.
Die Sonne, der Mond und die Sterne verkünden seine Herrlichkeit, genauso wie das Meer, die Berge und die Ebenen.
 Ihr fernen Galaxien, Asteroiden und Kometen, seid ein Zeichen von Gottes Größe und Macht.
Alles was lebt soll sich erheben und Gott preisen, und die ganze Schöpfung soll in das Zeugnis einstimmen. So dass alles jubiliert und mit den Engeln dem König zur Ehre singt.
Dem Erhabenen, Lichtdurchflutetem, dem Herrlichen, Heiligen, unnahbar fernen und doch so nahen, dass er sich die Herzen der Menschen als Wohnung erwählt.
Eines Tages wird sich jedes Knie beugen und jede Zunge wird bekennen, dass er der Herr ist. Doch schon jetzt bekennt die Schöpfung ihren Schöpfer.
Geschrieben von dem Geschöpf Stefan Fröhlich am 21.01.2008

Worauf es ankommt

Dein Herz schlägt für uns, Gott.
Du, der du würdigere Geschöpfe geschaffen hast, als uns.
Doch es kommt bei dir vor allem darauf an,
dass man sich freiwillig für dich entscheidet.
Es geht nicht darum, dass man nur stur Gebote befolgt,
sondern bei dir kommt es auf das Herz an.
Obwohl unser Herz von Grund auf böse ist,
siehst du doch mehr in uns.
Das, was du in uns neu erweckst, ist die Gottesebenbildlichkeit.
So siehst du uns schon dann,
wenn kein menschliches Auge sie entdecken kann.
Ich danke dir, dass du zu uns stehst,
auch wenn wir nichts tun können,
 was aus uns kommt, um dir wohlzugefallen.
Nur was wir an Gaben von dir annehmen
und für andere weitergeben,
kann dir zu Ruhm und Ehre dienen.
Gott, Allmächtiger, o Adonai,
vor dir beuge ich armer Mensch meine Knie.

© by Stefan Fröhlich 10.06.2008, Heimerzheim

Loslassen
Gott allein schenkt Veränderung.
Er setzt auf uns.
Unser Vater lässt uns nicht los.
Er hat in uns angefangen das gute Werk
und wird es auch vollenden.
Unser Herr kommt bald.
Es gibt keine Zeit zu verlieren,
seine Werke zu tun
und für ihn zu leben.
Wir müssen loslassen und sie Ihm geben:
Unsere Vergangenheit,
unsere Gegenwart,
und unsere Zukunft.
Wir dürfen loslassen
was uns quält, zerstört und den Mut nimmt.
Wir müssen loslassen
was uns wichtiger ist als Gott, woran wir uns klammern.
Loslassen was wir nicht behalten können,
um das zu empfangen was wir nicht verlieren können.
Ohne loslassen geht’s nicht.
Dafür bekommen wir sehr viel mehr geschenkt.


Bilder
Mit welchen Worten kann ich dich beschreiben, Herr,
und wie kann ich ausdrücken, was du mir bedeutest?
Du bist wie eine Hafeneinfahrt,
die mich vor dem tobenden Sturm rettet,
ein Bootsführer,
der sein Boot an steilen Klippen vorbei steuert,
ein Wind, der in der Hitze Kühlung bringt,
eine Sonnencreme,
die mich vor den sengenden Strahlen der Sonne schützt.
Du bist wie ein See,
der das Trinkwasser einer ganzen Siedlung regelt,
und wie ein Baum in dessen Ästen die Vögel nisten.
Womit kann ich dich vergleichen Gott,
denn alle Bilder sind zu schwach,
um die Quelle des Lebens,
den Retter meiner Seele zu beschreiben.
Dennoch bringe ich meine Worte vor dich,
weil ich weiß, dass bei dir der Dank
und nicht die Vollkommenheit zählt.

© by Stefan Fröhlich 19.07.2007 bei Lagos, Portugal


Neue Horizonte

Bibione, 9 Juli 1999

Ich möchte Flügel haben wie ein Adler.
Ich möchte fliegen können wie ein Vogel
über Berge, Meer und Land.
Ich will die Welt von oben sehen,
nicht immer nur vom Erdboden aus.
Eine andere Sicht der Dinge bekommen;
sie nicht mehr nur einseitig sehen.
Ich will im Wasser wie ein Fisch schwimmen.
Ich will neue Dimensionen kennenlernen.
Bisher ungeahnte Möglichkeiten entdecken.
Nicht immer nur auf das Wasser herabsehen,
sondern auch hinabtauchen.
Sehen wie die Dinge wirklich stehen.
Mich nicht darüber erheben.
Ich will hohe Berge besteigen.
Mit Problemen fertig werden,
um nachher zu sehen,
dass sich die Mühe gelohnt hat.
Ich will mich an klaren Gebirgsbächen erfrischen,
mich an Gottes Wort laben.
Die Reinheit, Schönheit und mein Spiegelbild sehen.
Ich will ferne Inseln betreten,
die noch keiner vor mir gesehen hat,
außer der Schöpfer selbst.
Neue Wege begehen,
die noch keiner vor mir betreten hat.
Ich will klare Eiszapfen sehen,
in denen sich das hereinströmende Licht bricht.
Das Funkeln und Glitzern von Gottes Welt
mir nicht entgehen lassen.
Ich will den Schöpfer preisen für die
Schönheit der Natur.
Ich will den Schöpfer loben
der uns neue Horizonte öffnet.
Ich will lange Sandstrände betreten
und Israels Nachkommen zählen.
Ich will mit einer Weltraumkapsel
durchs All schweben und herausfinden
wie zahlreich sie geworden sind.
Ich danke Gott, dass er über den Dingen steht
und uns neue Horizonte erscheinen lassen kann.
 
© by Stefan Fröhlich


Träume
Ich träume zu fliegen.
Über Wälder, Berge und Meere zu schweben,
ferne Länder zu sehen.
Alles aus einer neuen Perspektive betrachten.
Ich möchte an klaren Gebirgsbächen mein Spiegelbild sehen
und herausfinden wer ich wirklich bin.
Wer bin ich?
An langen Sandstränden will ich zu mir finden
und ich möchte Gott für seine Herrlichkeit preisen.
Träume?
Wünsche?
Wunschträume?
Nein! Das muss nicht sein!
Gott kann geben, dass aus Träumen Wirklichkeit wird.
Aus Wunschträumen Realität.
Ihm sei Dank!

© by Stefan Fröhlich


Töpfer und Ton
Du, Herr, bist der Töpfer. Ich bin der Ton.
Forme mich so um, wie du mich haben möchtest.
Entferne von mir, was du nicht gebrauchen kannst
und zerschlage falsche Hoffnungen.
Bilde aus mir etwas, dass dir gefällt,
auch wenn mir dabei Zweifel kommen, ob es das Beste für mich ist.
Herr, du lässt mich in die Tiefe gehen, damit ich sehe wer ich bin,
doch du lässt mich nicht dort stehen und ziehst mich wieder zu dir hin.
Auch wenn es mir schwer fällt die Kontrolle über mein Leben abzugeben,
will ich es doch tun, weil du mich nicht fallen lässt.
Forme mich um, Herr, wie ein Töpfer den Ton.
 Amen.

© by Stefan Fröhlich

Gottes Reich wird sichtbar

Von Nebelschleiern verhangen sind die Berge.
Es ist finster.
Ihre Konturen sind noch nicht zu erkennen.

Dann geht die Sonne auf.
Sie vertreibt den Nebel.
Das Morgenrot hüllt die Berge in rotfarbenes Licht.
Gottes wunderbare Welt wird nun sichtbar.

