Stefans Homepage

Stefan Fröhlich Home

(seit 10 Jahren)

Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

Arabisches Zeichen für "N" wie Nazarener, bzw. Christ







Meinen Lesern wünsche ich
eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Mein Gästebuch finden Sie hier unter diesem Link: 

Gästebuch


25 Jahre Schreiben/ 29.01.1991-29.01.2016
15 Jahre Missionseinsatz in Königsberg 30.7.-10.8.01
10 Jahre Homepage/ 24.9.2006-24.9.2016


Hier können Sie mehr über mich, mein letztes Buch und meine Hobbies erfahren. Zu letzteren gehören auch meine selbstgeschriebenen Gedichte, meine Ahnenforschung, meine Kindergeschichten und meine Fotogalerie. Tauchen Sie ein in diese Welt und nehmen Sie etwas für sich mit!

Das wünscht Ihnen,
Ihr Stefan Fröhlich

zu erreichen bin ich unter: steve.fr@gmx.de



Ich distanziere mich ausdrücklich von jeglichem Fremdenhass und der Gewalt gegen Flüchtlinge. Sie sind von Gott geliebt, haben all ihren Besitz verloren und wir sind dazu aufgefordert ihnen zu helfen. Wir werden in 50 Jahren an dem Maßstab gemessen werden, was wir getan und was wir unterlassen haben. Als im Dritten Reich Juden getötet wurden, haben viele geschwiegen. Ich will diesen Fehler nicht wiederholen. Deshalb widersetze ich mich der Hetze gegen Flüchtlinge!


10 Jahre Stefans Homepage (24.9.2006 - 24.9.2016)
So lange ist meine Homepage schon am Start mit Gedichten, Ahnenforschung und Geschichten. Gott sei die Ehre für diese erfolgreiche Zeit. Ich hoffe, dass in dieser Zeit viele Leser von Gottes Liebe angerührt und bewegt wurden.
Feiern Sie dieses Jubiläum mit mir.

Mein Kinderbuch:

"Der Detektiv-Wettbewerb"

11,90€, 184 Seiten


Das Kinderbuch ist im Internet bei BOD, Amazon, Libri, Thalia, Weltbild und anderen Internetbuchhandlungen erhältlich. Im braunen Kasten oben erfahren Sie dazu mehr.

So kann das Buch bestellt werden:

Einfach BOD, Amazon oder libri.de auswählen.

Den Buchtitel "Der Detektiv-Wettbewerb" , oder meinen Namen "Roland Stefan Fröhlich" oder die ISBN Nummer ISBN 978-3-8482-0850-0 eingeben. Dann das Buch bestellen.

Als weitere Möglichkeit biete ich einen Direktlink zu BOD, AmazonLibri.de oder Thalia an. Das Buch ist auch als E-Book erhältlich. Eine Leseprobe gibt es bei Google.books.



Weiter unten gibt es  eine Erklärung der Seitennavigation.



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BoD - Einfach veröffentlichen. 



Stefans Foto des Monats Dezember:


Jesus wurde in Betlehem geboren. Der Retter ist endlich da.

Erklärung der Seitennavigation und ihrer Inhalte:

Der braune Kasten oberhalb meiner Internetseite führt zu den Unterseiten meiner Homepage. Aber auch die Links unter diesem Text führen weiter.


1. Der Detektiv-Wettbewerb                                              

            Mein erstes Krimi-Buch für Kinder. Hier erfahren Sie die Hintergründe, und wo es bestellt werden kann.  

2. Mein Romanprojekt

              Das erste Kapitel meines unveröffentlichten Romans

3. Über mich

               Angaben zu meiner Person, Fotogalerie

4. Links, die mir wichtig sind

               Projekte oder Foren, die mir weiterhelfen, bzw. an denen ich beteiligt war oder bin

5. Gedichte                         

            über Jesus Christus und den christlichen Glauben, mit denen ich wertvolle Erfahrungen weitergebe.  

6. Ahnenforschung

             Ergebnisse meiner Ahnenforschung und die Geschichte meiner Vorfahren.

7. Links, zu Ahnenforschungsseiten

              Hilfen für andere Ahnenforscher  


Persönliche Gedichtempfehlungen:
Diese selbstgeschriebenen Gedichte sind mir in den letzten Wochen (Dezember) besonders wichtig geworden und befinden sich am Ende dieser Seite.

Sie gelangen zu weiteren Gedichten dieser Themen,
 wenn Sie hier auf die Rubriken
"Weihnachten", "Der Mensch und sein Umfeld" sowie "Leid und Zweifel" klicken.


10. Jahre: Stefans Homepage
Feiern Sie dieses Jubläum mit, in dem Sie meine Gedichte unten lesen.


Themen:

  Weihnachtsgedichte, Erweckungsgedichte, Flüchtlinge, Selbstgeschriebene Weihnachtsgeschichte

Einige ausgewählte Gedichte sind vor Jahren im Monat Dezember erstmals niedergeschrieben worden. Dieses Jahr feiern sie ein 10, bzw. 15-Jahresjubiläum.

Meine Weihnachtsgedichte handeln von dem Sinn dieses Festes. Jesus Christus kam mit der Mission auf die Erde um uns Menschen aus unserer selbstgewählten Gefangenschaft im Reich des Bösen zu retten. Der Gott des ganzen Universums ist uns dabei so entsetzlich weit entgegengekommen, dass er sich in unseren Dreck hineinbegab. In Bethlehem kam er in einer schmutzigen Krippe zur Welt und musste bald darauf mit seinen Eltern nach Ägypten fliehen. Er starb am Kreuz für unsere Schuld, wo wir hätten sterben sollen. Das ist die frohe Botschaft von Jesus Christus, das Evangelium. Jeder muss nun auf das Angebot reagieren. Wir können es annehmen oder ablehnen. Aber die Konsequenzen dieser Entscheidung sind fundamental. Weihnachten ist nicht das Fest der Geschenke, der Familie, der Kekse und allem drum und dran, sondern das Fest des unverdienten Geschenks, das Gott uns gemacht hat.


Meine Erweckungsgedichte (Licht der Welt, Der König, Jahresende) sind zwölf Monate nach einer Silvesterfreizeit entstanden, wo ich mit meiner Jugendgruppe ein Erweckungserlebnis hatte. Sie sprühen vor Begeisterung. Ich habe sie jeweils für meinen Hauskreis, das Jugendtreffen am Freitag, sowie für Jugendgottesdienste und Gottesdienste geschrieben. Entsprechend viele waren es auch (z.b. im Monat Dezember). Dazu gehören einige meiner schönsten und wichtigsten Gedichte. Ich wünsche mir, dass ich beim Lesen voll angesteckt werde und Ihnen die Freude über Gottes Eingreifen in meinem Leben weitergeben kann. Möge Gott auch Ihnen das schenken!

Die Flüchtlingskrise fordert Christen heraus. Ich versuche mich der Verantwortung zu stellen, in dem ich in Flüchtlingslagern Deutschunterricht gebe und versuche, die Menschen mit zu integrieren. Mein Gedicht zu dem Thema erinnert an ihr Leid, das sie durchmachen mussten. Ebenfalls hoffe ich, dass viele Moslems die Liebe von Jesus finden, die ganz anders ist als das, was sie von ihrer Religion kennen. Das Gedicht "Für eine verlorene Welt" habe ich im Januar 2016 nach 14 Jahren durch einen Zufall entdeckt und erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es erinnert daran, dass wir Gottes Liebe zu den Ausgegrenzten bringen sollen. Die Christenverfolgung und Vertreibung fordert sehr heraus. Sie zeigt, dass Leiden für Christen das Normale ist und dass es auch zu uns im Westen kommen könnte. Das Gedicht "Ukraine" warnt vor einer neuen aggressiven Diktatur in Russland.




Advent
                                 weil Jesus bald wiederkommt

In der Fremde        
                                 weil Jesus Christus selbst Flüchtling war

Der König    (15.12.)  15 Jahre 
                                 weil der Mächtigste von allen in einer Krippe geboren wurde

Friedefürst      (9.12.)  10 Jahre
                                 weil Jesus wahren Frieden bringt

Licht der Welt     (15.12.)  15 Jahre            
                             
    weil Jesus innere Verletzungen heilt

Kommt nach Bethlehem           
                             
    weil dort unsere tiefste Sehnsucht gestillt wird

Das verlorene Paradies
                             
   weil wir uns danach seit Adam und Eva in unserem tiefsten Inneren sehnen

Geburtstagsfest
                                weil Weihnachten der Geburtstag von Jesus ist

Die Liebe kommt
                                 weil er als Baby zu uns kam


Ein Licht wurde entzündet
                               
weil wir in selbstgewählter Dunkelheit lebten

Wahre Helden    (1.12.)   10 Jahre
                                 weil sie wenig mit Superhelden aus dem Fernsehen zu tun haben

Der die Zukunft kennt    (31.12.)   10 Jahre
                                 weil sie in Gottes Hand liegt