Jetzt ist noch nichts zu erkennen, doch Gottes Reich ist schon da.
Nur sehen wir es noch nicht.
Bald aber wird uns Gottes Herrlichkeit offenbart werden.

© by Stefan Fröhlich


Scherben
Herr, du heilst die, deren Herzen zerbrochen sind.
Du kannst mit den Scherben eines Lebens viel mehr anfangen, als wir es je begreifen werden.
Du bist der einzige, der die Bruchteile wieder zusammenfügt und ihnen den Zweck gibt, für den sie bestimmt waren.
 Du machst aus den Scherben wieder ein Ganzes, Einheitliches.
Nein, du flickst sie nicht notdürftig zusammen.
Narben, sie bleiben zurück, doch sie können nicht das Kunstwerk verunzieren, das du selbst geschaffen hast.
Nur du kannst die Ganzheit wiederherstellen, die durch Schuld zerbrochen war.
Du nimmst jedes Stück nach dem anderen und fügst es ein, wohin es gehört.
Mögen manche auch nur die Scherben sehen, du siehst weiter; Siehst, was du daraus machen kannst: Ein Gefäß, das zu deiner Ehre dient, als Lob deines Namens, zum Gebrauch seines Zweckes, für das du es hergestellt hast.
© by Stefan Fröhlich


Du bist schön
 Sieh mal in den Spiegel und schau dich an:
 So wie du bist, hat dich Gott geschaffen.
Als du noch nicht geboren warst, dachte Gott an dich und freute sich auf den Tag, an dem du die Erde betreten würdest.
 Der Vater liebt dich, wie du bist, mit all deinen Problemzonen, die du an dir nicht magst.
„Du bist schön“, spricht er zu dir. „Ich habe dich so gemacht, wie du bist und ich habe mir etwas dabei gedacht.
Du bist ein Meisterstück aus meiner Hand, ich habe dich wundervoll geformt.
 Auch wenn du nicht vollkommen bist, so sollst du wissen, dass auf dieser Erde nichts vollkommen ist, erst in der Ewigkeit werde ich alles vollenden.
Sieh dich um und staune. Wenn du mein Meisterwerk sehen willst, schau in den Spiegel und sieh dich an.“
4. März 2007 © by Stefan Fröhlich


Hätte mein Herz Flügel
Wie ein Windhauch eine Rose umweht und ihren Duft zu mir herüber trägt.
Wie ein Veilchen, das den Frühling ankündigt und erste Sonnenstrahlen einen neuen Morgen.
Wie Regen das dürre Land sättigt und neu zum Erblühen bringt.
Wie ein Strauß Chrysanthemen Freude in das Gesicht eines Menschen zaubert: So bringen deine Worte deine Liebe in mein Leben.
Im Vergleich zu deiner Liebe sind alle Farben farblos und alle Worte nichtssagend.
 Hätte mein Herz Flügel, flöge es dir entgegen, doch weil es nicht fliegen kann, jauchzt es dir empor.
Noch kann ich dich nicht sehen, noch ist das was ich erkenne unklar und undeutlich.
 Doch ich spür schon jetzt deine Nähe, und deine Liebe trägt mich durch bis an den Tag, an dem ich dich persönlich sehen darf.
Dann erst wird alle Sehnsucht in mir gestillt sein, dann wird das volle Ausmaß deiner Liebe sichtbar werden.
© by Stefan Fröhlich


Die Insel
Du bist eine Insel im Meer der Verzweiflung;
 eine Rose, die ihren Duft gleich einer guten Nachricht verbreitet.
 Neue Hoffnung macht sich breit.
 Im Dunkel der Welt flackern Kerzen und deuten auf das größte Licht hin.
Ein Heer der Sterne sagt: Es ist nicht alles vorbei!
Der Morgen wird kommen und die Nacht vergehn.
Die Sonne wird das Land in helles Licht tauchen und die Blumen werden zu neuem Leben erwachen.
Roseninsel, 12. April 2004, Ostermontag © by Stefan Fröhlich


Auf den Morgen warten

Wenn die Sonne sinkt und die Erde küsst,
wenn der Mond aufgeht und den Horizont berührt,
dann verschmilzt der Tag mit der Nacht und die Vergangenheit mit der Gegenwart.
In der Zukunft graut der Morgen.
 
Das was kommt, wird das Dunkel erhellen,
doch es steht eine lange Nacht an, bevor das Licht den Sieg erringt.
Kälte steigt herauf und lässt den Wartenden frieren.
Alles was bleibt, ist die Verheißung auf das Kommende,
die Wärme, die der Tag verspricht und noch nachwirkt.
Denn niemand ist allein, der auf den Morgen wartet und ihn in seinem Herzen behält.
Die Sonne lässt den Mond erstrahlen, und spendet Licht,
auch wenn sie nicht zu sehen ist.
Doch der Morgen kommt und lässt sich nicht aufhalten.
Denn die Liebe hat den Sieg errungen und schon bald werden die ersten Strahlen ihn sichtbar verkündigen.
Wohl dem, der den Morgen erwartet und bereit ist, ins Licht zu treten.
 
© by Stefan Fröhlich 11. Oktober 2004


Kleine Zeichen
Eine Kerze in der Nacht,
für die Hoffnung angezündet,
Lichtzeichen im Nebel
dringen durch graue Schleier,
ein Richtungsweiser am Wegesrand
im weiten Niemandsland.
Kleine Zeichen in der Nacht
führen auf den richtigen Weg
und wer sie sieht, der freut sich,
doch auch viele laufen daran vorbei.
Sie suchen ihre Hoffnung in Illusionen nach einem besseren Leben, einem weltumspannenden Frieden und Vorstellungen von dem großen Glück.
Es sind die kleinen Zeichen,
die den Weg weisen
Eine Kerze wurde angezündet,
als Ausdruck der Hoffnung,
auf die Sonne,
die im nächsten Augenblick
hinter den Bergen aufgehen wird.

© by Stefan Fröhlich


  Frühling
Endlich ist der Frühling da,
die Sonne wagt sich wieder vor.
Mit ihren Strahlen wärmt sie die Erde
und weckt mit ihrem Licht
die Blumen wieder auf.
Eine Blütenpracht bricht sich Bahn,
überall sprießt frisches Gras.
Es ist das Werk eines Schöpfers,
das uns hier begrüßt.
Seine Kreativität kennt keine Grenzen.
Ihn will ich preisen für all seine Werke
und ihm für seine Güte danken.
Der Winter zieht dahin,
das Leben bleibt Sieger über den Tod.
Nicht das Graue trägt den Sieg davon,
sondern das Bunte und Farbige.
Der Frühling hat Einzug erhalten
und er verwandelt
die Landschaft in eine Welt der Wunder.

© by Stefan Fröhlich 16. März 2014

Beflügelnde Energie

Herr, ich bin erfüllt von deiner Gnade,
die du mir jeden Tag aufs Neue zeigst.
Es ist gewaltig, wie kunstvoll du die Welt gebildet hast.
Jede Blüte trägt den Stempel deiner Schönheit.
Du legst eine Energie in den Frühling hinein,
die vergeblich ihresgleichen sucht.
Du beflügelst mich und gibst mir neue Kraft.
Ich darf endlich aufatmen.
Die Natur tankt nach dem Winter auf
und legt alles in den Wachstumsprozess.
Ich darf mein Herz erfreuen, an der Wärme der Sonne,
an dem Zwitschern der Vögel
und an der filigranen Blütenpracht der Blumen.
Es jauchzen meine Sinne
und ich lenke meine Blicke neu auf dich,
den Schöpfer des Alls.
Frische und Leichtigkeit versprüht das Neujahr,
göttliche Energie wird sichtbar.
Ich falle auf meine Knie und danke dir, meinem Gott, dafür.