Jahresende                   (31.12.)      15 Jahre
                                 weil dies das letzte Gedicht ein Jahr nach der Silvesterfreizeit war


 

Advent
Wir warten, bis Jesus wiederkommt.
Sehnsüchtig wartete die Welt auf ihren Retter.
Doch als er endlich da war, erkannten sie ihn nicht an.
Und auch heute erwarten ihn viele nicht mehr.
Sie gehen durchs Leben
und leben so, als ob es Gott nicht gäbe.
Doch es gibt die Wahrheit und auch du kannst sie finden,
sie ist nicht eine leere Phrase,
denn sie ist eine Person.
Finde Jesus, dann hast du sie gefunden und bereite dich vor, dass er wiederkommt.
Nutze die Zeit und gehe aktiv durchs Leben,
mit Passivität verschwendest du nur die Zeit, die den anderen dann fehlt.
Weihnachten ist nicht mehr weit,
empfange den Herrn der Herren in deinem Herzen,
zünde die Adventskerzen ihm zur Ehre an, denn Jesus naht.
Er ist der Maler aller Maler, er ist der Sänger aller Sänger, er ist der Komponist aller Komponisten, er ist der Prediger aller Prediger,
er ist der Dichter aller Dichter,
er ist der Regisseur aller Regisseure,
er ist der Humorist aller Humoristen,
er ist der helle Morgenstern und das Licht in der Nacht.
Warte auf ihn und empfange ihn in Ehren. Es ist Advent. Jesus kommt.

© by Stefan Fröhlich   1. Dezember 2009       333. Gedicht


In der Fremde
Auch vor 2000 Jahren
wurde ein Kind in einer fremden Stadt geboren,
wo seine Eltern nicht zuhause waren.
Bei anderen Menschen
kamen Josef, Maria und Jesus unter
in Gesellschaft von Tieren.
Bald schon mussten sie in ein fremdes Land fliehen,
da ein eifersüchtiger Herrscher dem Kind nach dem Leben trachtete
und an unschuldigen Kindern ein Massaker verübte.
In Ägypten war Jesus ein Flüchtlingskind
unter anderen Juden in der Diaspora.
Er hat also Flucht und Leben in der Fremde selbst mitgemacht.
Damit kann er Menschen, die dies erleiden, ganz besonders verstehen. Erst einige Zeit später kehrte er mit seiner Familie zurück
und wuchs in dem Provinznest Nazareth auf.
Weihnachten fand nicht in einer heilen Welt statt.
Menschen waren gezwungen ihre Heimat zu verlassen.
Selbst der Herr des Alls und Schöpfer des Universums
machte sich klein
und wurde ein Flüchtling in einer feindlichen Welt.
Als er unter uns lebte nahm er die Menschen so an,
wie sie waren.
Herkunft, Rasse und Geschlecht spielten keine Rolle.
Er nahm sich ihrer an, des römischen Hauptmanns einer Invasionsmacht, der heidnischen Frau aus dem Libanon,
des Kriminellen am Kreuz.
Er hat aus Liebe sein Leben für sie alle hingegeben.
Und auch heute noch nimmt Jesus
sich der Fremden, Flüchtlinge und Verachteten an.
Seine Liebe kennt keine Grenzen
und er ruft uns alle auf seinem Beispiel zu folgen.
Die Botschaft von Weihnachten lehrt uns heute,
dass auch wir uns der Fremden und Flüchtlinge annehmen sollen.

08. November 2015 © by Stefan Fröhlich

Der König
Gottes Sohn, Schöpfer des ganzen Universums kam auf die Erde und wurde Mensch.
Er kam nicht mit Prunk, einer großen Armee und vielen Dienern,
sondern als kleines Kind kam er in einem ärmlichen Stall zur Welt.
Während Könige sich bekämpften,
wurde der mächtigste von ihnen in einer Krippe geboren.
Menschen gingen ihren Alltagsgeschäften nach und kümmerten sich nicht um den neugeborenen König,
nur einige Hirten und einige ausländische Weise fanden ihn.

Er kam nicht um Kriege mit menschlichen Waffen zu führen,
um schöne Versprechungen zu machen oder den Menschen zu schmeicheln.
Nein! Er kam um Menschen ihre Sündhaftigkeit aufzuzeigen
und aus Liebe zu uns am Kreuz zu sterben.
Hätte er das alles nicht für uns auf sich genommen, wo wären wir jetzt?
Wenn er nicht auferstanden wäre, würden wir kein Weihnachten feiern!
Ohne ihn wären wir verloren.
Doch weil er kam, dürfen wir leben!

© by Stefan Fröhlich

Friedefürst
Nicht viele Menschen bekamen es mit,
als der Sohn Gottes die Weltbühne betrat.
Es war der Augenblick,
auf den die Welt seit dem Sündenfall gewartet hat.
Tausende Menschen wurden geboren und sind gestorben,
ohne ihn gesehen zu haben
Sehnsuchtsvoll warteten Juden und auch Menschen anderer Nationen auf den Friedefürsten,
und ganz plötzlich war es soweit: Gottes Sohn war da.
Es steht unausweichlich fest, dass seine Ankunft die Welt veränderte.
Nichts war mehr wie früher und viele Menschen durften erfahren,
dass der Retter nun gekommen war.
Es war eine neue Zeit angebrochen,
für alle die im Dunkeln leben
und es erstrahlte ein helles Licht, dass bis in unsere Zeit hinein leuchtet.
Es ist kein Friede, Freude, Eierkuchen, die er bringt, sondern die Versöhnung der Menschen mit dem Schöpfer, die ihre Schuld einsehen.
Jesus wird ein zweites Mal kommen und sein Friedensreich aufrichten,
dass von da an kein Ende haben wird.
Er wird die Welt zu echtem Frieden führen,
der mehr ist, als nur ein Schweigen der Waffen.
Er ist der Gesalbte, der Nachkomme Davids,
der die Herrschaft Gottes auf Erden aufrichten wird.
Alle Völker werden kommen und ihn anbeten, den wunderbaren Herrscher auf dem Thron.

© by Stefan Fröhlich   09.12.2006

Licht der Welt
Es ist finster um mich her;
tappe im Dunkeln,
suche nach Licht und Wärme.
Es ist finster in mir,
spüre schmerzende Verletzungen,
suche Licht, aber habe Angst davor, dass andere sehen wie ich bin.
Ich suche nach Liebe, aber finde sie nicht, bin einsam und allein.
Suche Ersatz, finde keinen Frieden;
andre sind schlecht: Ich nicht besser.
Und da schenkst du mir Licht.
Kamst herab in diese Welt in mein Leben.
Leuchtest die Finsternis weg, entfernst den Dreck.
Gibst mir Liebe, starbst am Kreuz für mich,
littst Höllenqualen,
standest von den Toten auf.
Du zeigst mir den Weg, gibst mir Freude,
von dir strömt Leben
- ewiges Leben -.
Du bist nicht nur Licht, sondern machst mich auch zu einem Licht.
Ich erfahre Gemeinschaft, bin geborgen;
komme was mag: Du bist bei mir.

Kommt nach Bethlehem
Wie von alters her, glänzen hell die Sterne am Firmament.
Der Mond scheint golden in dieser Nacht.
Schafe schlafen in den Hürden auf den Feldern,
Lagerfeuer brennen in den Bergen.
Was ist nur anders in dieser Nacht,
die so gleich wie alle anderen scheint?
Denn taghell leuchtet nun ein Lichtschein auf
mitten in der dunklen Nacht.
Engel schweben dort am Himmelszelt
und verkündigen frohe Botschaft.
Fürchtet euch nicht und habt keine Angst;
So unruhig eure Zeiten auch sind,
denn Gott selbst macht sich ganz klein.
Er kommt euch weit entgegen,
wird in einem Stall geboren.
Er bringt den wahren Frieden,
der euch mit ihm versöhnt.
Fürchtet euch nicht,
der Friede ist da,
eure Sehnsucht wird gestillt.
Eure Herzen erfülle die Freude,
die euch nie ein Mensch nehmen kann.
Kommt und seht das Kind namens Jeschua im Stall,
das Frieden in eure Herzen bringt.
Er heilt eure tiefen Wunden,
erlöst euch von eurer Schuld,
die seit Adam ihr habt getragen.
Das Leben, das er mit sich bringt,
wird er am Kreuz  für euch erringen.
Kommt ihr Hirten und alle anderen nach Bethlehem,
Fürchtet euch nicht!
Der Retter ist da.
Sein Friede begleite euch für immer.