© by Stefan Fröhlich 15.03.2007 im Frühling


Lebensspendende Schöpferkraft
Das Frohe und Helle, bricht sich Bahn,
durch das Finstere,
das dem Menschen die freie Sicht verwehrt.
Blumen strecken ihre Köpfe aus zur Sonne;
Sie suchen das, was ihnen Leben und Wachstum spendet.
Wie Perlen in einer Kette aufgereiht,
sind die Augenblicke der Freude,
mit denen der Bildner der Erde seine Kinder beschenkt.
Er ist der Komponist, der in seinem Lied die Noten zusammenfügt, bis es zu einem Schmaus für die Ohren geworden ist.
Das Beste ist nicht gut genug für ihn,
den Schöpfer des Alls.
Die Frische, die er dem Frühling verleiht,
spendet eine Dimension des Neuanfangs.
Ein Hauch von Ewigkeit liegt in dem Augenblick des Betrachtens, des Sich-Fallenlassens in die Hand des Schöpfers, in der Hoffnung, die in den Frühlingsblumen verborgen liegt,
In dem Sich-Freuen an dem Bild des großen Malers,
der seine Kunstwerke bunt anpinselt,
liegt die Stärke verborgen.
Osterglocken, Krokusse, Hyazinthen, Tulpen und Schneeglöckchen sind ein Teil davon,
doch der Mensch ist das Meisterstück seines Urhebers.
Denn der Geber allen Lebens bricht überschäumender Lebensfreude Bahn.

© by Stefan Fröhlich 23.03.05/ Im Garten


Boten des Frühlings

Wenn die Knospen sprießen im zarten Grün,
die Frühlingsblumen erwachen,
gelbe, weiße, blaue und rote Farbmomente brechen sich Bahn.
Ja, da ist der Frühling wieder da.
Das Jahr ist jung und voller Elan.
Bienen bestäuben Blüten und summen fleißig umher.
Doch das größte Ereignis geschah vor fast 2000 Jahren,
als Gott selbst auf die Erde kam
und in Jesu Tod und Auferstehung
den Winter der Menschheit beendete.
So lasst uns Boten des Frühlings sein,
die in einer Welt der Zerstörung Hoffnung verkünden.
Das Böse wird nicht ewig währen.
Jesus will viele noch in sein Reich ziehen.
Lasst uns lebende Wegweiser sein,
wie Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen,
die auf den Retter Jesus weisen.

© by Stefan Fröhlich    17. März 2017, im Garten

Der Frühling ist in meinem Herzen
Du schenkst Freude an einem neuen Tag.

Die Luft wird wärmer, die Sonne scheint,
ein Zeichen dass der Winter vergeht.
Die Tage werden freundlicher,
das Grünen und Blühen steht bevor.
Ein Neuanfang ist im Anmarsch,
die Frische und Freude des Frühlings nahen.
Doch das Schönste daran ist:
 Du pflanzt mir den Frühling mitten ins Herz.
Es ist Frühling, selbst wenn im Herbst die Vegetation abstirbt.
Es ist Frühling, auch wenn die Tage grau und kalt sind.
Es ist Frühling, auch wenn der Regen strömt.
Es ist Frühling, auch wenn der Winter klirrt.
Es ist Frühling, selbst wenn es wieder schneit.
Es grünt und blüht in meinem Herzen vor deiner Liebe, Herr. Denn sie ist stärker und fester,
als die Liebe zu einer Frau je sein kann.
Die schönsten Blumen entstammen aus deiner Feder.
Du sprachst ein Wort und heiltest meine Seele vom langen Winter.
Jetzt kann kommen, was will,
ich lass dich nicht mehr los.
Ich behalte den Frühling bei mir,
er soll wachsen und reifen.
Nie wieder wird der Frühling von dem Winter in die Knie gezwungen.

© by Stefan Fröhlich 17.03.2005

Freudenschimmer
Du bist die Hoffnung meines Lebens,
bei dir suche ich nicht vergebens.
Hoffnung ist ein großer Freudenschimmer,
der die Welt anmalt in bunte Farben.
Was immer grau war,
erstrahlt in sattem Grün.
Hoffnung und Frühling sind zwei Geschwister.
Liebe weckt die Freude auf
und dunkle Gedanken ziehen von dannen.
Freudenfeuer, eitel Sonnenschein,
das Licht der Welt, das im Dunkeln leuchtet.
Da du, Jesus, in mir lebst,
darf ich mit Zuversicht hoffen.
Ich traue auf dich,
denn von dir kommt mir Hilfe.
Du leuchtest all meine Sünde fort,
wenn ich sie dir anvertrau.
In dir hat mein Leben Ziel und Sinn.
Die Hoffnung meines Lebens bist nur du.
Komm und mach alles neu,
dass Hoffnung diese Welt erfüllt.

© by Stefan Fröhlich 28. Februar 2016

Liebe
Liebe ist bereit zu warten,
auch wenn es sinnlos scheint.
Liebe ist geduldig,
auch wenn kein Nutzen daraus erscheinen mag.
Liebe fordert nie, gibt aber immer.
Selbst wenn sie strapaziert wird,
gibt sie nie auf.
Sie lässt niemanden fallen.
Liebe hält fest, wenn man zu fallen droht.
Die Liebe ist das Größte.
Gott ist die Liebe!

Hilf mir lieben
Mein Jesus, wie oft muss ich eingestehen,
wie wenig Liebe ich in mir fühle zu dir.
So viele Male drängen sich Dinge vor,
die an sich nicht böse sind,
aber dich zurücksetzen.
Herr, sei du stärker als die falschen Gedanken,
sei du stärker, als jeder Traum,
Wunsch und jede Fantasie.
Auf dich zu sehen ist all mein Leben.
Nur dich brauche ich auf meinem Weg.
Du bist die Liebe meines Lebens,
vergebens suche ich an einem anderen Ort.
Nimm fort, was mir wichtig ist, egal was.
Gib mir Leidenschaft, Freude und Liebe zu dir.
Deine Liebe rettet mich.
Deine Erlösung gibt mir alles.
Hilf, dass ich davon rede und nicht schweige.
Durch dich kann ich lieben.
Hilf mir lieben, du die Liebe meines Lebens.
Mein Herz füll’ mit dir.

© by Stefan Fröhlich 10. September 2016

Hinweis der Liebe
Du bist der Stern, der mir den Weg weist,
und ihn in der Dunkelheit erleuchtet.
Oft kann ich deine Nähe nicht spüren,
und dennoch bist du mir ganz nah.
Auch wenn Ängste mich ereilen und
den Blick sorgenvoll aufs Morgen lenken,
so verzweifle ich doch nicht:
Deine Liebe hält mich fest.
Welchen Halt hätte ich ohne dich?
Egal worauf ich außer dir noch setzte,
so wäre es doch immer das falsche Pferd.
Nur mit dir treffe ich in die Mitte der Zielscheibe;
Allein mit dir macht das Leben Sinn.
Du erhellst mein Blickfeld und zeigst mir Schritt für Schritt,
wohin ich gehen soll.
Lass mich wie ein Schneeglöckchen sein,
das inmitten von Verzweiflung und Not den Frühling ankündigt.
Du bringst Freude in mein Leben,
so will auch ich diese weitergeben
und sprudelnd vor Glück von deiner Liebe reden.
Du hast so viele Hinweise für deine Existenz gegeben,
doch das Kreuz ist der Beweis deiner Liebe.
Herr, lass auch mich ein Hinweis von dir sein!