© by Stefan Fröhlich   1. November 2016, Weihnachtsgedicht

Kommt nach Bethlehem
Wie von alters her, glänzen hell die Sterne am Firmament.
Der Mond scheint golden in dieser Nacht.
Schafe schlafen in den Hürden auf den Feldern,
Lagerfeuer brennen in den Bergen.
Was ist nur anders in dieser Nacht,
die so gleich wie alle anderen scheint?
Denn taghell leuchtet nun ein Lichtschein auf
mitten in der dunklen Nacht.
Engel schweben dort am Himmelszelt
und verkündigen frohe Botschaft.
Fürchtet euch nicht und habt keine Angst;
So unruhig eure Zeiten auch sind,
denn Gott selbst macht sich ganz klein.
Er kommt euch weit entgegen,
wird in einem Stall geboren.
Er bringt den wahren Frieden,
der euch mit ihm versöhnt.
Fürchtet euch nicht,
der Friede ist da,
eure Sehnsucht wird gestillt.
Eure Herzen erfülle die Freude,
die euch nie ein Mensch nehmen kann.
Kommt und seht das Kind namens Jeschua im Stall,
das Frieden in eure Herzen bringt.
Er heilt eure tiefen Wunden,
erlöst euch von eurer Schuld,
die seit Adam ihr habt getragen.
Das Leben, das er mit sich bringt,
wird am Kreuz er für euch erringen.
Kommt ihr Hirten und alle anderen nach Bethlehem,
Fürchtet euch nicht!
Der Retter ist da.
Sein Friede begleite euch für immer.

© by Stefan Fröhlich   1. November 2016, Weihnachtsgedicht

Das verlorene Paradies
In unseren Herzen ist die Sehnsucht,
die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies.
Wir suchen, doch wir finden es nicht;
der Garten ist wohl für immer verschlossen.
Es gibt in dieser Welt viele Angebote.
Sie versprechen uns den Himmel auf Erden,
doch öffnen sie die Pforten der Hölle.
Sie versprechen Frieden, doch sie bringen Krieg.
Sie reden von Liebe, doch sie handeln von Habgier.
Sie reden von Freundschaft,
doch sie bringen uns Machtmissbrauch.
Wir sollen immer mehr haben wollen.
Wir sollen immer mehr besitzen wollen.
Doch gibt es einen Ausweg,
es ist der Weg nach Bethlehem
in die Enge des Stalles,
die Ärmlichkeit des Ortes,
beim Schmutz der Tiere,
ohne den Glanz der Herrlichkeit.
Dort, nur dort, wo Jesus geboren wurde,
beginnt unsere Reise;
die Reise zurück zu Gott,
in seine Geborgenheit und Liebe
über das unansehnliche Kreuz.
Das Kind hat uns den Weg ins Paradies wieder geebnet.
Man findet es dort, wo niemand damit rechnete.
Allein wer Jesus folgt, wird dort ankommen,
wo der Friede des Paradieses
unsere Sehnsucht für immer stillt.

© by Stefan Fröhlich    01. Dezember 2013       1. Advent

Geburtstagsfest
Wir feiern heute dein Geburtstagsfest,
den Tag, an dem sich die Welt veränderte.
Gott, du selbst betratst die Weltbühne
und spieltest im größten Drama der Weltgeschichte mit.
Du warst mit der Mission, uns zu retten, ausgestattet,
doch zunächst fingst du ganz klein an.
Heute vergessen dich viele Menschen an deinem Geburtstag,
Sie raffen zusammen und schenken um beschenkt zu werden.
Das wichtigste Geschenk sehen sie nicht
und kümmern sich nicht um den Herrn der Herren.
Ihnen ist eine Scheinwelt voller Glanz und Gloria wichtiger,
als die Armut, in der du geboren wurdest.
Dadurch zeigtest du wie arm wir doch sind
und wie sehr wir dich brauchen.
Weihnachten bedeutet, die Verheißung erfüllt sich.
Gott nimmt uns an, weil er Jesus gab.
Wir können neue Hoffnung schöpfen
und endgültig befreit aufatmen.
An deinem Geburtstag wollen wir uns neu auf dich ausrichten,
unser Leben verändern und dich neu in den Mittelpunkt rücken.
So wird Weihnachten wieder ein unvergleichliches Fest.

© by Stefan Fröhlich

Die Liebe kommt
Wir sind nun hier, das Fest der Liebe hat begonnen.
Die Liebe selbst hat uns eingeladen,
um den Tag zu feiern,
wo sie ihren Siegeszug startete.
Es fing mit einem kleinen Baby an,
und endete nicht als dieser als Erwachsener starb, denn er stand von den Toten auf
und säte die Liebe in die Herzen seiner Jünger.
Von dieser kleinen Gruppe aus
erreichte die Liebe so viele unterschiedliche Menschen, Völker und Nationen.
Und dies ist der Tag,
wo wir den Beginn dieser neuen Zeit feiern.
Denn Gott ist diese Liebe,
die persönlich zu uns kam.
Doch sie will uns noch mehr erfassen
und uns umgestalten zu Menschen der Liebe,
damit die ganze Welt die Liebe an uns sieht.
Ich brauche diese Liebe
immer mehr, immer mehr.
Herr erfülle mich damit
und lass sie das Böse
und den Hass besiegen!