© by Stefan Fröhlich

Aus Gnade

Herr, langsam nähere ich mich deinem Thron,
trete ins Licht deiner Herrlichkeit.
Arm, wie ich bin, komme ich zu dir.
Ich lege vor dir meinen Egoismus,
falschen Ehrgeiz und alle Ambitionen ab.
Nichts habe ich vor dir vorzuweisen,
ja rein gar nichts, womit ich dir gefallen könnte,
womit ich es verdient hätte dein Kind zu sein.
Doch dass ich hier stehen darf, ist ein Zeichen deiner Gnade.
Ich habe es nicht verdient, doch du vergabst mir meine Schuld
und sandtest für mich Jesus, deinen Sohn, in den Tod.
Ich hätte dort am Hügel Golgatha für meine Schuld sterben müssen.
Doch du, Jesus, gingst für mich dorthin.
Du ließest dich von meinesgleichen verspotten, anspucken, verhöhnen.
Du hättest jederzeit dem ein Ende machen können.
Doch du tatest es nicht
aus Liebe zu einer verlorenen Welt, für einen Menschen, wie mich.
Es gibt keine größere Liebe, als die,
dass jemand sein Leben gibt, für seine Freunde.
Du tastest dies, als ich noch zu seinen Feinden gehörte.
Du bist nun erhöht zur Rechten des Vaters
Und voller Dankbarkeit stehe ich hier in deiner Gegenwart
und bete an.

© by Stefan Fröhlich

Unverdient geliebt
Ich habe seine Liebe nicht verdient,
mit der er mich geliebt hat
und liebt
und immer lieben wird.
Rein gar nichts habe ich vorzuweisen,
mit nichts habe ich es verdient
und werde es auch nie verdienen können.
Nichts kann ich tun,
was seine Liebe vergrößern kann:
Er liebt mich so wie ich bin,
mit meinen Fehlern und Schwächen.
Er liebte mich bereits,
bevor ich von ihm wusste;
noch ehe er die Erde schuf
war seine Liebe für mich genauso groß,
wie sie heute ist.
Was für eine Liebe, als er sich auspeitschen,
verhöhnen und kreuzigen ließ:
Damit ich leben darf!
Es gibt nichts, was diese Liebe übertrifft,
sie ist immer gleich bleibend
und wenn ich falle, hebt er mich auf.
Wo gibt es einen Gott, wie ihn?
Welche Religion hat einen Gott,
der die Sünder liebt?
Er hat mich begnadigt;
durch seine Liebe darf ich leben.
Halleluja!

© by Stefan Fröhlich


Augen der Liebe
Gott gebe, dass ich dich niemals anders sehe,
als mit den Augen der Liebe.
Wir sind alle Menschen, fehlerhaft und schwach,
und dennoch geliebt und begabt, Liebe zu erwidern.
Denn die Liebe ist nicht blind und übersieht weder unsere Schwächen, Fehler und Nöte, noch geht sie darüber hinweg.
Doch sie sieht dahinter das Wunderbare, das „Noch nicht ganz Vollendete“, das Starke, trotz aller Schwachheiten, das Liebenswerte, trotz allem Versagen,
die Begabung hinter dem Unvollkommenen.
Du bist ein wunderbarer Mensch, der es wert ist,
geliebt zu werden, nicht aufgrund seiner Taten oder seines Aussehens,
sondern aufgrund seines bloßen Seins.
Und dennoch spiegelt dein Leben eine Menge über dich,
vor allem aber darüber, was Gott in dich investiert hat.
Gott gab dem Menschen Fähigkeiten
zu musizieren und zu malen, zu bauen und zu konstruieren,
zu dichten und zu singen, zu pflegen und zu bewahren,
zu trösten und zu helfen.
Dein Leben, wie es auch verlaufen sein mag,
trägt die Handschrift des Schöpfers.
Er hat dir einen wunderbaren Charakter geschenkt.
Unvollkommen zwar – so wie fast alles auf der Welt –
Und doch formbar, um im Leben zu reifen.
Und auch ich will versuchen zu sehen, wie Gott dich sieht.
Er gebe mir, dass ich dich niemals anders sehen werde,
als mit den Augen meiner Liebe zu dir.

© by Stefan Fröhlich 10. Dezember 2010

Du weißt
Unbegreiflich groß ist deine Liebe, Herr.
Du kennst mich
und trotzdem liebst du mich.
Du weißt wie schlecht ich bin
und hast dich für mich geopfert.
Du weißt, wie schwach und hilflos ich bin,
und machst mich gerade dann stark.
Durch den Glauben an dich kann ich Berge versetzen.
Ich bin für immer mit dir vereint,
nichts kann mich von dir trennen.
Du heiligst und reinigst mich,
und siehst mich nicht, wie ich bin,
sondern, wie ich einmal sein werde.
Du veränderst mein Herz und mein Denken
Und machst mich so, wie du mich haben möchtest.

©  by Stefan Fröhlich


Die Quelle
Es sprudelt eine Quelle aus Felsgestein
und tritt in den Bergen ans Licht der Welt.
Klein und unbedeutend ist sie,
niemand kümmert sich darum;
nur manchmal kommt ein müder Wanderer vorbei
und stillt an ihr seinen Durst.

Doch es bleibt nicht dabei:
Der Bach rauscht den Berg hinab ins Tal.
Andere Bäche münden in ihn, s
o dass er immer weiter anschwillt.
Als er das Flachland erreicht,
hat er die Größe eines Flusses erreicht.
Immer und immer mehr Bäche und Flüsse führen ihm Wasser zu;
ein großer Strom entsteht,
der die Wasserversorgung ganzer Großstädte regelt.
Schiffe und Lastkähne gebrauchen ihn,
um ihre Waren zu liefern;
Ja, gewaltige Tonnen Gewicht werden auf ihm transportiert.
Und dann mündet er in einem riesigen Ozean,
der die menschlichen Vorstellungskräfte sprengt.

Der Anfang des Reiches Gottes scheint gering.
Doch das Ende wird gigantisch sein.
Viele Menschen leben von der Quelle,
egal wie unbedeutend sie zu sein scheint.
Doch was niemand je gedacht hätte, wird geschehn:
Einmal wird das volle Ausmaß Gottes Reiches für alle sichtbar werden.
Wohl dem, der jetzt schon daran glaubt!

© by Stefan Fröhlich


Dein Herzschlag
Tief in meinem Herzen quillt die Sehnsucht nach dir, Jesus.
Bei dir zu sein, in deiner Gegenwart,
ist das Schönste das ein Mensch je erleben kann.
So rein wie Kristall
wäschst du mich von meiner Schuld.
Du, der du mein Herr und Erlöser bist,
öffne mein Herz.
Öffne die Schleusen, die das Wasser des Lebens zurückhalten
und gieß es aus über mein Leben.
Lass die Nacht nicht siegen
und gib der Düsterkeit keinen Raum.
Die Sonne soll durch mein Leben strahlen
und es mit ihrer Wärme füllen.
Breche Barrieren der Furcht und der Angst,
spende den Frieden, den nur du verleihst.
Ja, Herr, zieh mich nah an dein Herz,
tiefer und fester zu dir.
Lass deine Gegenwart, trotz meiner Fehler,
nie von mir weichen.
Mein Jesus, lass mich deinen Herzschlag spüren.



Was du für mich bist
Du bist der Spiegel, in den ich schaue,
der mir zeigt, wie ich wirklich bin.
Du bist das Wasser aus den Bergen,
das mir den Schmutz von der Seele wäscht.
Du bist das scharfe, zweischneidige Schwert,
das menschliches von göttlichem trennt
und du bist wie ein gutes Pferd,
das seinen Reiter sicher ins Ziel trägt.
Jesus, du kennst die Gedanken meines Herzens
und weißt wie schlecht ich bin.
Reinige mich und mach dir wohlgefällig, Herr.
Bringe die Saiten meines Herzens zum Klingen.
Spiele darauf die schönsten Liebeslieder,
dass die Welt es hören kann.
Mein Jesus, stelle mich nicht in die Abstellkammer,
sondern lass mich ein Zeugnis des lebendigen Gottes sein.
Gebrauche dein Instrument,
als Ausdruck deiner Liebe zu den Menschen.

© by Stefan Fröhlich


Wohin du gehst
Herr, mein Leben ist in deiner Hand.
Wohin du gehst, will ich auch gehen.
Wo du stehst, will ich auch stehen.
Wohin du mich sendest, will ich mich auch senden lassen.
Denn du hast mit meinem Leben einen Plan,
den du zu seiner Vollendung bringst.
In dir ist die Erfüllung meines Lebens;
Ich halte fest an dir.
Durch alle schweren Zeiten begleitest du mich sicher
an deiner starken Hand.
Ich wanke nicht,
auch wenn die Erde zittert,
denn du bist bei mir.
Führe mich mein Gott und leite mich.
Ich gehöre zu dir und ich will dort sein,
wo du mich haben willst.

© by Stefan Fröhlich 09.04.2006

Anbetung
Voller Ehrfurcht im Herzen stehen wir hier
und beten dich an, Herr.
Wir können diene Nähe spüren,
und deine Gegenwart füllt den Raum aus.
Nichts können wir dir bringen, als unsere Herzen.
Was du möchtest ist nicht Geld oder Gold
oder irgendwelche Schätze,
sondern ein Herz, das ehrlich und aufrichtig nach dir fragt.
Du willst unser ganzes Leben,
du gibst dich nicht mit Teilen davon zufrieden.
Ein Leben kann nur dann erfüllt sein,
wenn es dir ganz und gar gehört.
Herr, fülle uns ganz aus.
Mit ganzem Herzen wollen wir dich anbeten,
denn du hast alles für uns gegeben.
Dein Herz war nicht geteilt,
sonst wärst du nicht für uns gestorben!
Sonst könnten wir dich überhaupt nicht anbeten!
Wir brauchen dich! Wohin sollten wir sonst gehen,
als in deine Arme, die geöffnet auf uns warten?
Deshalb beten wir dich an, in Liedern und Gedichten.
Wir wollen dir unser Leben, als Anbetung dir geben.
Amen

Wahre Anbetung
Ich gebe dir mein Leben, Gott;
Es soll dir als Anbetung dienen.
Keine Worte, weder Lieder, noch Poesie genügen,
um dich in gebührender Form zu preisen.
Keine Predigten allein geben dir die Ehre,
die dir zusteht,
keine wohlformulierten Gebete können bei dir Wohlgefallen finden.
Doch ein Herz, das ehrlich und aufrichtig nach dir fragt,
ein Knie, das sich vor dir beugt,
ein Kopf, der sich neigt; und etwas Höheres als sein Hirn akzeptiert,
Hände, die Gottes Werke in der Welt wirken, und ein Organismus,
der seinen Schöpfer mit allem, was er hat, dient:
Das ist das, was dir gefällt.
Du willst mein Leben voll und ganz
und ich gebe dir mein Herz und mein Hirn,
die Zentren meines Denkens und meines Fühlens
und reiche sie dir kniend vor deinem Thron als Anbetung.
Ich will dich anbeten in Wahrheit und im Geist.

© by Stefan Fröhlich am 03.06.2007

Aus dem Staub gezogen
Im Straßenstaub hockte ich und sah keinen Ausweg mehr.
Ich besaß nichts, hatte keine Hoffnung, war arm und blind.
Da hast du dich mir zugewandt.
Du hast dich zu mir herabgebeugt
und mich aus dem Staub gezogen.
Dabei hast du dir sogar deine Kleider schmutzig gemacht.
Du hast mich auf deinen Armen getragen
und auf eigene Beine gestellt.
Du brachtest mich ins Haus deines Vaters
und kleidetest mich in kostbare Gewänder.
Du gabst mir das Augenlicht, so kann ich mich an deiner wunderschönen Welt erfreuen.
Du hast mich an deinen Tisch gesetzt und mir meine leeren Hände mit deinen Gaben gefüllt.
Ich bin mit neuer Hoffnung erfüllt,
weil du dich mir barmherzig erwiesen hast.
Ich hatte nichts, du hast mir alles gegeben.
Ich musste nur meine Hände aufhalten, um das alles anzunehmen, was du mir geben wolltest.
Jesus, ich will nicht vergessen, wo du mich herausgezogen
und was du mir alles geschenkt hast.

© by Stefan Fröhlich

Im Schutz deiner Flügel
Danke Herr,
dass ich unter dem Schutz deiner Flügel bleiben darf.
Du hast deine Engel ausgesandt,
dass sie mich schützen.
Danke, dass ich dir soviel wert bin,
denn du hast mich gerettet aus den Klauen des Todes
und mir das Leben neu geschenkt.
Ich darf dir weiterhin dienen
und dir die Ehre geben.
Nie werde ich ermessen können,
wie du mich umsorgst
und wie du mich täglich bewahrst.
Du hast noch Pläne mit mir
und willst sie auch ausführen.
Dafür danke ich dir.
Wenn ich sehe, wie undankbar ich oft bin,
erfüllt es mich mit Trauer.
Doch deine Treue ist groß und reicht ewig.
Sie ist so wie die Sonne,
die beständig brennt und nicht erlischt.

© by Stefan Fröhlich  18.08.07, 9 Tage nach einem Unfall

Zweite Chance
Danke Jesus,
für das Wunder,
dass ich noch am Leben bin.
Du hast mich vor dem Ertrinken gerettet
damals in Portugal
und mir in aussichtsloser Lage die Kraft gegeben
das rettende Floß zu erreichen.
Und zwei Wochen später am selben Wochentag
hast du mich bei dem Autounfall ebenso bewahrt.
Danke für deine Treue,
Danke für deine Liebe.
Danke, dass du mir mehr vertraust,
als ich selbst Vertrauen habe.
Nimm mein ganzes Leben hin,
es soll dir ganz gehören.
Du hast es nicht verschont,
damit ich für mich lebe,
sondern dass ich dir ganz diene.
Danke, dass du trotz all meiner Krisen
mich nicht fallen gelassen hast.
Danke, dass du mich auch jetzt gebrauchen willst.
Danke für den Schutz deiner Engel.
Danke für die zweite Chance,
Danke für das zweite Leben.
Danke, dass ich bei dir sicher bin,
bis ich zu dir eingehe in die Ewigkeit.