© by Stefan Fröhlich 18.11.2011  Weihnachtsgedicht

Ein Licht wurde entzündet
In unserer trüben und dunklen Welt
ist für uns ein Licht entzündet worden.
Gott kam zu uns in unser Leid,
nahm sich persönlich unser an.
Die Welt ist noch immer ein Ort voller Dunkel und Nebel,
ein Ort der Trauer und des Leides.
Doch das Licht, das damals angezündet wurde,
scheint immer noch hell in dieses Dunkel.
Es hat das Ziel sich uns zu nahn
in unserer selbst gewählten Gottesverlassenheit.
Es spendet Wärme, Licht, Frieden uns,
die wir uns danach so sehr sehnen.
Es schenkt Freude,
manchmal auch durchmischt mit Schmerz und Trauer.
Jesus ist der Weg heraus aus dem Dunkel,
der Weg zurück ins Licht.
Das Böse in uns will er zerbrechen
und uns in neue Menschen umgestalten,
damit wir werden, was er in uns schon sieht,
geliebte Kinder, ihm ähnlich und für immer bei ihm aufgenommen.
In dieser finstren, trüben Welt,
da ist ein Licht entzündet worden,
die Liebe Gottes bricht sich Bahn,
um in unsrer Not sich uns zu nahn.

© by Stefan Fröhlich 1. Advent, 28.11.2010

Wahre Helden
Wahre Helden sind ganz anders als man denkt.
Sie sind nicht unbedingt stark, schön, reich oder mutig.
Doch was sie auszeichnet, ist ihre Entschlossenheit.
Sie entscheiden sich für Gott auf einer Lebensreise im Gegenwind.
Durch nichts und niemand lassen sie sich abbringen.
Sie scheuen nicht den Ausschluss aus der Gesellschaft, Folter oder den Tod.
Dabei sind sie ganz gewöhnliche Menschen,
wie du und ich.
Sie wollen leben und etwas darin verwirklichen.
Doch wenn sie wählen müssen zwischen Verrat und Tod,
entscheiden sie sich für Jesus.
Wahre Helden werden nicht so geboren,
sondern von Jesus geformt.
Wenn sie fallen, stehen sie wieder auf.
Möchtest du nicht auch ein wahrer Held sein?

© by Stefan Fröhlich

Der die Zukunft kennt
Wir stehen an der Schwelle des neuen Jahres und sehen das andere Ufer noch nicht.
Was uns dazwischen erwartet, ist uns fremd und wir können es nur erahnen.
Doch wir dürfen getrost sein, denn es gibt einen der die Zukunft kennt und unsere Geschicke lenkt.
Ihm dürfen wir uns anvertrauen,
auch wenn sich die Zukunft grau und unübersichtlich darstellt.
Dem Regisseur entgleitet nichts,
er hält die Fäden am Geschehen in seiner Hand.
Bald schon wird das alte Jahr vollendet und Geschichte sein.
Niemand kann dann mehr etwas sagen oder tun und hinzufügen, was geschehen ist.
Doch auch das neue Jahr ist von Gott gesandt und wir wollen es gerne aus seiner Hand nehmen.
Auch wenn es anders aussieht, ist Zuversicht immer angebracht und so wollen wir mit festen Schritten ins neue Jahr gehen.

Jahresende
(Ein Jahr nach der Silvesterfreizeit)
In atemberaubender Zeit geht das Jahr zu Ende.
Viel ist seit der Silvesterfreizeit geschehen.
Einiges kam nicht so, wie wir es erhofften.
Aber vieles kam viel großartiger, als wir erwarten konnten.
Wer genau hinsieht muss erkennen, dass Gott gewirkt hat.
Wo standest du vor einem Jahr?
Was hat sich seitdem verändert?
Die Silvesterfreizeit hat Auswirkungen gehabt.
Es ist schwer für Gott zu leben. Aber wenn wir ihm vertrauen, für ihn alles geben, unser Leben nach ihm ausrichten und im Glauben Schritte machen, wird es weitergehen.
Wir werden dann noch größere Dinge erleben, als bisher.
Wir werden Jesus Stück für Stück ähnlicher werden und Menschen werden es mitbekommen.
Wenn wir auf das neue Jahr schauen, brauchen wir keine Angst zu haben.
Nichts kann geschehen, was Gott nicht zulässt.
Wir dürfen uns in seine Arme fallen lassen!