© by Stefan Fröhlich 26.07.2017
10 Jahre nach dem Portugal-Einsatz

Gottesfurcht
Die Gottesfurcht ist eine Quelle.
Aus ihr sprudelt das Leben.
Alle Weisheit, die wirklich zählt,
beginnt damit zu erkennen,
dass Gott über alles regiert
und als Reaktion darauf ihn zu ehren.
Denn sie bedeutet keine Angst vor Gott,
sondern ihn und seinen Willen zu respektieren.
Ja, Gott ist heilig und völlig rein.
Wir, Menschen sind Sünder
und können nicht zu ihm gelangen.
Doch Gottes Barmherzigkeit fand eine Möglichkeit um uns zu retten.
Weil Jesus starb, findet jeder Vergebung,
der sie von ihm annimmt.
Es gibt so viele Gründe um gottesfürchtig zu sein und Gott mit diesem Lebensstil zu ehren.
Ihn mit Stimme, Herz und Leben anzubeten und ihm zu dienen:
Das ist der Grund warum wir leben.
Denn die Gottesfurcht ist eine Quelle,
aus der das Leben entspringt
und alle Weisheit beginnt damit
Gott zu fürchten.

© by Stefan Fröhlich


Die Welle
Jesus ist unser Mittelpunkt.
Wir vertrauen ihm.
Gemeinsam sind wir stark;
Gott lässt uns zusammenwachsen.
Gemeinsam beten wir Gott an;
Wir sind eins in ihm.
Wir haben nur ein Leben:
Nicht um die Sau rauszulassen,
sondern um es ihm zu geben.
Die Welle rollt;
Sie schwappt über.
Sie ist nicht mehr aufzuhalten.
Gott treibt sie voran;
er tut es durch uns.
Ein Wassertropfen kann wenig ausrichten,
aber die Welle hat Kraft.
Sie kann massives Gestein zersetzen;
die Welt für Christus erobern.


Gottes Reich wird sichtbar
Von Nebelschleiern verhangen sind die Berge.
Es ist finster.
Ihre Konturen sind noch nicht zu erkennen.
Dann geht die Sonne auf.
Sie vertreibt den Nebel.
Das Morgenrot hüllt die Berge in rotfarbenes Licht.
Gottes wunderbare Welt wird nun sichtbar.
Jetzt ist noch nichts zu erkennen, doch Gottes Reich ist schon da.
Nur sehen wir es noch nicht.
Bald aber wird uns Gottes Herrlichkeit offenbart werden.

Gott bewirkt Großes
Gottes Plan ist es in uns zu wirken.
Er will mit uns Großes erreichen.
Doch müssen wir ihm auch dazu Raum in uns geben.
Seine Pläne sind oft anders, als wir es erwarten.
Aber wenn er handelt, dann immer größer und fantastischer, als wir es uns vorstellen können.
Der Vater lässt uns nicht im Stich.
Wenn wir gemeinsam beten, wird er uns erhören.
Er gibt uns, was wir benötigen
und verändert uns, so wie er uns haben will.
Wenn wir uns von ihm gebrauchen lassen, als Werkzeug in seiner Hand, werden wir durch ihn große Taten vollbringen!

Auf Gott ist Verlass
Was immer wir auch tun werden,
Gott wird mit uns sein!
Er wird wirken und uns
staunen lassen, wie groß er ist.
Wenn wir uns ihm zur Verfügung stellen, wird er uns gebrauchen.
Wir brauchen keine Angst zu haben: Gott kämpft für uns.
Unser Herr wird uns vor Angriffen des Feindes schützen.
Gottes Macht ist unendlich groß!
Wir können uns auf ihn verlassen:
Auf unseren Gott.

Gottes Liebe
Er suchte Gemeinschaft mit uns Menschen,
Er hatte uns geschaffen,
doch wir machten uns selbstständig
und kümmerten uns nicht um ihn.
Dabei liebte er uns so sehr,
dass er das Liebste was er hatte, seinen Sohn, aufgab,
damit der für uns starb
und unsere Schuld vergab.
Gott will eine Liebesbeziehung zu uns.
Doch wir müssen auch ja zu ihm sagen,
weil Gott ja zu uns sagte.
Wenn wir Gottes Liebe erwidern
und uns ihm überlassen,
sind wir die glücklichsten Menschen der Welt.
Seine Liebe macht uns frei.


Gemeinschaft
Gemeinsam reden, gemeinsam beten, gemeinsam singen und gemeinsam Gott loben. Gemeinschaft untereinander und Gemeinschaft mit Gott. Das ist es, was Gott möchte.
Gott wollte Gemeinschaft mit uns Menschen, doch wir haben sie zerstört.
Aber Jesus, Gottes Sohn, hat sie durch seinen Tod wieder hergestellt, so dass jeder der sich unter seine Abhängigkeit begibt, wieder Gemeinschaft mit ihm haben kann.
Wo Menschen Gemeinschaft mit Gott haben, werden sie auch Gemeinschaft untereinander haben.
Sie werden füreinander da sein, die Not und Probleme der anderen zu verstehen versuchen und füreinander beten.

Gott heilt Wunden, die Menschen einander geschlagen haben. Er hilft zu vergeben, wo man sich gegenseitig wehgetan hat.
Er richtet Gemeinschaft unter Menschen auf.
Weil er uns liebt, dürfen wir auch andere lieben!

© by Stefan Fröhlich

Gemeinschaft mit Gott
Wir werden ruhig und konzentrieren uns ganz auf Gott.
Den Sorgen und dem Alltag kehren wir den Rücken zu,
um ihn durch Lieder und Gebete zu preisen.
Alles was Gott am Wirken stören könnte,
geben wir ihm im Gebet ab.
Wir hören auf das, was Gott uns durch andere sagt
und richten unser Leben neu nach ihm aus.
Gemeinschaft mit Gott haben,
die Liebesbeziehung pflegen.
Gott kümmert sich um uns,
obwohl er im Himmel ist,
und wir auf der Erde sind.
Es ist wunderbar solche Gemeinschaft erleben zu dürfen.
Gemeinschaft mit dem Schöpfer der Welt.

© by Stefan Fröhlich

Freundschaft

Ich weiß genau, dass ich in deiner Hand geborgen bin und getrost weitergehen darf.
Denn du kennst meinen Weg
und lenkst meine Schritte,
so dass ich nicht stürzen werde.
Ich richte meinen Blick fest auf dich,
der mir Halt gibt
und mich durch dunkle Täler führt.
Nicht auf mich und meine Kraft vertraue ich,
denn ohne dich bin ich schwach und ohne Hoffnung.
Ich kenne den, der mich stark macht
und ihm übergebe ich die Führung.
Quälende Sorgen haben bei mir nicht das Sagen.
Jesus ist immer noch Herr über Freude und echten Humor.
Mit ihm gehe ich über Höhen
und erlebe Zeiten, wo das Glück überströmt.
Auch wenn nicht viel auf dieser Erde von Dauer ist,
weiß ich, was zählt:
Es ist die Freundschaft zu Jesus.

© by Stefan Fröhlich

Gehorsam
Er war gehorsam.
Jesus Christus war seinem Vater gehorsam.
Gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
Er starb für uns.
Wir müssen ihm gehorsam sein!
Er hat alles gegeben aus Gehorsam seinem Vater gegenüber.
Er hat uns erlöst.
Sind wir bereit, das zu tun, was Gott durch uns bewegen möchte
und dort hinzugehen, wo Gott uns haben will?
Gott fordert von uns Gehorsam!
Aber gebraucht uns nicht nur, er gibt uns auch was wir brauchen, wenn wir ihm gehorchen.
Und er wird uns reich belohnen.

Zukunft
Es gibt eine Zukunft.
Egal wie grau oder hoffnungslos das Leben zu sein scheint.
Hoffnung. Gott hat uns Hoffnung gegeben.
Wir haben eine Zukunft auch nach dem Tod.
Wir haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen,
wenn wir uns Gott ganz anvertrauen.
Zukunft. Herrliche Aussichten.
Einmal bei Gott im Himmel sein,
mit einer riesigen Schar anderer Christen.
Was für eine Zukunftsperspektive.
Was ist das Leid dieser Zeit,
verglichen mit einer Ewigkeit bei Gott?
Wir haben sie.
Wir haben eine Zukunft.

Nur er allein
Jesus allein kann mein Leben ausfüllen.
Nichts und niemand, außer ihm kann das tun, was er für mich getan hat.
Nichts und niemand schenkt mir innere Geborgenheit, Freude und Liebe, so wie er.
Er soll die Nummer Eins in meinem Leben sein.
Nichts hat Wert, worauf ich meine Hoffnung setze, außer ihm.
Nichts hat Ewigkeitswert, außer dem, was ich für ihn tun darf.
Selbst wenn ich falle: Tiefer als in seinen Arm kann ich nicht fallen.
Jeden Morgen neu zeigt er mir seine Güte.
IHM, dem Schöpfer der Welt, Herrscher des Universums,
 König aller Könige ist an mir gelegen.
ER will dass es mir gutgeht und tauscht meine Leere gegen seine Fülle ein.
Er kennt meine Traurigkeit und gibt mir Freude.
Ich darf mit ihm reden, eine persönliche Beziehung mit ihm haben.
Halleluja!

 
© by Stefan Fröhlich

Kraft Gottes
Jesus. Nichts ist ihm unmöglich!
In ihm ist Kraft!
Kraft, die vor nichts und niemand zurückschreckt.
Kraft, die Veränderung schafft, Wunden heilt, neues Leben schenkt.
Eine Kraft die Menschen zur Umkehr bringt,
die ihm bisher feindlich gesonnen waren.
Eine Kraft, die uns bewahrt, uns schützt, uns hilft.
Die uns aufrichtet, wenn wir am Boden liegen,
uns fähig macht am Ball zu bleiben.
Diese Kraft, die Gott uns schenken will,
hilft uns ihm immer ähnlicher zu werden.
Wir müssen sie nur in Anspruch nehmen!

10. Februar, Ettelscheid    
© by Stefan Fröhlich

Verheißungen
Wellen rauschen, Grashalme biegen sich im Wind.
Jedes Lebewesen, jedes Element trägt Gottes Handschrift.
Jeder Vogel, jede Blume ist ein Beweis Gottes Allmacht.
Der sternenübersäte Nachthimmel lädt zum Staunen ein.
Was für ein Schöpfer, der Milliarden von ihnen schuf!
Wenn Menschen schweigen, werden Steine schreien!!
Gott hält seine Verheißungen ein.
Kein Versprechen, das er nicht einlöst.
Kein Vertrauen, das er enttäuscht.
Er weiß was dich bewegt;
er kennt dich so, wie kein anderer.
Gott weiß einen Ausweg, wo du verzweifelst.
Ehe du zu ihm rufst, hat er dich erhört.
Setze dein ganzes Vertrauen in ihn!!!

Bruinisse, 6. Oktober
© by Stefan Fröhlich

Treue

Ich will dir treu sein Gott.
Aber alleine schaffe ich es nicht.
Schenke mir Mut, Kraft und Zuversicht.
Du warst und bist treu.
Danke dafür
und Herr gib,
dass ich auch treu zu dir sein kann.
Trotz allem was schief ging,
ist deine Liebe größer als das größte Unrecht.
Denn deine Treue besteht für immer.
Danke.

Vermutlich April 2000

Fülle
Alle Fülle ist in ihm.
Alles was gut ist, kommt von Gott.
Er ist gut zu uns.
Ihm ist es zu verdanken,
dass es mit uns noch nicht aus ist.
Ihm gebührt die Ehre in Ewigkeit.
Dem Gotteslamm auf dem Thron.
Er ist Herr für alle Zeiten.
Herr der Herren, Gott über alle Götter.
Er regiert.
Sein Thron steht fest.
In Herrlichkeit.

vermutlich Mai/Juni 2000

Alles in Jesus
Leben, Freude, Friede, Liebe, Hoffnung: Jesus.
Ich will leben.
Ich will Freude.
Ich will Frieden.
Ich will Liebe.
Ich will Hoffnung.
Ich brauche Jesus.

Die Welt braucht Freude.
Die Welt braucht Frieden.
Die Welt braucht Liebe.
Die Welt braucht Hoffnung.
Sie braucht Jesus.

Wir wollen leben, brauchen Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung.
Wir brauchen Jesus.

Jesus gibt Leben.
Jesus gibt Freude.
Jesus gibt Frieden.
Jesus gibt Liebe.
Jesus gibt Hoffnung.
Jesus gab sein Leben für uns hin.

Wir leben in ihm.
In ihm haben wir Freude.
In ihm haben wir Frieden.
In ihm haben wir Liebe.
In ihm haben wir Hoffnung.
In Jesus haben wir alles.

 © by Stefan Fröhlich


Gedicht der Freude
Wenn ich auf deine Werke achte,
und mein Vertrauen auf dich setze,
dann strömt meine Freude über aus der Quelle meines Herzens.
Dann jubelt die Natur, weil sie dich den Schöpfer kennt,
und weiß, wie du sie am Leben erhältst.
Die Vögel loben dich mit ihren Stimmen,
sie zwitschern von deiner Gnade
und ich will mit einstimmen in den Lobpreis dir zur Ehre.
Alle Welt und alle Kreatur soll dich loben, Herr,
denn so gnädig und barmherzig bist nur du.
Die Hunde sollen bellen und die Katzen miauen,
die Pferde wiehern, die Elefanten trompeten, die Schweine grunzen; die Löwen laut brüllen und die Fische blubbern,
zur Ehre deines Namens
Alle Bäume und alle Blumen strecken ihre Äste, Zweige, Blätter aus zu dir,
denn sie brauchen den Regen und die Sonne,
die du ihnen sendest.
Und mein Herz ruft nach dir,
nach deiner Gemeinschaft und nach deiner Liebe,
die du mir täglich zukommen lässt.
Nichts auf dieser Welt kann geben,
wie du gibst.
Was du gibst,
kann mir niemand auch nur annähernd geben.
Meine Sehnsucht richtet sich auf dich,
denn du beschwingst mein Herz
und lässt es tanzen vor lauter Freude.
Du gibst mir Fülle im Überfluss;
ich tanke auf an deiner Gnade.
An dir erfreue ich mich jeden Tag aufs Neue,
und deine Werke will ich niemals mehr vergessen.
Mein Herr und mein Gott, dir allein gebührt die Ehre und das Lob und ich bringe sie vor dich für alle Zeit bis hinein in die Ewigkeit.

© by Stefan Fröhlich

Gott ist gut
Ich bringe dir Anbetung, Lob und Dank.
Voller Ehrfurcht stehe ich vor deinem Thron.
Alles liegt vor dir offen da:
Jede Sünde, jede Verfehlung
und doch liebst du mich nach wie vor.
Kompromisslos, ehrlich, ohne Bedingungen.
Du vergibst und gedenkst der Sünden nie wieder.
Wenn ich dein Wirken sehe, frage ich:
Wo ist solch ein Gott, so wie du?
Allmächtig, wahrhaftig, barmherzig, treu und gnädig bist du.
Du greifst ein, wenn ich müde, entmutigt und zerschlagen bin.
Du richtest mich auf.
Du bist gut!
Halleluja!