Weihnachtsgechichte:

. Zu Bethlehem geboren

Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Tausendschaften von Juda, aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist. Micha 5,1

Im Sanhedrin, dem Hohen Rat in Jerusalem, versammelten sich die Ältesten der Juden. Auf kleinen Tischen ausgebreitet lagen alte aufgeschlagene Schriftrollen, in denen die Schriftgelehrten die Stelle aus dem Buch des Propheten Micha lasen. Sie diskutierten eifrig über ihre Bedeutung. Rabbi Hillel, der Wortführer, den ein langer weißer Bart zierte, rief mit lauter Stimme in die Runde: „Der Prophet Micha nennt ganz sicher Bethlehem, als Geburtsort für den Messias. Und zwar Bethlehem in Juda, nach der Sippe Ephrat, wo unser hochgeehrter König David geboren wurde. Der andere gleichnamige Ort kommt nicht in Frage. Was brauchen wir noch lange suchen? Dies ist die Antwort auf Herodes Frage.“ Der jüngere Rabbi Eleasar mit schwarzem Haar ergriff das Wort: „Ich widerspreche keineswegs, was den Geburtsort des Messias angeht. Micha, der Moraschiter, der vor ungefähr 700 Jahren lebte, ist an dieser Stelle deutlich genug. Aber ist es denn gewiss, dass der Messias von König David abstammt? Seit dem Babylonischen Exil regiert kein rechtmäßiger König mehr über uns, schon gar kein Herrscher aus dem Hause Davids. Herodes ist doch ein herbeigelaufener Nichtjude, ein Idumäer, von Esau abstammend, den Gott verworfen hat.“ „Nicht so laut“, warnte Nathan, ein alter Gelehrter, „Die Wände haben Ohren. Immerhin hat König Herodes diese Versammlung einberufen, weil er gerade Gäste aus dem Osten hat. Er hätte keine Probleme damit, uns hinrichten zu lassen.“ „Das wissen wir“, erwiderte Eleasar mit fester Stimme: „Gott sagte dem David: Dein Haus und dein Königreich sollen ewig Bestand haben vor deinem Angesicht, dein Thron soll auf ewig fest stehen.“ „Ja, da steht es doch“, antwortete Rabbi Hillel, „Der Messias wird also ein Nachkomme Davids sein, wie es die meisten jüdischen Schulen auch lehren. Zedekia war zwar der letzte direkte König aus dem Hause Davids, aber dann gab es auch noch Serubbabel, der den Tempel wiederauferbaute. Ein Nachkomme Davids zwar, aber kein König. Judas Makkabäus vertrieb zwar die Griechen aus dem Heiligen Land, aber seine Familie kam von den Priestern, die von Aaron abstammten. Sein Bruder Simon beging Unrecht, als er sich gleichzeitig als König und Hohepriester einsetzen ließ. Kein Wunder, dass die Hasmonäerherrschaft im Chaos endete, wo sich der römische Feldherr Pompejus durchsetzte. Dass sich am Ende ausgerechnet Herodes das Königtum erschlich, macht es nicht gerade besser.“ „Meine hochverehrten Kollegen“, sagte Nathan und stand aus der Versammlung auf. „Herodes ist jedenfalls kein Davide. Aber er ist unser Herrscher, den die Römer uns vorgesetzt haben. Er bestimmt über Leben und Tod. Solange der Messias noch nicht da ist und Anspruch auf seinen rechtmäßigen Thron erhebt und er die Römer und diesen Tyrannen aus dem Land verjagt, müssen wir ihm vorerst gehorchen. Was sagen wir ihm also?“ Die Schriftgelehrten schauten sich ratlos an. Rabbi Hillel reagierte schnell: „Wir sagen genau das, was ich schon erwähnt habe. Zuerst lesen wir den Text vor und erwähnen, dass damit eindeutig Bethlehem gemeint ist. Punkt, Ende und Schluss. Soll er sich doch denken, was er will. Übrigens wird langsam das Essen kalt. Wir sollten unsere Versammlung auflösen, die Antwort überbringen und dann nach Hause gehen.“ „Das sollten wir nicht tun“, widersprach Eleasar, „Herodes ist neidisch auf jeden, der ihm gefährlich werden könnte. Nehmen wir doch rein hypothetisch an, der Messias wird gerade jetzt in Bethlehem geboren. Herodes fühlt sich bedroht, weil er selbst nicht von David abstammt, also nicht der Messias sein kann. Was wird er unternehmen, wo er weiß dass seine Herrschaft ein Ende finden könnte? Er wird den Messias suchen lassen und versuchen ihn zu töten. Das sollten wir doch verhindern!