Kempen, 28. August


Dienst
Jesus hat am Kreuz sein Leben für uns gegeben.
Damit wir Leben haben dürfen, gab er seines hin.
Alles, was wir wirklich brauchen, bekommen wir von ihm geschenkt.
Er gab alles und gibt es heute noch immer.
Was geben wir für ihn?
Gott hat jedem Einzelnen Gaben gegeben.
Ob als Sänger oder Prediger;
ob im musikalischen Bereich,
oder in der Seelsorge,
in der Tontechnik,
oder im Dekorationsteam:
Es gibt so viele verschiedene Gaben.
Und jeder hat Gaben bekommen!
Wir müssen nur herausfinden,
welche wir haben
und beginnen, sie einzusetzen.


Reich beschenkt!
Blühende Gärten.
Großer Farbenreichtum.
So bunt sind die Gaben,
so schillernd, wie Schmetterlinge in der Sonne,
die Gott uns gegeben hat.
Wie wagt es sich da jemand zu behaupten
seine Gabe sei minderwertig,
oder nur untergeordnet.
Gott verteilt keine minderwertigen Gaben!
Sie sind alle wichtig!
Gott hat uns reich beschenkt.
Seien wir dankbar
und dienen ihm von ganzem Herzen
mit den von ihm erhaltenen Gaben.

Dankgebet
Danke, Herr, für deine Gaben.
Du gibst uns reichlich,
das was wir haben.
Du beschenkst uns mit deiner Güte,
jeden Morgen neu führ sie uns zu Gemüte,
Du erfrischst den Geist immer wieder aufs Neue.
Wir danken dir für deine Treue.
Mit allem Nötigen hast du uns beschenkt
und unsere Zukunft wird von dir gelenkt.
Geht es auch vielen Menschen auf der Welt schlecht,
du kümmerst dich um uns recht.
Unsere Sorgen, Nöte und Probleme sind dir nicht egal,
du nimmst sie von jedem Menschen ohne Zahl.
Herr, lass uns dankbar auf dich sehen,
denn alle Sorgen und Nöte werden vergehen.

© by Stefan Fröhlich


Puzzlestücke
Alles Wissen über dich, Herr, ist wie Puzzlestücke von denen uns die meisten noch fehlen.
Und wenn wir jeden Tag unseres Lebens 100 neue Teile dazubekämen, so hätten wir am Ende unseres Lebens noch nicht einmal die Hälfte zusammen.
Gott, du bist so groß.
Tausend Gedichte können deine Herrlichkeit und Größe nicht in Worte fassen
und eben so viele Lieder reichen nicht aus, um deine Liebe zu uns zu beschreiben.
Wir können nur Bruchstücke erkennen wie du bist, Herr.
Aber wenn wir im Himmel angekommen sind, wird das Bild von dir endlich vollständig sein.

Investition in Kinder

Gott hat seine volle Liebe und Kreativität in jedes Kind dieser Welt gelegt.
Es ist geformt nach seinem Bild und wunderbar erschaffen.
Kinder sind die Zukunft dieser Welt.
Wir können es uns aussuchen, wie die Welt von morgen aussehen wird.
So wie man sie erzieht, so werden sie auch ihr Leben führen.
Kinder sind wichtig, denn die Zukunft dieser Welt hängt von ihnen ab.
Ob groß oder klein, Mädchen oder Junge; ob dick oder dünn, Gott liebt alle gleich.
Sät keinen Hass, sondern Liebe!
Was wir in sie investieren, werden wir zurückbekommen!
Sie können zu verantwortlichen, moralischen Menschen reifen,
die mit Gott leben,
oder die ihn in Zukunft ablehnen
und in die Irre gehen.
Wann werden die Menschen einsehen, dass Hasspredigten, noch mehr Hass hervorrufen und wer Gewalt ausübt, sie selbst empfängt?
Doch wer Liebe in die Herzen von Kindern pflanzt, wird erleben können, wie ein Baum wächst, der vielen Menschen Nahrung spendet.

© by Stefan Fröhlich


Schenk mir ein Lächeln
Schenk mir ein Lächeln
in dieser kalten, lieblosen Welt.
Schenk mir ein Lächeln,
denn Tränen werden auf dieser Welt schon genug geweint.
Schenk mir ein Lächeln,
es wird dir nicht zum Schaden dienen.
Schenk mir ein Lächeln,
als Geschenk aus deinem Herzen.
Schenk mir ein Lächeln,
das ist mehr wert als tausend Worte.
Schenk mir ein Lächeln,
denn das ist angenehmer als der Duft von tausend Rosen.
Schenk mir ein Lächeln,
süßer als Honig, heller als der Schnee.
Schenk mir ein Lächeln,
lass mich es weitergeben.
Schenk mir ein Lächeln,
denn es tut so gut andere damit zu erfreuen.
Schenk mir ein Lächeln
und stecke tausend andere Menschen mit an.
Schenk mir ein Lächeln,
verwandle Blau in Rot und Kalt in Heiß.
Schenk mir ein Lächeln,
denn dann öffnet sich der Himmel für mich
und du wirst es tausendfach zurückerhalten.
Schenk mir ein Lächeln.

© by Stefan Fröhlich

Gott ist mein Schutz

Herr, zu dir darf ich so kommen wie ich bin,
mit meinen Fehlern, meinen Schwächen und meinem Versagen.
Ich bin bei dir geborgen.
Wie ein Küken unter dem Federkleid der Henne,
wachst du über mir.
Du bist mein Schutz.
Wenn mir Gefahr droht, wehrst du sie ab.
Du bist ein Beschützer vor den listigen Anschlägen des Satans;
An deinem Schutzschild prallen alle feurigen Pfeile ab.
Du lässt mich teilhaben
an der Verkündigung der Botschaft des Friedens,
die alle Menschen hören sollen.
Du bist mein Herr und mein Erlöser,
du hast mich befreit von meiner Schuld.
Als Erster bist du auferstanden
und du wirst am Ende der Zeit alle Gläubigen erwecken.
Ich weiß: Es hat einen Sinn auf das Ziel zuzuleben.

© by Stefan Fröhlich


Gottes Kind

Ich schaue auf zu dir, mein Gott.
Du bist groß und allmächtig.
Am Nachthimmel sehe ich Sterne.
Millionen und gar Milliarden Beweise deiner Macht.
Ich sehe, wie weise du die Naturgesetze geschaffen hast.

Und wenn ich mich anschaue
sehe ich deine Güte und Gnade.
Denn wer bin ich schon?
Doch nur ein Sünder.
Und doch hast du mich erlöst
und zu deinem Kind gemacht.
Danke dafür!
Amen


Es wird kein Traum mehr bleiben
Du siehst die Zukunft und die Vergangenheit,
das Heute und das Morgen.
Was bei uns noch im Dunkeln liegt,
ist bei dir bereits in helles Licht gehüllt.
Deshalb führen meine zukünftigen Fußspuren auch nicht ins Ungewisse.
Sie führen in eine ewige Zukunft bei dir.
Es werden schwere Zeiten kommen, reich an Drangsal und Not,
doch du wirst nie von meiner Seite weichen
und bis in finsterste Todestal mich begleiten.
Und es kommen Tage über goldene Höhen,
voller Sonne, voller Licht, voller Kraft und Zuversicht.
Ich werde hüpfen vor Freude und mich an deiner Gnade freun und mir die Augen vor Staunen reiben,
doch es wird kein Traum mehr bleiben.

© by Stefan Fröhlich                     Hohe Mark