“ „Was können wir schon tun“, zuckte Nathan mit den Achseln, „Das wird der Ewige doch gewiss verhindern.“ „Ja, und das Essen wird langsam kalt“, warf Rabbi Hillel ein, „Messias hin oder her. Ich habe Hunger.“ „Sollen wir diesem Tyrannen, dann die Antwort liefern, wo der Messias geboren wird, damit er ein schauerliches Verbrechen begeht?“, fragte Eleasar herausfordernd. „Wie kommst du darauf, dass der Messias gerade jetzt geboren wird?“, widersprach Simon, „Hast du eine plötzliche Erkenntnis darüber bekommen? Sag es uns und teile sie mit deinen Brüdern. Außerdem sind das doch Hirngespinste.“ „So war das nicht gemeint“, verteidigte sich Eleasar, „Nur das Auftauchen der Gesandten aus dem Nahen Osten muss doch eine Bedeutung haben. Sie sind zu Herodes gekommen, weil sie einem Stern folgen, der besagt, dass ein neuer König geboren wurde.“ „Eben, sie sind nicht zu uns gekommen“, sagte Hillel stolz, „Das heißt, dass es nicht von Gott sein kann. Sonst hätten sie nicht Herodes, sondern uns zuerst aufgesucht. Wer der Messias ist, darüber entscheiden wir, die geistliche Elite, und nicht so ein paar Ausländer von weit weg.“ „Sollten nicht dennoch einige von uns mal nach Bethlehem gehen und überprüfen, ob etwas Wahres daran ist?“ Hillel erschrak, „Auf gar keinen Fall. Wie stehen wir dann vor Herodes da? Wenn er vermutet, dass wir eine Vorahnung haben, wird er glauben, dass auch wir ihm in den Rücken fallen. Keiner von uns darf ihn in dem Irrglauben bestärken. Was auch immer passiert, wir halten uns heraus.“ Die meisten stimmten dem Wortführer zu. Sie hatten lange genug zwangsweise diskutiert. Es gab noch viele dringende Angelegenheiten zu erledigen, weil der Sabbat bevorstand. „Also Leute beeilt euch, das Essen wird langsam kalt.“ Der jüngere Schriftgelehrte zuckte mit den Achseln. „Ich habe es ja nur gut gemeint, aber ich beuge mich der Mehrheit. Wir können ja immer noch abwarten was aus den weitgereisten Gesandten wird.“
Kurz darauf eilten die Schriftgelehrten zu Herodes in den Palast und gaben einstimmig ihr Urteil ab. Gespannt wartete der stark gealterte König, dem man die Spuren eines ungesunden Lebenswandels ansehen konnte, auf die Lösung des Rätsels. Die Gesandten warteten inzwischen im Gästehaus des Palastes.
Der Wortführer der Schriftgelehrten berichtete: „Der Prophet nennt Bethlehem als den Geburtsort des Messias. Was der Messias ist, brauche ich nicht näher zu erläutern.“ Herodes nickte verschlagen. „Ah in Bethlehem. Ganz in der Nähe ist sogar mein Palast, das Herodion. Nun ja, dann weiß ich jetzt, was ich der Delegation aus dem Osten antworten soll. Ihr seid für heute entlassen.“ Erleichtert zogen sich die Schriftgelehrten aus dem Palast zurück. Sie hatten ihre begründete Antwort gegeben, Herodes schien kein Misstrauen zu hegen und sie waren schön aus dem Schneider.
Leider bemerkten sie nicht, was sie in Wirklichkeit verpassten. Denn zu dieser Zeit wurde in Bethlehem der geboren, dessen Anfang von Ewigkeit her gewesen ist. Der Messias, der persönlich auf die Welt kam, um die Menschen zu retten. In einer Krippe geboren, um am Kreuz zu sterben. Die weisen Männer aus dem Osten überprüften die Geschichte und fanden ihn. Sie brachten ihm Geschenke und berichteten in ihrer Heimat von ihm. Herodes versuchte den Messias zu töten und richtete ein Massaker an. Kurz darauf starb auch er. Die Schriftgelehrten hörten nie wieder von ihm, doch einige Zeit später sollten ihre Nachfolger den Messias anklagen und seinen Tod fordern. Sie verpassten die Gelegenheit zur Umkehr. Doch die Jünger Jesu nutzten sie und noch heute gibt es Messianer, Anhänger des Messias, die man auf Griechisch auch Christen nennt. Sie sind seine Nachfolger, die in seinen Fußstapfen gehen.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16